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Mittwoch, 20. Januar 2021

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Aktuelle Nachrichten

20.01.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung

Shutdown bis 14.02. verlängert, Maskenregelung geändert

Bei der Beratung der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin wurde der seit Mitte Dezember geltende, bislang bis zum 31. Januar verordnete Shutdown nochmals um zwei Wochen bis zum 14. Februar verlängert. Eine sonderliche Verschärfung der Regelungen konnte sich aufgrund der zuletzt gesunkenen Infektionszahlen nicht durchsetzen. Zu generellen nächtlichen Ausgangssperren, die dem Vernehmen nach erwogen wurden, kommt es somit nicht.

Gastronomie-Betriebe und Einzelhandels-Geschäfte (sofern nicht der Grundversorgung dienend) müssen somit noch nahezu vier Wochen geschlossen bleiben, ein kontaktarmer Außer-Haus-Verkauf mittels Zustellung oder Abholung (click and collect) bleibt zulässig. Auch Anbieter sogenannter körpernaher Dienstleistungen dürfen ihrem Beruf in diesem Zeitraum weiterhin nicht nachgehen, sofern es sich nicht um medizinische Anwendungen handelt.

Grundschulen und weiterführende Schulen bleiben weiterhin grundsätzlich geschlossen beziehungsweise der Präsenzunterricht ausgesetzt, eine Notbetreuung ohne Unterricht wird angeboten. Auch für Kindergärten gilt weiterhin, daß die Kinder nur wenn gar keine andere Möglichkeit besteht in die Einrichtungen gebracht werden sollen.

Das Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung soll künftig in Geschäften und bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr ausreichen. Vorgeschrieben wird die Benutzung von medizinischen Masken. Hierbei werden zwar nicht die wirkungsvolleren und auch dem Selbstschutz dienenden FFP2-Masken vorgeschrieben, auch die leichteren OP-Masken bleiben zulässig. Nicht mehr ausreichend sind aber die ineffektiveren Stoffmasken, unabhängig ob industriell gefertigt oder selbstgenäht.

Neuregelungen gibt es auch für Unternehmen, die Homeoffice-Lösungen für ihre Mitarbeiter/innen mit Bürotätigkeiten oder ähnlichen Aufgaben nur noch aus gewichtigen Gründen ablehnen können. Dies dient wie die anderen Maßnahmen dazu, die Kontakte zwischen Menschen weiter zu reduzieren - in diesem Fall am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln auf dem Weg dorthin.

Alle neuen Regelungen treten erst mit der vom jeweiligen Bundesland verfassten Aktualisierung ihrer Corona-Schutzverordnung in Kraft. Damit ist noch im Laufe der Woche zu rechnen. Ob alle hinzugekommenen Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen in die Verordnung aufgenommen werden, ist noch unklar, aber wahrscheinlich. (cs)


20.01.2021 - Vereine, Umwelt

Ein 'Jubiläumswald' - neues Projekt des Verkehrsvereins ?

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Es gibt viele Gründe, neue Wege zu gehen. Und man muss nicht alles selbst erfinden :  Bürger/innen in Hückeswagen, Nettetal, Horstmar und Bergkamen hatten die Idee für einen "Jubiläumswald". Sie wollten die Vielfalt der Bäume in ihren Lebensbereich zurückholen und Zeichen setzen :  Ahorn, Hainbuche, Rotbuche, Linde oder Ulme werden gegen einen Obolus (130 Euro) von Fachleuten in einem zugänglichen Bereich gepflanzt. Die weitere Pflege der durch ein Schild namentlich zugeordneten Bäume kann von den Spenderinnen und Spendern erledigt werden, nach dem Motto : Jeder Mensch kann ein Förster sein !

Dass Bürger/innen aus Anlass einer Hochzeit, eines Geburtstages, bestandenen Examens oder ähnlichem etwas Gutes für den Klimaschutz oder Unterstützung für Insekten tun wollen, beweist die gute Resonanz in oben genannten Städten. In unserer Region käme als Motivation die Aufforstung von brachen Flächen dazu. Auch wir als Verkehrsverein Much haben mit unserem "Obstbaum-Projekt" in diese Richtung gedacht. Wir werden das Gespräch mit Waldbesitzern (Forstbetriebsgemeinschaft) suchen und weiter berichten.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


19.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen sind langsam, aber kontinuierlich rückläufig

Wegen der zwischen Weihnachten und Neujahr gelegenen Feiertage und entsprechender Melderückstände wurden die registrierten "SARS-CoV-2"-Infektionszahlen der ersten beiden Wochen des neuen Jahres als nicht belastbar bezeichnet. Diese Phase ist nun vorüber und die Zahlen zeigen seit einer Woche eine klare Abwärtsbewegung. Dies galt für jeden einzelnen Wochentag verglichen mit dem der Vorwoche.

So gab es in den letzten sieben Tagen zusammengenommen 118.202 registrierte Neuinfektionen im Bundesgebiet, in den sieben Tagen zuvor noch 146.416. Entsprechend sank die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 164,5 auf aktuell 131,5 ab. Kurz vor Weihnachten lag der Höchststand noch bei 197,6. Auf weiterhin sehr hohem Niveau bewegt sich jedoch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung.

Im Rhein-Sieg-Kreis gab es eine ähnliche Entwicklung, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Level. Hier wurde der Höchststand Mitte Dezember mit 194,3 erreicht. Innerhalb der letzten sieben Tage sank die 7-Tages-Inzidenz von 134,2 auf Werte, die um die 100er-Marke schwanken, heute liegt er bei 107,9. Innerhalb einer Woche wurden im Kreisgebiet 687 Neuinfektionen verzeichnet. Damit ist die Zahl der erfassten Infektionen im Wochenmittel von täglich 111 auf 98 zurückgegangen, die der Akutfälle von 821 auf derzeit 722. Todesfälle an oder mit der Viruserkrankung gab es jedoch 37 innerhalb von nur sieben Tagen (Vorwoche 33).

