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Samstag, 15. Mai 2021

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Aktuelle Nachrichten

14.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Ein Drittel der Kreisbevölkerung hat Erstimpfung erhalten

Impfzentrum Sankt Augustin mit Empfangshalle (links außen), Impfhalle (links) und der Kinderklinik mit Impfetage (rechts)

Nach den jüngsten Zahlen der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein' vom Mittwochnachmittag dieser Woche (12.05.) haben im Rhein-Sieg-Kreis 201.072 Personen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus "SARS-CoV-2" erhalten. Die Anzahl der im Impfzentrum beziehungsweise in den Arztpraxen durchgeführten Erstimpfungen ist inzwischen nahezu gleich hoch. Somit konnte nun ein Drittel der Bevölkerung mit dem Grundschutz versorgt werden (33,5 %). Das Kreisgebiet liegt allerdings hinter dem Landesdurchschnitt von NRW (37,9 %) und auch dem Bundesdurchschnitt (35,9 %) zurück.

Als vollständig geimpft wurden zum gleichen Stichtag 49.056 Personen gelistet. Dies entspricht einem Anteil von 8,2 Prozent der Einwohner/innen des Rhein-Sieg-Kreises. Landesweit (NRW) lag die Quote zum 13. Mai mit 9,7 Prozent etwas höher, deutschlandweit waren bereits 10,6 Prozent mit zwei Impfungen (beziehungsweise im Falle des Vakzins von 'Johnson & Johnson' der Einzelimpfung) versorgt. (cs)


13.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung

Der reine Irrsinn : Handel darf nur Freitag ohne Test öffnen

Die Akzeptanz von Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung hängt in entscheidendem Maße von deren Sinnhaftigkeit ab. Die neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW führt diese - bezogen auf den Rhein-Sieg-Kreis - völlig ad absurdum. So wurde, weil die sinkenden Inzidenz-Zahlen dies zwingend vorgaben, mit Wirkung des heutigen Tages die "Bundes-Notbremse" für das Kreisgebiet beendet.

Somit gilt wieder die Corona-Schutzverordnung in der derzeit aktuellen Fassung vom 10. Mai. Wie die Kreisverwaltung selbst verkündete, entfällt damit ab sofort eine Testpflicht im (über den täglichen Bedarf hinausgehenden) Einzelhandel. "Click & Meet", also der Zutritt zu Geschäften nach Terminvereinbarung, ist damit am Freitag wieder völlig ohne Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses möglich.

Allerdings nur am Freitag, denn ab Samstag gilt diese Lockerung nicht mehr !  Der Grund ist die dann (15. Mai) in Kraft tretende neueste Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Und in dieser wird - im Gegensatz zur Verordnung vom 10. Mai - der Zugang zum Einzelhandel strenger reglementiert. Nun wird auch für Inzidenzwerte zwischen 100 und 50 ein aktuelles negatives Schnelltest-Ergebnis vorgeschrieben (maximal 48 Stunden alt), um Zutritt gewährt zu bekommen.

Dabei hatte die Landesregierung nur einen Tag zuvor Gegenteiliges bekanntgegeben : "Die Landesregierung reduziert angesichts sinkender Infektions- und steigender Impfzahlen zahlreiche Beschränkungen und schafft gleichzeitig einen belastbaren Rahmen für schrittweise Öffnungen." - Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart : "Es ist erfreulich, dass die Inzidenzwerte derzeit stark rückläufig sind. Dies ist auch eine gute Nachricht für das wirtschaftliche Leben in Nordrhein-Westfalen : ... Für den Einzelhandel sind ebenfalls Erleichterungen vorgesehen ..."

Der ohnehin schon bis an oder über die Grenzen hinaus belastete Einzelhandel wird damit erneut ausgebremst. Eine Öffnungs-Perspektive ohne notwendiges Schnelltest-Ergebnis rückt in die Ferne, dafür ist künftig ein Inzidenzwert von unter 50 notwendig. Dabei, so belegen Studien, ist das Infektionsrisiko im Einzelhandel bei Einhaltung der eingeübten Hygieneregeln äußerst gering. Daher darf man allmählich die Frage stellen :  Welche Interessenslage verbirgt sich hinter diesem Verordnungs-Wirrwarr ?