In den weniger stark als der Durchschnitt des Kreisgebietes betroffenen Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises war - nach leichten Schwankungen - ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Für Much wurden binnen einer Woche sieben Neuinfektionen registriert (Vorwoche 6). Die Anzahl der Akutfälle blieb damit nahezu konstant, aktuell werden acht gelistet, vor einer Woche waren es sieben. Die Gesamtzahl der nach Test bestätigten Infektionen summiert sich bislang auf 198. Lokal kamen auch in der zurückliegenden Woche keine weiteren Todesfälle hinzu, so daß deren Zahl seit März 2020 bei zwei verblieb.

Stand Freitag (15.01.) war weiterhin keine Pflege- oder Betreuungs-Einrichtung im Gemeindegebiet von einem "Ausbruchs-Geschehen" betroffen, im Kreis waren es insgesamt noch 19 Einrichtungen (minus 3), aber mit einer gestiegenen Fallzahl von 604 (plus 72). Das Gesundheitsamt des Kreises kündigte gestern für die laufende Woche die Lieferung 3.376 weiterer Impfdosen an, die in 23 Einrichtungen der Senioren- und Altenpflege in 16 Kommunen des Kreisgebietes eingesetzt werden sollen, unter anderem in Much.

Eine positive Entwicklung der Fallzahlen war auch im benachbarten Oberbergischen Kreis zu verzeichnen. Die vom Land NRW aufgrund des zeitweise auf 244,8 gestiegenen 7-Tages-Inzidenzwertes angeordnete Einschränkung des Bewegungsradius der Bewohner wurde mit Wirkung des heutigen Tages aufgehoben. Der Inzidenzwert war seit einer Woche nahezu linear auf heute 157,7 zurückgegangen. Somit darf auch von außerhalb wieder räumlich uneingeschränkt nach Oberberg eingereist werden. Die vom Oberbergischen Kreis selbst auferlegte nächtliche Ausgangssperre bleibt aber bis zum 25. Januar bestehen. (cs)


17.01.2021 - Feuerwehr

Feuerwehr aufgrund brennender Strohabfälle alarmiert

Von der Bundesstraße 56 aus sichtbar waren die aufsteigenden Rauchwolken, die am Samstagnachmittag (16.01.) gegen 15.40 Uhr von einer Hofanlage bei Niederwahn ausgingen. Auf dem Gelände brannten laut Feuerwehr Holz- und Stroh-Abfälle in unmittelbarer Nähe zu einem Strohhaufen und zahlreichen verpackten Siloballen. Die Löscharbeiten konnten nach einer Dreiviertelstunde abgeschlossen werden. (cs)


13.01.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Hinweis für Pendler ins linksrheinische Köln, Erftkreis, Düren

Rodenkirchener Brücke der BAB 4 - (Archivfoto : rhein-sieg.info)

Eine Informaion der bundeseigenen 'Autobahn GmbH' :  Ausbau der A 4 im Kölner Süden erfordert eine neue Brücke - Perspektive Rodenkirchener Brücke :

Die Rodenkirchener Brücke, das bekannte Wahrzeichen im Kölner Süden, ist durch den notwendigen Ausbau der A 4 nicht mehr zukunftsfähig und muss ersetzt werden. Als wichtige europäische Verkehrsader ist die sechsspurige A 4 und mit ihr die Brücke bereits heute dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Bis auf Weiteres bleibt die Brücke die wichtigste Rheinquerung im Großraum Köln und ist für den Verkehr vollkommen nutzbar.

Im Jahr 1941 wurde die Rodenkirchener Brücke als erste echte Hängebrücke Deutschlands eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde die Brücke durch Luftangriffe schwer beschädigt. Nach Ende des Krieges wurde die Brücke repariert und 1954 für den Verkehr wieder freigegeben. In den folgenden Jahrzehnten nahm das Verkehrsaufkommen stark zu, sodass die Brücke 1994 erweitert wurde. Seitdem stehen dem Verkehr in beiden Fahrtrichtungen je drei Fahrspuren zur Verfügung.

Auch nach der Erweiterung ist das Verkehrsaufkommen stetig gestiegen. Mittlerweile überqueren jeden Tag bis zu 135.000 Kraftfahrzeuge die Rodenkirchener Brücke. Laut Prognosen wird der Verkehr künftig noch weiter zunehmen.

Die Folge :  Sechs Fahrspuren reichen für künftige Verkehrsaufkommen nicht mehr aus. Es kommt bereits heute im ganzen Kölner Süden regelmäßig zu längeren Staus. Daher wurde der erneute Ausbau der A 4 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Süd und Köln-Gremberg im Bundesverkehrswegeplan 2030 in den "vordringlichen Bedarf" eingestuft. Die 'Autobahn GmbH' des Bundes hat zum 1. Januar 2021 den Auftrag für die Ausbauplanung von 'Straßen NRW' übernommen. Dieser sieht vor, die A 4 hier auf vier Fahrspuren je Richtung, also insgesamt acht Fahrspuren auszubauen.

Was bedeutet das für die Brücke ?

In diesem Ausbauabschnitt befindet sich die zum Teil 70 Jahre alte Rodenkirchener Brücke. Mit Blick auf den notwendigen Ausbau auf acht Fahrspuren ist untersucht worden, ob die Brücke die höheren Belastungen der steigenden Verkehrsaufkommen tragen kann. Dabei ist die Planung auch mit einer steigenden Zahl von Großraum- und Schwertransporten konfrontiert, was im Zuge der Überprüfung des Bauwerks für den Ausbau ebenfalls berücksichtigt werden muss.

Die vorliegenden statischen Untersuchungen zur Tragfähigkeit der Konstruktion haben ein eindeutiges Bild ergeben :  Die Rodenkirchener Brücke ist für den aktuellen Zustand mit sechs Fahrspuren sicher und voll nutzbar, ein Ausbau mit entsprechend höheren Belastungen ist aber auf der Bestandsbrücke nicht möglich. Die Nachrechnungen zeigen bei einem weiteren Ausbau auf acht Fahrspuren deutliche Überschreitungen der zulässigen Beanspruchungen über die gesamte Länge der Brücke auf. Daher ist eine Verstärkung der Rodenkirchener Brücke für den Betrieb mit acht Spuren nicht möglich, auch wenn die Brücke mit jeweils 19 Metern pro Fahrtrichtung prinzipiell über eine ausreichende Breite verfügt.

Die nächsten Schritte

Die 'Autobahn GmbH' übernimmt nun die umfangreichen Varianten-Untersuchungen, in denen unterschiedliche Konzepte für den Ausbau der A 4 geprüft werden. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Lage einer neuen Brücke, die den Verlauf der A 4 vorgeben wird. - Auch die Rheinbrücke selbst kann auf verschiedene Arten neu gebaut werden. Neben einer Hängebrücke mit ähnlichem Erscheinungsbild wie die bisherige Rodenkirchener Brücke wird beispielsweise auch eine Schrägseilbrücke geprüft.

Zum aktuellen Zeitpunkt innerhalb der Vorplanung werden auch weitere Alternativen betrachtet - dabei spielen aus die Planung der Rheinspange 553 sowie der Ersatzneubau der Bonner Nordbrücke (A 562) eine entscheidende Rolle. Neben der Gestaltung, der technischen Machbarkeit und der Leistungsfähigkeit spielen in der Bewertung der verschiedenen Varianten weitere Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Bauzeit, Umweltauswirkungen, Nachhaltigkeit und Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle.

Die 'Autobahn GmbH' wird in Kürze auch den von 'Straßen NRW' begonnen kontinuierlichen und konstruktiven Beteiligungsprozess, mit dem Dialogforum als zentralen Organ und weiteren Informationsangeboten für alle Interessierten, fortsetzen.


12.01.2021 - Gesundheit, Recht

Einreise in den Oberbergischen Kreis ist räumlich begrenzt

Seit drei Tagen hat der Oberbergische Kreis in Bezug auf die "SARS-CoV-2"-Infektionen den von der Ministerpräsidenten-Konferenz festgelegten Grenzwert der 7-Tages-Inzidenz von 200 überschritten. Neben einer vom Kreis verordneten Ausgangssperre zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens wurden die Einschränkungen seitens der NRW-Landesregierung nochmals verschärft. Nun gilt eine Regionalverordnung, die den Bewegungsradius der Bewohner/innen auf das Gebiet des Oberbergischen Kreises begrenzt. Außerhalb des Kreisgebietes ist deren Aktionsradius auf eine Entfernung von 15 Kilometern Luftlinie ab den Grenzen ihrer jeweiligen Wohngemeinde beschränkt.

Doch auch für Personen, die nicht im Oberbergischen Kreisgebiet wohnen, hat die neue Regionalverordnung Auswirkungen. Denn auch die Einreise in das Kreisgebiet ist untersagt, wenn die Außengrenze der eigenen Stadt oder Gemeinde mehr als 15 Kilometer von der Kreisgrenze des Oberbergischen Kreises entfernt liegt. Auf Bewohner/innen von Much trifft dies nicht generell zu, weil die Gemeinde unmittelbar an das dortige Kreisgebiet angrenzt.

Allerdings ist auch hierbei zu beachten, daß nur so weit in den Oberbergischen Kreis eingefahren werden darf, bis die 15 Kilometer-Luftlinien-Entfernung von der eigenen Wohngemeinde erreicht ist. Interessant ist, daß in der Verordnung keine gesonderte Regelung für den Durchgangsverkehr, etwa auf der Autobahn 4, erwähnt wird. - Für berufliche Gründe, Besuche von engen Familienmitgliedern sowie weitere eng definierte Gründe gelten Ausnahmen, die der Verordnung des Landes zu entnehmen sind :
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210111_coronaregiovo.pdf


12.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen nach den Feiertagen moderat angestiegen

Nach einer guten Woche ist es Zeit für ein Update der Infektionszahlen im Gemeinde- und Kreisgebiet. In beiden haben sich die Zahlen nach den Feiertagen mit ihrem geringeren Testaufkommen etwas erhöht - ob Nachmeldungen von den Weihnachtstagen oder dem Jahreswechsel oder auch Reiserückkehrer dafür verantwortlich sind, ist nicht bekannt. Für den Kreis bedeutet dies, daß die noch vor einer Woche mehrfach auf den Wert von unter 100 abgesunkene 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner allmählich auf aktuell 134,2 angestiegen ist.

Mit Stand von gestern gab es seit März 2020 nun 12.929 Fälle, was - im Wochenmittel - einem Zuwachs von täglich 111 nach Test bestätigten Infektionen  entspricht. Die Anzahl der Akutfälle stieg nur gering auf 821. Eine bedenklichere Entwicklung nahmen die Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung - innerhalb von nur sieben Tagen verstarben weitere 33 Patientinnen und Patienten, ihre Gesamtzahl beträgt derzeit 229. Nahezu unverändert ist die Menge der in Quarantäne beziehungsweise "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen mit rund 2.400.