Fazit :  Wer den Einzelhandel / Fachhandel (Sortiment über den täglichen Bedarf hinaus) ohne lästigen Schnelltest aufsuchen möchte, hat somit nur am morgigen Freitag Gelegenheit dazu. - Für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (Friseure etc.) gibt es dagegen auch in der neuen Verordnung keine Testpflicht.

Hier die maßgeblichen Verordnungen zum Nachlesen :

"Bundes-Notbremse" (bei Inzidenz zwischen 100 und 150)
(war für den RSK bis zum 12. Mai gültig) :

Einkauf nach Terminbuchung, tagesaktuelles negatives Testergebnis

Corona-Schutzverordnung NRW vom 10. Mai
(nach Aufhebung der "Bundes-Notbremse" momentan gültig) :

beinhaltet keinerlei Vorgaben zu einer Testpflicht für den Einzelhandel

Veröffentlichung der Kreisverwaltung vom 12. Mai
zur Aufhebung der "Bundes-Notbremse" :

"Im übrigen Einzelhandel - über den täglichen Bedarf hinaus - ist ein Einkauf nur nach vorheriger Terminvereinbarung ("click and meet") möglich; weitere Nachweise (zum Beispiel negatives Testergebnis) sind nicht erforderlich."

Veröffentlichung der Kreisverwaltung vom 13. Mai
zur neuen Corona-Schutzverordnung :

"Ab Samstag (15. Mai) gilt bei uns die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Das heißt für den Rhein-Sieg-Kreis bei einem Inzidenzwert zwischen 100 und 50 folgendes - Einzelhandel :  Geschäfte, die nicht Grundversorgung sind, ohne Terminbuchung, Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis"

Langfassung : "Im Einzelhandel des täglichen Bedarfs (privilegierter Einzelhandel, wie zum Beispiel Lebensmittelhandel, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel) gibt es lediglich eine Begrenzung der zulässigen Anzahl von Kundinnen und Kunden; es besteht eine Maskenpflicht.

Im übrigen Einzelhandel - über den täglichen Bedarf hinaus - ist ebenfalls eine Begrenzung der zulässigen Anzahl von Kundinnen und Kunden erforderlich; außerdem ist ein Einkauf nur mit bestätigtem negativem Schnell- oder Selbsttest möglich."

Corona-Schutzverordnung NRW,
die am Samstag (15. Mai) in Kraft tritt :

"Alle Geschäfte sind geöffnet. Geschäfte, die nicht Grundverordnung sind, mit negativem Testergebnis, Personenbegrenzung, ohne Terminbuchung."

Langtext : "Beim Betrieb von nicht in Absatz 1 und Absatz 2 genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen darf die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Kundin beziehungsweise einen Kunden pro angefangene 20 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen. Zutritt dürfen Kundinnen und Kunden nur mit bestätigtem negativen Schnell- oder Selbsttest nach § 4 Absatz 4 erhalten."

§ 4 Absatz 4 : "Soweit nach § 28b des Infektionsschutzgesetzes oder dieser Verordnung als Voraussetzung für die Nutzung oder die Zulassung eines Angebotes das Vorliegen eines Schnelltests oder Selbsttests erforderlich ist, muss es sich um ein in der Corona-Test- und-Quarantäneverordnung vorgesehenes Testverfahren handeln. Das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test- und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststellen schriftlich oder digital bestätigt werden. Die Testbestätigung ist bei der Inanspruchnahme des Angebotes zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen. Die Testvornahme darf bei der Inanspruchnahme des Angebotes höchstens 48 Stunden zurückliegen. Kinder bis zum Schuleintritt sind von dem Testerfordernis ausgenommen. - Unter den Voraussetzungen ... der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 steht eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses nach Absatz 4 gleich."