In Much kamen innerhalb einer Woche nur sechs nach Test bestätigte Neuinfektionen hinzu, sie summieren sich damit auf insgesamt 191. Die Akutzahl sank - nach zwischenzeitlich geringer Steigerung - mit derzeit sieben sogar leicht ab, Todesfälle waren im Januar bislang nicht zu beklagen. Nach den jüngsten diesbezüglichen Angaben vom Freitag (08.01.) ist im Gemeindegebiet keine Pflege-/ Betreuungs-Einrichtung mehr betroffen, kreisweit sind es noch 22 mit zusammen 532 Infektionsfällen unter Bewohnern oder dem Personal. Die Kreisverwaltung gibt an, daß in dieser Woche 1.181 Impfdosen erwartet werden, die 15 Seniorenheimen zugute kommen sollen, darunter auch in Much. (cs)


11.01.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Behinderungen auf der A 4 bei Overath-Untereschbach

Eine Information des 'Landesbetrieb Straßen NRW' :  Auf der A4 im Bereich der Anschlussstelle Overath-Untereschbach steht den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Köln von Dienstag (12.01.) bis Donnerstag (14.01.), jeweils von 9 bis 15 Uhr, nur eine Fahrspur zur Verfügung. In Fahrtrichtung Olpe ist von Mittwoch (13.01.) bis Freitag (15.01.), jeweils von 9 bis 15 Uhr, nur eine Fahrspur befahrbar. Die 'Autobahn Rheinland' führt in dieser Zeit Arbeiten aus am dortigen Bauwerk.


11.01.2021 - Gesundheit, Recht

Neue Corona-Schutzverordnung in Kraft - mit Ausnahmen

Ab dem heutigen Montag gelten die in der Vorwoche von der Ministerpräsidenten-Konferenz beschlossenen Verschärfungen der Corona-Schutzverordnungen. In Nordrhein-Westfalen weichen diese aber in einigen wesentlichen Punkten von den zunächst kommunizierten Bestimmungen ab.

So dürfen zwar auch hier Personen eines Haushaltes mit nur noch einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt zusammentreffen. Allerdings gilt dies nur für den öffentlichen Raum, weiterhin besteht die Ausnahme, daß diese Person zusätzlich von den zu betreuenden Kindern aus ihrem eigenen Haushalt begleitet werden darf. Ein Beispiel aus der Praxis :  Ein Elternpaar mit Kindern darf auf dem Spielplatz mit einem anderen Elternteil und dessen zu betreuenden Kindern zusammentreffen.

In Nordrhein-Westfalen gilt auch kein Automatismus einer Bewegungs-Einschränkung auf 15 Kilometer außerhalb des Wohnortes, wenn die 7-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis überschritten wird. Solche Maßnahmen obliegen dann der Einschätzung der örtlichen Behörden.

Ein aktuelles Beispiel ist der Oberbergische Kreis. Während die Inzidenzzahlen in den meisten Städten und Kreisen der Region in der vergangenen Woche nur mäßig anstiegen, verdoppelten sie sich in Oberberg. Vom bisherigen Höchststand von 292,2 am Sonntag ist die Zahl heute zwar wieder auf 244,8 abgesunken, liegt aber weiterhin deutlich über dem Schwellenwert.

In Oberberg gibt es die Einschränkung des Bewegungsradius derzeit dennoch ausdrücklich nicht, dafür andere Maßnahmen. So gelten die oben beschriebenen Kontaktbeschränkungen nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Raum. Darüber hinaus besteht über Nacht zwischen 22 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangssperre (unvermeidliche Bewegungen wie der Weg zur und von der Arbeit natürlich ausgenommen). Zudem sind dort Versammlungen zur Religionsausübung derzeit gänzlich untersagt. (cs)


11.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Führte Online-Spiel zu schwerem Unfall bei Niederwahn ?

Eine Anwohnerin des Ortsteils Niederwahn berichtete, einen Knall am gestrigen Abend gegen 22.05 Uhr trotz des laufenden Fernsehers deutlich gehört zu haben. Dieser rührte von einem Unfall her, der sich auf der den Ort tangierenden Bundesstraße 56 ereignet hatte. Ein auf der Nebenstrecke aus Richtung Roßhohn kommender 'Mini' war in die Bundesstraße eingefahren, hatte dabei aber die Vorfahrt eines von Wiehl nach Much fahrenden VW-Busses mißachtet. Dessen 41-jähriger Fahrer habe den herannahenden PKW noch wahrgenommen, konnte aber nicht mehr reagieren.

Der 'Mini' traf den mit vier Personen besetzten Kleinbus in die rechte Seite und lenkte ihn dadurch zur linken Fahrbahnseite ab. Dort überwand der VW eine Bordsteinkante, wobei das linke Vorderrad wegbrach. Glücklicherweise kippte der Kleinbus nicht um, sondern kam auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der mit zwei Männern besetzte 'MinI' kam auf der Kreuzung zum Stillstand. (cs)


08.01.2021 - Gesundheit, Landesregierung, Kreisverwaltung

Impftermine ab Februar zunächst für bevorzugte Gruppen

Impfstoffe gegen Corona-Infektionen sind und werden sicherlich noch Monate lang Mangelware sein, betrachtet man den aktuell hohen Bedarf. Bevor jedermann einen Termin im - noch nicht geöffneten - Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin erhalten kann, gibt es Alters- und Berufsgruppen sowie Vorerkrankte, die bevorzugt berücksichtigt werden. Diese sind in drei Prioritätsstufen aufgeteilt.

Zur Gruppe der höchsten Priorität gehören die besonders gefährdeten Bewohner/innen von Senioren- und Pflegeheimen, die Pflegekräfte in diesen Einrichtungen, Mitarbeiter/innen von ambulanten Pflegediensten sowie Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie zum Beispiel beim Rettungsdienst, in Notaufnahmen und Intensivstationen der Krankenhäuser oder in Impfzentren.