13.05.2021 - Vereine, Soziales

Ausbildungskurs ehrenamtlicher Hospizdienst-Mitarbeiter

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Den Blick auf die Dinge richten, die möglich sind, gehört zu unserem Leitfaden und der Haltung des Hospizdienstes. So haben wir uns entschieden, den laufenden Ausbildungskurs zur Qualifizierung neuer Mitarbeiter "Sterbende begleiten lernen" per Videotreffen wieder aufzunehmen und die Inhalte der Themen digital zu vermitteln.

Technische Widerstände, besonders in dem ländlichen Bereich, bringen die reibungslose Kommunikation zwar hin und wieder an ihre Grenzen - insgesamt sind aber alle Teilnehmer sehr zufrieden und überrascht, was alles möglich ist.

Bemerkenswert ist auch, dass die monatelange, coronabedingte Unterbrechung des Befähigungskurses dem Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer in keinster Weise geschadet hat. Nun freuen wir uns sehr, trotz der besonderen Zeit, die Gruppe weiter ausbilden zu können.


12.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung

Testpflicht im Handel und Ausgangssperre entfallen wieder

Mit Wirkung vom morgigen Donnerstag (13.05.) wird die seit dem 24. April geltende "Bundes-Notbremse" im Rhein-Sieg-Kreis wieder aufgehoben. Das Kreisgebiet erfüllt die Voraussetzungen dafür, da die 7-Tages-Inzidenz nun schon seit sieben Tagen unter dem Schwellenwert von 100 liegt, so am heutigen Tag bei 84,4.

Mit der Aufhebung der "Notbremse" durch das Land NRW entfällt (ab Mitternacht) die nächtliche Ausgangssperre. Private Kontakte sind dann wieder mit bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten (plus zugehörige Kinder unter 14 Jahren) möglich. Ein praktisches Beispiel :  Zwei Pärchen dürften wieder gemeinsam spazierengehen oder sich zusammensetzen, dies war - wenn auch wenig sinnvoll - nach der bisherigen Regelung nicht zulässig.

Spürbare Auswirkungen hat die Aufhebung der "Notbremse" auch für den Handel sowie für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen. Denn die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Schnelltest-Ergebnisses ist in diesen Bereichen nicht mehr notwendig. Im Handel kann somit ohne einen Test das "Click & Meet"- Angebot wahrgenommen werden, analog verhält es sich zum Beispiel bei Friseursalons.

Anders ist die Situation in der Stadt Bonn (110) sowie den Nachbarkreisen Rhein-Berg (108) und Oberberg (175), die aufgrund höherer Inzidenzwerte (in Klammern angegeben) frühestens Ende der kommenden Woche in den Genuß einer Aufhebung der "Notbremse" kommen können, in Oberberg vermutlich erst deutlich später

Ausführliches in nachfolgender Information der Kreisverwaltung :


12.05.2021 - Vereine, Verkehr

Mucher Bürgerbus vom Wiehler Bürgermeister begrüßt

von links nach rechts : Bürgermeister Norbert Büscher (Much), Christoph Manstein (Bürgerbus Much), Bürgermeister Ulrich Stücker (Wiehl) - (Foto : Bürgerbusverein Much)

Eine Information des Bürgerbusvereins Much :  Der Bürgermeister der Stadt Wiehl, Ulrich Stücker, begrüßte seinen Amtskollegen Norbert Büscher aus Much am Siebenbürger Platz in Drabenderhöhe. Bürgermeister Büscher steuerte planmäßig den Bürgerbus zum verabredeten Treffen nach Drabenderhöhe, um sich mit seinem Amtskollegen über die endlich vollzogene Anbindung der Nachbargemeinde zu freuen.

Nach langer Anlaufzeit konnte das Vorhaben endlich vollzogen werden und der Tenor des Treffens der Bürgermeister lautete : "Mehr kommunale Zusammenarbeit über Kreis- und Gemeindegrenzen kann nur von Vorteil sein !  Dies gelingt schon mit den kommunalen Bauhöfen und jetzt auch mit dem Bürgerbus im ÖPNV." - Das Projekt Bürgerbus mit seinem neuen Fahrplankonzept bietet die Anbindung zu Ärzten und Einkaufs-Möglichkeiten in Drabenderhöhe - dies gilt natürlich auch in die andere Richtung nach Much.

Wiehls Bürgermeister sprach eine Einladung an den Bürgerbusverein nach Wiehl aus, auch mit dem Ziel einer noch engeren Zusammenarbeit im Nahverkehr und um das Fahrzeug einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Der Bürgerbus Much freut sich über die Nutzung des Bürgerbusses in Much und Drabenderhöhe.
Christoph Manstein
, 1. Vorsitzender


11.05.2021 - Vereine, Umwelt

Blühstreifen-Aktion des Verkehrsvereins erfolgreich beendet

Pünktlich um 11 Uhr holte Jürgen Niggemeyer seinen Blumensamen ab - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Es fehlt momentan nur Wasser von oben. Dann würde das Saatgut des Verkehrsvereins fleissig auskeimen, sowohl im "Schnuller-Kreisel" des 'SKeinz' als auch an vielen Stellen in Gärten und an Wegerändern. Das "Bingenheimer Bio-Saatgut" (hochwertig / geprüft) garantiert schöne Wildblumen, wenn auch das Wetter mitspielt (siehe oben).

Wolfgang Kornienko war es eine besondere Freude, alle 170 Tütchen unter die "Mucher/innen" gebracht zu haben. Die Menschen waren von unserer Aktion sehr angetan - und rundeten oft die Beträge zu einer Spende auf. Keine Frage, dass diese erfolgreiche Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird.

Und wenn auch in den letzten Monaten viele Helfer/innen den Weg zu uns gefunden haben :  Arbeit in vielen Variationen gibt es bei uns immer - bitte melden !  Wolfgang Kornienko (Telefon 02245 / 5350), Hermann-Josef Steimel (Telefon 02245 / 1390), Hartmut Erwin (Telefon 02245 / 5902)
für den Vorstand, Hartmut Erwin


11.05.2021 - Feuerwehr, Baumaßnahmen

Feuerwehr nahm Dienstbetrieb am Standort Marienfeld auf

(Foto : Freiwillige Feuerwehr Much)

Eine Information der Frewilligen Feuerwehr Much :  Nach rund dreimonatiger Bauzeit stand am Freitag, 7. Mai, der Umzug von 15 Kameradinnen und Kameraden vom bisherigen Standort in Much nach Marienfeld an. Aufgrund der anhaltenden Pandemie konnte die feierliche Übergabe und Einweihung allerdings nicht dem Anlass entsprechend stattfinden. So hieß es am Nachmittag erst einmal Koffer packen. Anschließend ging es in Begleitung weiterer Einsatzkräfte im Fahrzeugkonvoi nach Marienfeld.

In der errichten Fahrzeughalle an der Werschtalstraße wird ab sofort ein Löschgruppen-Fahrzeug sowie ein Mannschafts-Transportfahrzeug stationiert. Das 2001 in Dienst gestellte Löschgruppen-Fahrzeug war bisher im Gerätehaus in der Sülzbergstraße eingestellt. Bei dem Mannschafts-Transportfahrzeug handelt sich um einen VW Transporter (Baujahr 2008), welcher durch einen glücklichen Umstand aus Vereinsmitteln erworben werden konnte und in erster Linie dem Transport von zusätzlichem Personal an die Einsatzstelle dient. Um für eine Vielzahl an möglichen Einsatzszenarien gewappnet zu sein, wurde die auf dem Löschgruppen-Fahrzeug mitgeführte Ausrüstung erweitert. Neben der Ertüchtigung des erworbenen Gebrauchtfahrzeugs erfolgte auch der erforderliche Umbau des Löschgruppen-Fahrzeugs in Eigenregie.


10.05.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung, Kreisverwaltung

Aufhebung der 'Bundes-Notbremse' ab Donnerstag denkbar

Für den Rhein-Sieg-Kreis wurde die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche) nun schon am fünften Tag mit einem Wert unter 100 festgestellt, Tendenz klar fallend (aktuell 85,4). Nach der geltenden Regelung der "Bundes-Notbremse" muß der Wert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen (Samstag gilt als Werktag) unter dem Schwellenwert liegen, um am übernächsten Tag außer Kraft zu treten. Voraussetzung für die Lockerungen ist zudem eine diesbezügliche Allgemeinverfügung der Landesregierung.