Als erste in der Gruppe der höchsten Priorität werden vom Land ebenso wie vom Kreis aber auch pauschal die über 80-Jährigen genannt - also unabhängig davon, ob sie in einem Seniorenheim wohnen oder nicht. Doch genau der letztgenannte Kreis diese Personengruppe kommt trotz seiner Priorisierung vorerst nicht zum Zuge, zumindest nicht in Nordrhein-Westfalen. Abweichend zu anderen Bundesländern werden die Impfzentren hier erst am 1. Februar geöffnet.

Vorher haben über 80-Jährige, die zu Hause leben oder gepflegt werden, keine realistische Chance auf eine Impfung. Zugehörige dieser Altersgruppe im Kreisgebiet sollen in den nächsten Wochen angeschrieben werden, um Hinweise zur Vorgehensweise zu erhalten. Die Terminvergabe für das Impfzentrum erfolgt dann über die Telefon-Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der 116 117. Die Möglichkeit der Terminvereinbarung bestehe aber frühestens ab dem 18. Januar, so die Kreisverwaltung. Die Kapazität hänge zudem von der Menge der zur Verfügung stehenden Impfdosen ab.

Noch ungelöst scheint das Problem, auch diejenigen zu berücksichtigen, die in häuslicher Umgebung gepflegt werden, aber nicht mobil sind, das Impfzentrum also nicht aufsuchen können. Hier herrscht möglicherweise das Prinzip Hoffnung, daß der jüngst von der EU zugelassene Impfstoff der US-Firma 'Moderna' bald zur Verfügung steht. Dieser ist temperaturbeständiger als der derzeit verwendete der Firmen 'BioNTech'/ 'Pfizer' und könnte daher auch dezentral zum Einsatz kommen, etwa durch Hausärzte.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind Personen, die keiner der drei priorisierten Gruppen angehören, also unter 60 Jahre alt sind, keine Vorerkrankungen aufweisen oder bestimmten Berufsgruppen angehören, nicht vor dem zweiten Quartal des Jahres an der Reihe, eventuell erst ab Sommer.

Zu den vorher berücksichtigten Berufsgruppen gehören neben Pflege- und medizinischem Personal unter anderem auch Polizei und Ordnungsdienste, die Feuerwehr, Beschäftigte in relevanten Positionen der Verwaltungen oder der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, der öffentlichen Ver- und Entsorgung, der Ernährungswirtschaft. dem Transportwesen, der Informationstechnik und Telekommunikation, weiterhin Erzieher/innen und Lehrer/innen. (cs)


06.01.2021 - Landesregierung, Schulen, Kindergärten, Technik, Baumaßnahmen

Kein Präsenz-Unterricht an Schulen - Technik unzureichend

Nach einem aktuellen Beschluß der Landesregierung findet nach den Weihnachtsferien für die Dauer des Shutdowns bis zum 31. Januar keinerlei Präsenz-Unterricht an den Schulen in Nordrhein-Westfalen statt. Dies gilt - anders als in anderen Bundesländern - ausnahmslos, also auch für Grundschüler und Abschluß-Jahrgänge, die sich auf ihre Prüfungen vorbereiten müssen.

Für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird lediglich eine Notbetreuung in den Schulen angeboten, ausdrücklich kein Unterricht. Letzterer erfolgt ausschließlich als Distanz-Unterricht - sofern die technischen Möglichkeiten hierfür überhaupt gegeben sind. Nicht jedes Kind oder jede/r Jugendliche hat ein geeignetes digitales Endgerät wie PC, Laptop oder Tablet - Smartphones sind dafür nur eingeschränkt geeignet.

Nun rächen sich auch die Verzögerungen im geförderten Breitbandausbau, der die Versorgungslücken bei zeitgemäßen Internet-Geschwindigkeiten schließen soll. Ein ganzes Jahr Verspätung beim Ausbau wurde in Kauf genommen, um die Schulen noch im gleichen Förderverfahren berücksichtigen zu können, anstatt hier ein separates Verfahren zu starten.

Darüber hinaus teilte die zuständige Kreisverwaltung vor vier Wochen mit, daß es bei der mit dem Anschluß der Schulen an das Glasfasernetz beauftragten 'Telekom' zu weiteren Verzögerungen kommt. Demnach kann die geplante Fertigstellung bis zum November 2021 nicht eingehalten werden, nun wird Ende Mai 2022 anvisiert. Für die Anforderungen zu Zeiten der Pandemie ist dies wohl zu spät.

Auch der Anschluß der Haushalte in den Ausbaugebieten durch drei verschiedene Anbieter ist noch in keinem Fall abgeschlossen. So gibt es in großen Teilen des ländlichen Raumes weiterhin schlechte Voraussetzungen für das digitale Lernen (Distanz-Unterricht) wie auch für Home-Office-Lösungen.

Auch im Falle der Kindergärten soll bis zum 31. Januar nur eine Notbetreuung angeboten werden, um das Kontakt-Geschehen weitestgehend zu minimieren. (cs)


05.01.2021 - Gesundheit, Landesregierung

Shutdown wird verlängert, Kontaktbeschränkung verschärft

Nach der heutigen Beratung der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin kommt es zu einer Verlängerung des seit dem 16. Dezember bestehenden Shutdowns über den 10. Januar hinaus. Demnach müssen die Gastronomie, die auch bislang betroffenen Handelsgeschäfte sowie Anbieter körpernaher Dienstleistungen (Friseure, Kosmetik-, Massage- und Nagelstudios etc.) geschlossen bleiben. Inwieweit eine finanzielle Kompensation für die Zwansschließungen erfolgt, ist unklar. Ebenso sind alle organisierten Freizeit- und Sportangebote weiterhin untersagt.