Die Rücknahme der Beschränkungen durch die "Notbremse" kann somit frühestens am Donnerstag (13.05.) erfolgen. In diesem Fall würden das nächtliche Ausgangsverbot, die verschärften Kontakt-Beschränkungen (Verbot des Treffens von fünf Personen aus zwei Haushalten zuzüglich Kinder unter 14 Jahren) wieder entfallen. Zudem könnten die Angebote des Handels ("Click & Meet" statt nur "Click & Collect") sowie bei körpernahen Dienstleistungen wieder ohne Vorlegen eines aktuellen negativen Schnelltest-Ergebnisses wahrgenommen werden.

Schon seit dem gestrigen Sonntag sind für vollständig geimpfte Personen (zwei Wochen nach der Zweitimpfung beziehungsweise nach der Einzelimpfung mit dem 'Johnson & Johnson'-Vakzin) sowie für Genesene zahlreiche Regeln der Kontakt-, Einkaufs- und Reise-Beschränkungen aufgehoben worden. Für Genesene gilt dies allerdings nur bei Infektionen im letzten halben Jahr (Voraussetzung ist ein positives PCR-Test-Ergebnis, das mindestens vier Wochen alt ist, aber nicht älter als sechs Monate). - Bei einer Aufhebung der "Notbremse" würden die Rechte der (noch) nicht oder erst einmal Geimpften jener Gruppe wieder weitgehend angeglichen, die Akzeptanz der schwierigen Rechtslage damit sicherlich erhöht.

Aber nicht nur kreisweit sinken die Zahlen, auch lokal ist der Trend mit leichten Schwankungen rückläufig. Heute ist die Zahl der nach PCR-Test als akut infiziert geltenden Personen auf 14 abgesunken. Die Gesamtzahl aller Infektionen seit März 2020 liegt in Much nun bei 394, die Zahl der Verstorbenen in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung verblieb bei sechs. (cs)


07.05.2021 - Vereine, Soziales, Kulturelles, Jugend

Vorhang auf für's Gartentheater, 'Stiftung Much' unterstützt

Heike Bänsch mit einem Teil der Jugendlichen beim Spielstart - (Foto : Stiftung Much)

Eine Information der 'Stftung Much' :  Endlich !  Ende April hieß es wieder "Bühne frei" für die Theaterkids und Youngsters. Im Garten des Jugendzentrums Much traf sich die Gruppe unter Leitung von Heike Bänsch, um (erneut) auf "Theaterspiel-Expedition" zu gehen. Wegen Corona mussten alle seit Dezember geplanten Termine ausfallen.

Die 'Stiftung Much' unterstützt dieses Projekt, das mit Hilfe des Jugendzentrums und der Schauspielerin Kindern und Jugendlichen Theaterkultur erlebbar machen möchte. Auf Tour gehen, um Jugendtheater in Köln und Bonn zu besuchen, sowie vor Ort Geschichten zu schreiben und aufzuführen, kurz : Theater machen !
  Auf dem Programm stand dieses Mal :  Die Geschichte "Großvater und die Wölfe" nachspielen, variieren, mit eigenen Ideen weiterentwickeln.

Mit dem gesponserten "Proviant" der Stiftung machten sich die Akteure auf den Weg ins Spiel. Geschickt setzte Heike Bänsch hin und wieder Impulse, um den Spielfluss in Gang zu halten. So brachte diese Aktion im Garten viel Spaß und alle Beteiligten hoffen, dass sie bald die schon seit langem geplante Fahrt ins Jugendtheater machen können. 
Die Stiftung wird dieses großartige Projekt weiterhin unterstützen und darüber berichten.


07.05.2021 - Vereine, Verkehr, Soziales

Bürgerbusverein sucht Hilfe für Disposition und Fahrdienst

(Foto : Siegfried Wagenknecht)

Eine Information des Bürgerbusvereins Much :  Sie wollen sich ehrenamtlich engagieren, dann sind Sie bei uns richtig !  Seit dem 6. April ist der Bürgerbus Much wieder unterwegs mit einem neuen attraktiven Fahrplan. Zum ersten Mal werden circa 90 Ortsteile in der Gemeinde jeden Tag von Montag bis Freitag bis zu vier Mal am Tag angefahren. Um nun den gewünschten Service auszubauen und nachhaltig sicherzustellen, suchen wir für die Verstärkung unseres Teams Disponentinnen / Disponenten und Fahrerinnen / Fahrer.

Wir garantieren Ihnen für die Aufgabe als Disponentin / Disponent eine umfassende Einweisung in die Buchungssoftware. Eine Buchung wird anschließend automatisch auf ein Tablet im Bus an die Busfahrer übermittelt. Sie benötigen kein Auto und können uns von zuhause aus unterstützen. Sie benötigen lediglich ein Telefon und ein Tablet oder PC mit Internetzugang.

Sie wollten schon immer mal die entlegensten Orte im Gemeindegebiet kennenlernen, dann ist die Aufgabe als Fahrerin / Fahrer genau das Richtige. Ein Führerschein der Klasse B ist Voraussetzung. Sie benötigen lediglich eine arbeitsmedizinische Gesundheits-Untersuchung sowie ein behördliches Führungszeugnis. Die Kosten hierfür werden vom Bürgerbus-Verein übernommen.

Der achtsitzige Bus lässt sich sehr einfach steuern und ist mit den übrigen Hilfsmitteln wie automatisches Getriebe, Servolenkung, Rückfahrkamera usw. ausgestattet - so wie man es von modernen Fahrzeugen kennt. Sie werden selbstverständlich gründlich in die Technik und Routen eingewiesen. Gute Ortskenntnisse wären von Vorteil, sind aber nicht unbedingt erforderlich, denn eine eingebaute Navi-App zeigt, falls notwendig, den kürzesten Weg zwischen den Haltestellen.

Eine Schicht für Fahren und Disposition dauert jeweils circa vier bis fünf Stunden vormittags und nachmittags.
 Für die Disposition ist es nicht notwendig, für die gesamte Dauer der Schicht vor dem Rechner zu sitzen - man muss nur erreichbar sein.

Sie allein bestimmen Ihr monatliches Engagement. Sie tragen ihre verfügbare Zeit in einen digitalen Schichtplan ein. Wir bieten Ihnen einmal im Monat ein Treffen in geselliger Runde in einem Lokal, um Erfahrungen auszutauschen und Kollegen und Kolleginnen besser kennenzulernen.

Sprechen Sie uns, oder rufen Sie uns an, auch per E-Mail können Sie Kontakt mit uns aufnehmen :
Siegfried Wagenknecht :  
Telefon 0170 / 2111625
E-Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailsiegfried.wagenknecht(at)buergerbus-much.de
Andrew Dickinson
 :  Telefon :  01511 / 5519350
E-Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailandrew.dickinson(at)buergerbus-much.de
Infos zum Bürgerbus-Verein :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerbus-much.de


06.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Coronavirus : 7-Tages-Inzidenz wieder unter 100 gesunken

Erstmals seit 24 Tagen ist die 7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis wieder unter den für die "Bundes-Notbremse" maßgeblichen Wert von 100 gefallen - dieser liegt nun bei 96,9. Um die nächtliche Ausgangssperre, die strengeren Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für den Handel und körpernahe Dienstleistungen wieder aufzuheben, ist aber eine stabile fünftägige Phase unter der 100er-Marke notwendig.

Der (bisherige) Höchststand der dritten "SARS-CoV-2"-Infektionswelle wurde im Kreisgebiet am 26. April mit 1.692 Akutfällen erreicht. Seither ist die Zahl wieder auf 1.401 Fälle abgesunken (Stand 5. Mai). Ebenfalls rückläufig ist mit 3.698 die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen. Die Gesamtzahl der nach PCR-Test bestätigten Infektionsfälle beträgt nun 21.633, dies entspricht 3,6 Prozent der Bevölkerung. In den letzten zwei Wochen kam im Schnitt jeden Tag ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung hinzu, sie summieren sich damit auf 479.