Trotz der seit rund zehn Tagen fallenden Fallzahlen von Neuinfektionen werden die Maßnahmen zur gewünschten Kontaktreduzierung sogar verschärft. Statt der bisherigen Regelung, daß sich fünf Personen aus zwei Hausständen (zugüglich Kinder unter 14 Jahren) treffen dürfen, wird die Regelung aus dem vergangenen Frühjahr wieder aufgegriffen. Demnach dürfen sich nur noch Personen aus einem Hausstand mit einer einzigen Person aus einem anderen Haushalt treffen. Ob Kinder hinzugezählt werden können, wurde nicht konkretisiert. Eine noch rigorosere, für Alleinstehende unzumutbare Beschränkung auf den eigenen Haushalt konnte sich nicht durchsetzen.

Eine Neuerung ist die Schließung von Betriebskantinen, die künftig nur noch Essen zur Mitnahme ausgeben dürfen. Für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten - dazu zählen derzeit die meisten Länder - wird eine "Doppeltest-Strategie" eingeführt. Es besteht eine Testpflicht, zusätzlich eine Quarantäne-Anordnung. Mit einem zweiten negativen Test nach fünf Tagen kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden. Wie schon zum Ende der Sommerferien kommt eine solche Maßnahme erneut zu spät, da die meisten Weihnachtsurlauber und Heimatbesucher längst zurück in Deutschland sind.

In den meisten Bundesländern wird der Präsenz-Unterricht in den Schulen wie vor den Weihnachtsferien ausgesetzt, stattdessen soll Distanz-Unterricht angeboten werden, dazu gibt es eine Notbetreuung. Letzteres gilt auch für die Kindergärten, die ebenfalls den Regelbetrieb nicht wieder aufnehmen können. Elternteile sollen zehn weitere arbeitsfreie Tage bei vollem Lohnausgleich zur Kinderbetreuung erhalten, Alleinerziehende 20 Tage. In Nordrhein-Westfalen wird bezüglich der konkreten Regelung für Schulen und Kindergärten allerdings erst am morgigen Mittwoch eine Entscheidung fallen.

Für Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sogenannte Hotspots, gelten deutlich verschärfte Restriktionen. In diesen Fällen wird eine Bewegungs-Einschränkung verordnet, die einen Aktionsradius von nur 15 Kilometer um den eigenen Wohnort einschließt (Weg zur Arbeit etc. ausgenommen). Als Wohnort wird dabei das komplette Stadt- oder Gemeindegebiet definiert. Im Rhein-Sieg-Kreis wurde diese Grenze Mitte Dezember zweifach nur knapp unterschritten. Momentan ist die Inzidenzzahl wieder auf 100 abgesunken. Die 15 Kilometer-Beschränkung ist nicht wissenschaftlich untermauert, sondern rein willkürlich gewählt.

Alle verschärften Maßnahmen werden erst nach der Veröffentlichung einer dementsprechend angepassten neuen Corona-Schutzverordnung durch das Land Nordrhein-Westfalen rechtswirksam. (cs)


05.01.2021 - Vereine, Soziales, Gesundheit

Vorläufig keine Lebensmittel-Ausgabe bei der 'Mucher Tafel'

Wie die von der 'Arbeiterwohlfahrt Bonn / Rhein-Sieg' getragene 'Mucher Tafel' mitteilt, kann bis auf weiteres keine Lebensmittel-Ausgabe durchgeführt werden. Grund seien die aktuellen Schutzmaßnahmen bezüglich der Corona-Pandemie. Sobald eine Änderung der Situation eintritt, soll etsprechend informiert werden.


04.01.2021 - Polizeimeldungen, Gesundheit

Polizei warnt vor Betrugsmaschen mit dem Corona-Virus

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Betrüger nutzen auch das Corona-Virus für ihre Zwecke. Dabei geraten besonders ältere Menschen und Senioren in den Fokus. In einigen Fällen gaben sich die Betrüger als Ärzte aus, die für ihre angeblich schwer erkrankten Patienten Geld bei den Angehörigen erschleichen wollten.

Mit dem Start der Impfungen gibt es nun neue Varianten :  Die Betrüger geben sich als Amtspersonen aus, die Tests auf das "SARS-CoV-2"-Virus durchführen wollen oder bieten den Corona-Impfstoff eines bekannten Herstellers am Telefon an. Die Polizei bittet alle Bürger und Bürgerinnen, das Telefonat in solchen Fällen sofort zu beenden und stellt klar :  Es werden keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt und es findet auch kein Verkauf von Impfstoffen per Telefon statt !

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) weist in einem Statement ebenso darauf hin, dass sie im Zuge der Terminvergabe für die "COVID-19"-Impfung niemanden anruft und auch niemanden mit Besuchen beauftragt. Impfberechtigte werden von offizieller Stelle schriftlich darüber benachrichtigt, dass sie in der ersten Phase impfberechtigt sind und gebeten, sich zur Terminvergabe an die bundesweit einheitliche Service-Hotline 116 117 zu wenden, sobald Termine vergeben werden - das ist noch nicht der Fall !

Präventionshinweise in Zusammenhang mit den geplanten Impfungen gegen das Corona-Virus finden Sie zusammengefasst im Internet unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei.nrw/betrug-mit-dem-corona-virus .
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.kvno.de .


04.01.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Freizeit, Sport

Bemühungen um Skatepark und Pumptrack gehen weiter

Selbst die kleinsten haben auf einem Pumptrack viel Spaß - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Es ist schon etwas her, dass zwei Mucher Jungs mit einem Wunsch an uns herangetreten sind :  Eine Bahn für BMX- und Mountain-Bikes (Dirt Bike-Trail) zu bauen. Modifiziert und erweitert gingen weitergehende Überlegungen (Fach-Büro R. Maier, Köln) in Richtung Modernisierung Skatepark und Pumptrack. Zwischenzeitlich wurden Anlagen besichtigt und zwei Workshops organisiert. Die Beteiligung der Jugendlichen war sehr gut.