In Much ist die Akutzahl der Infektionen nach einem zwischenzeitlichen Anstieg auf 44 Fälle Mitte April wieder zurückgegangen, Stand Mittwoch waren es 19. Seit März 2020 summieren sie sich auf insgesamt 389 (2,7 % der Einwohner/innen). Seit zwei Monaten wurden keine weiteren Todesfälle verzeichnet, sie verblieben damit bei sechs.

Seit einer Woche hat das Gesundheitsamt des Kreises keine detaillierten Angaben zu "Ausbruchs-Geschehen" mehr veröffentlicht. Beim letzten Stand waren 18 Kindertagesstätten (42 Fälle), 29 Schulen (35 Fälle), vier Alten- oder Pflegeheime beziehungsweise Pflegedienste (16 Fälle), zehn Gemeinschafts-Unterkünfte (82 Fälle) und sechs Gewerbebetriebe (44 Fälle) betroffen. Die Fallzahlen dieser Bereiche decken aber nur 15 Prozent aller erfassten Akutfälle ab. In Much waren in der vergangenen Woche ein Kindergarten und eine Schule mit Corona-Fällen vertreten. (cs)


05.05.2021 - Wetter, Feuerwehr

Feuerwehr beseitigte Gefahr nach Sturmbruch bei Wiese

Das Sturmtief Eugen, das in unserer Region vor allem am Dienstag (04.05.) seine Auswirkungen mit starken Böen zeigte, verursachte an diesem Tag im Mucher Gemeindegebiet nicht einen einzigen Feuerwehreinsatz. Ein solcher folgte erst am heutigen Mittag. Dabei handelte es sich ganz klassisch um einen Fall von Sturmbruch.

An der Zufahrt vom Wahnbachtal zum Ortsteil Wiese war ein Baum in rund drei Metern Höhe gebrochen. Die Krone der Esche hatte sich an andere Bäume auf der anderen Straßenseite angelehnt. Die alarmierte Feuerwehr setzte die Drehleiter ein, um die Esche abschnittsweise herunterzuschneiden. Eine direkte Fällung hätte angrenzende Weidezäune beschädigt. Nach einer Stunde konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Aufgrund der geringen Verkehrsbedeutung der Nebenstraße kam es nicht zu nennenswerten Behinderungen. (cs)


05.05.2021 - Landesregierung, Gesundheit

Impftermin-Start für weitere Berechtigte der Priorität 3

Eine Information der Landesregierung NRW :  Ab Donnerstag, 6. Mai, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt : "Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten (Anmerkung der Redaktion : im Rhein-Sieg-Kreis erst 28 %). Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot."

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8 Uhr über die Terminbuchungs-Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil : 0800 / 11611701 für das Rheinland. Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz - das heißt von 'BioNTech' oder 'Moderna'. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich. An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot :

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren :  Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person beziehungsweise je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (das heißt die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden).
    Als Nachweis ist das vom 'MAGS' bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen :  Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten :  Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inklusive der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig :  Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeber-Bescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstätten-Prinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann : !Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen :  Die Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen."

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern beziehungsweise den Arbeitgebern :  Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai zu impfen.

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“


05.05.2021 - Vereine, Soziales, Vermischtes

Neue Mitstreiter des Verkehrsvereins wurden eingekleidet

Reiner Braun (links) und Wolfgang Kornienko (rechts) haben die "Neu-Ranger" Horst Markert und Helmut Zehe in ihre Mitte genommen - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Die Zahl der Ehrenamtler/innen, die bei uns mitmachen wollen, steigt stetig. Es gibt ja auch viel zu tun. Ob Bänke abschleifen, Zäune streichen oder auch "nur" die vielen Wege kontrollieren : Jeder kann sich so einbringen, wie er Zeit hat. Denn auch bei uns gilt : viele Hände (oder Füße) - schnelles Ende. Und jeder, der für uns unterwegs ist, ist an seiner Uniform als "Wege-Ranger" direkt zu erkennen. Kürzlich wurde wieder nachgerüstet.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


03.05.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Baumaßnahmen

Bröltalstraße bleibt am Dienstag südlich von Büchel gesperrt

Nach einem tödlichen Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Motorrad und eines Sattelzugs mußte die Bröltalstraße (B 478) heute ab 15.30 Uhr zwischen Ingersau und Ruppichteroth-Bröleck gesperrt werden (siehe dazu  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.broeltal.de ).