Der nächste Schritt ist, die Fördergelder vom Land NRW zu sichern. Mit den beiden Anlagen plus den Beach-Volleyball-Feldern hätten Jugendliche fast aller Altersstufen am Mucher Sportplatz beste Gelegenheiten, ihre Freizeit sportlich zu nutzen. Der Standort erscheint uns ideal : gut zu erreichen und trotzdem mit viel Freiheiten. Wir sind auch weiter im Boot, das Projekt zu stemmen.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


03.01.2021 - Gesundheit, Baumaßnahmen, Kreisverwaltung

Impfzentrum einsatzbereit, Impfdosen treffen verzögert ein

Pünktlich vor dem Eintreffen der ersten Impfdosen zur erhofften Erzeugung einer Immunität gegen die "COVID-19"-Krankheit war das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises kurz vor Weihnachten fertig. Es wurde - mit Unterstützung der Klinik - innerhalb von drei Wochen in zwei Stockwerken der 'Asklepios'-Kinderklinik im Zentrum von Sankt Augustin eingerichtet. Doch es wird wohl noch Wochen dauern, bis es benötigt wird und zum Einsatz kommen kann.

Denn zunächst sind die Bewohner/innen von Senioren- und Pflegeheimen an der Reihe, die aufgrund ihres Gefährdungsgrades priorisiert geimpft werden. Zur ersten Gruppe gehören auch die Pflegekräfte in diesen Einrichtungen. Diese Personen werden aber nicht zentral im Impfzentrum, sondern in den jeweiligen Einrichtungen selbst geimpft. Dafür sind mobile Teams unterwegs, wobei die Kreisverwaltung von Ärzten und den Hilfsorganisationen unterstützt wird. (cs)


03.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis wieder unter 100 gesunken

Erstmals seit vier Wochen ist die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) im Kreisgebiet wieder unter die Marke von 100 abgesunken. Zuletzt war dies am 7. Dezember für einen Tag der Fall. Ende Oktober war der Wert erstmals über 100 gestiegen und hatte sich danach nahezu dauerhaft auf hohem Niveau gehalten - die Spitze wurde am 22. Dezember mit 194,3 erreicht. Zur Wochenmitte hin ist aber zunächst wieder mit einem leichten Anstieg über die 100 zu rechnen.

Die absoluten Zahlen für den Rhein-Sieg-Kreis vom Sonntag :  Die Gesamtzahl der nach Test bestätigten Infektionen ist auf 12.105 angewachsen - zuletzt im Schnitt eine Zunahme von weniger als 100 täglich. Damit ist die Zahl der akut infizierten Personen weiter zurückgegangen, Stand Sonntag sind es 639. Allerdings haben sich die in Verbindung mit der "COVID-19"-Erkrankung registrierten Todesfälle zwischenzeitlich auf 193 erhöht.

Der nach Wirksamwerden des Shutdowns anhaltende Rückgang der Infektionszahlen ist auf lokaler Ebene ebenso erkennbar. In Much stieg die Gesamtzahl moderat auf 184, die Akutfälle sind nach leichter Schwankung wieder auf acht zurückgegangen. Die Zahl der Todesfälle blieb - bezogen auf Einwohner/innen des Gemeindegebiet - bei zwei. (cs)


31.12.2020


30.12.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen sinken seit einer Woche kontinuierlich ab

Über die Weihnachtstage wäre ein Update der Corona-Infektionszahlen nicht aussagekräftig gewesen, daher erst jetzt eine erneute Momentaufnahme :  Zwei Wochen nach Beginn des neuerlichen Shutdowns ist die Zahl der Neuinfektionen im Kreisgebiet deutlich zurückgegangen. Nach einem Spitzenwert der 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) von 194,3 am 17. Dezember ist der Wert auf aktuell 115,5 abgesunken. Analog ging die Anzahl der akut Infizierten von 1.307 auf momentan 819 zurück.

Im gleichen Zeitraum ist die Gesamtzahl der seit März nach Test bestätigten Infektionsfälle im Kreisgebiet von 10.202 auf 11.626 angestiegen, davon gelten 10.626 Personen als genesen. 24 Todesfälle in Verbindung mit der "COVID-19"-Erkrankung sind hinzugekommen, sie summieren sich nun auf 181. In "häuslicher Absonderung" befinden sich "nur noch" 3.500 Personen, vor zwei Wochen waren es noch über 6.000.

Auch die Zuwachszahlen im Gemeindegebiet sind gesunken, aktuell weist Much - gemeinsam mit Ruppichteroth - die niedrigsten Akutfälle im Kreis aus. "Nur" noch acht akute Fälle werden derzeit verzeichnet, Mitte November waren es zur Spitze sogar 29 Fälle. Die Gesamtzahl der seit März nach Test bestätigten Infektionen ist zwischen dem 17. und dem 29. Dezember um weitere 15 auf 177 angewachsen, die der Todesfälle in Verbindung mit einer Infektion blieb mit zwei konstant.

In der Gemeinde sind derzeit keinerlei Einrichtungen mehr von "Ausbruchs-Geschehen" betroffen. Im Rhein-Sieg-Kreis sind es noch 26 Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen oder Kliniken (insgesamt 322 Fälle), 14 Schulen (18 Fälle), 13 Kindergärten (15 Fälle), fünf Gewerbebetriebe (43 Fälle) und vier Einrichtungen aus den Bereichen "Sport, Freizeit und Religion" (9 Fälle). Auch dies spiegelt einen spürbaren Rückgang der Fallzahlen wider.

Bundesweit sank der Wert für die 7-Tages-Inzidenz vom Höchststand von 197,6 am 22. Dezember kontinuierlich auf heute 141,3. Seit Beginn der Pandemie wurden knapp 1,7 Millionen bestätigte Infektionsfälle in Deutschland registriert, mehr als 32.100 Erkrankte sind an oder mit "COVID-19" verstorben. Ob die Zahlen, bedingt durch (Familien-)Treffen an den Weihnachts-Feiertagen, wieder ansteigen, werden die nächsten Tage zeigen. Daß knapp zwei Wochen vor dem Ende des Shutdowns am 10. Januar bereits eine Verlängerung der Einschränkungen angekündigt wird, erscheint vorschnell. Das Verhalten der Bürger/innen an Silvester dürfte entscheidend für die weitere Entwicklung werden und kann angestrebte Lockerungen gefährden. (cs)


27.12.2020 - Feuerwehr

Zimmerbrand erforderte die Feuerwehr an Weihnachten

"Ausgerechnet an Weihnachten" ist man versucht zu denken. Aber einen Zimmerbrand möchten man weder an den Feiertagen, noch an allen anderen Tagen des Jahres erleben. Am zweiten Weihnachtstag traf es die Bewohner eines Hauses im Ortsteil Bövingen. In einem Zimmer im Tiefparterre - die Feuerwehr bezeichnete es später als Hobbyraum - war gegen 17 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Löschversuche der Bewohner mit Wassereimern durch ein von der Hitze geborstenes Fenster waren nicht von Erfolg gekrönt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr vor Ort schlugen bereits Flammen aus einem Fenster ins Freie. Durch eine dem betroffenen Zimmer angrenzende Garage wurde ein Innenangriff gegen das Feuer gestartet, der sehr schnell Wirkung zeigte. Die Einrichtung des Zimmers war teilweise von den Flammen zerstört worden, die Wehrleute schafften ein teilweise zerstörtes Sofa und ein verkohltes Schränkchen ins Freie. (cs)


24.12.2020


24.12.2020 - Gemeindeverwaltung, Vereine, Soziales

Weihnachts-Wunschbaum-Aktion erfolgreich abgeschlossen

(Pressefoto)

Eine Information des Seniorenbüros Much :  Die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion Much, eine Kooperation zwischen dem Seniorenbüro der Gemeinde Much, der 'Stiftung Much' sowie dem 'Verein zur Förderung caritativer Zwecke Much' und vor allem den engagierten Mucher Bürgerinnen und Bürgern, wurde erfolgreich beendet. Am Ende haben insgesamt 126 Geschenke Kinder und Senioren glücklich gemacht. Wir sagen sehr herzlich Dankeschön für Ihre Unterstützung.


21.12.2020 - Medien, Historie

Überarbeiteter Bildband mit historischen Fotos erhältlich

Teilnehmer des Jahrgangs 1953/54 und Dozenten der damaligen Landwirtschaftsschule in Much - (Foto : unbekannt)

Lange Zeit war der im Jahre 2006 erschienene und schon nach kurzer Zeit vergriffene Bildband "Unser Much in alter Zeit" des Historikers Hartmut Benz nicht mehr erhältlich. Nun wurde vor kurzem eine überarbeitete Neuauflage veröffentlicht. Auf rund 120 Seiten werden Fotodokumente vom Leben in Much, seinen Gebäuden und Landschaften vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts mit zugehörigen Erläuterungen geboten.

Der Hardcover-Bildband ist zum Preis von 24,50 Euro erhältlich - noch bis Weihnachten bei 'Schreibwaren Klement' und der 'Hirsch-Apotheke' in Much sowie der 'Bäckerei Funken' und dem 'Schollsack' in Marienfeld. Nach den Feiertagen wird er weiterhin in der Apotheke und - sobald wieder geöffnet - im Tourismusbüro in Much verfügbar sein. (cs)


21.12.2020 - Vereine, Schulen, Kunst

Schüler für Vereinslogo- und Mottofindung ausgezeichnet

von links nach rechts : Lena Wester (1. Platz), Niklas Böhm (3. Platz) und Jasmin Swarat (2. Platz) - (Corona-bedingte Fotomontage : 'Verein zur Förderung caritativer Zwecke Much')

Eine Information des 'Verein zur Förderung caritativer Zwecke Much' :  Der gemeinnützige 'Verein zur Förderung der Caritas-Pflegestation Much' fördert seit Jahrzehnten durch Geld- und Sachleistungen die so wichtige Arbeit der 'Caritas'-Pflegestation und des Ambulanten Hospizdienstes in Much. Im Jahr 2019 hat der Verein durch Beschluss der Vollversammlung seinen Wirkungskreis erweitert und den Vereinsnamen geändert. Mit der Namensänderung sollten jetzt auch ein einprägsamer Slogan und ein Logo die Wiedererkennung fördern.

Zur Findung eines entsprechenden Slogans und Logos lobte der Vorstand des Vereins einen Wettbewerb an der Oberstufe der Gesamtschule Much aus. In Abstimmung mit der Schulleiterin Frau Friedrich startete das Projekt "Caritas Förderverein". Unter Anleitung und Aufsicht der Kunstlehrerin, Frau Brochhaus, und Ihrer Kollegin Frau Urhausen sowie der Schul-Sozialpädagogin Frau Minkewitz entwarfen die Schüler diverse Vorschläge.

Bei der Preisverleihung lobte Herr Kirchartz, Pressewart des Vereins, die kreative Leistung der drei Gewinner, Niklas Böhm (3. Platz), Jasmin Swarat (2. Platz) und Lena Wester, die mit zwei Vorschlägen den ersten Preis erringen konnte. Auch die kreativen Ideen, die Frau Minkewitz mit ihren Schülern im Rahmen der Mottosuche erarbeitete, begeisterten die Mitglieder des Vorstandes.


 

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Stand : 19.01.2021

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