Die Sperrung wird auch über die Nacht und am Dienstag aufrechterhalten bleiben. Nach der Bergung der ausgebrannten Fahrzeuge am Abend konnte keine abschließende Prüfung der Straße durch den 'Landesbetrieb Straßen NRW' mehr durchgeführt werden. Vor einer Wiederfreigabe der Strecke müssen die Asphaltdecke und ein Brückenbauwerk, auf dem der Sattelzug zum Stehen gekommen war, untersucht werden. Auch müssen morgen weitere Maßnahmen zur Reinigung der Bröl durchgeführt werden.

Diesel und Löschwasser waren in Höhe des Wehrs nahe der Kläranlage Büchel in den Bach gelaufen. Die Ruppichterother Feuerwehr hatte eine erste Ölsperre gelegt, der hinzugerufene Löschzug aus Neunkirchen setzte drei weitere Sperren zwischen der Unfallstelle und Ingersau. Bereits heute wurden Ölschlieren und Ölbindemittel mittels eines Spezialfahrzeugs von der Oberfläche abgesaugt. Diese Arbeiten werden morgen von der Straße aus fortgesetzt. Wann die Strecke wieder freigegeben werden kann, steht noch nicht fest. (cs)


03.05.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Nächtliche Verbindungssperrungen im BAB 3-Kreuz Siegburg

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg (A3/A560) kommt es zu mehreren nächtlichen Verbindungssperrungen:

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit blauen Tafeln ("U 92") ausgeschildert.

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Mittwochnacht (05./06.05.), von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Donnerstagnacht (06./07.05.) von 19 Uhr bis 5 Uhr ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Die 'Autobahn GmbH Rheinland' montiert in dieser Zeit ein Traggerüst und baut die dortige Dauerbaustelle um.


02.05.2021 - Gesundheit, Recht, Finanzen, Landesregierung, Kreisverwaltung

Testpflicht im Handel entfällt für Geimpfte und Genesene

Noch vor einer bundeseinheitlichen Regelung stellt die Landesregierung NRW bereits vollständig geimpfte Personen (mindestens 14 Tage nach deren Immunisierung) und genesene Personen, die einen entsprechenden Nachweis erbringen können, mit denjenigen gleich, die ein tagesaktuelles bestätigtes Schnelltest-Ergebnis vorlegen können. Für sie entfällt somit die Testpflicht vor dem Zutritt in den Einzelhandel ("Click & Meet"), dem Besuch von Zoos oder Botanischen Gärten sowie bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuchen. Auch die Testpflicht in Schulen und das Freitesten anstelle einer Quarantäne bei der Einreise entfällt für diese Personen. Die Regelung gilt ab Montag, 3. Mai.

Auswirkungen hat die Entscheidung der Landesregierung damit auf das Geschäftsmodell der immer noch zunehmenden Anzahl von Testzentren oder anderen Teststellen, die Schnelltests bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus durchführen. Durch den nun immer schnelleren Fortschritt des Impfgeschehens werden diese somit zunehmend an Kunden verlieren. - In dieser Woche hat die Kreisverwaltung erstmals detaillierte Zahlen zur Anzahl der durchgeführten Schnelltests veröffentlicht (Selbsttests nicht mitgerechnet).

Demnach wurden innerhalb der vergangenen vier Wochen (29. März bis 25. April) im Kreisgebiet 286.965 Tests durchgeführt. Für die Tests in dieser Zeitspanne erhalten die zumeist gewerblichen Betreiber der Testzentren allein im Kreisgebiet mindestens 3,44 Millionen Euro für den geleisteten Arbeitsaufwand, hinzu kommen weitere bis zu 1,7 Millionen Euro für Sachaufwendungen. Allein für die vergangene Woche fielen 1,1 Millionen Euro für Arbeitsleistungen an, bei 91.853 Tests gab es 251 positive Ergebnisse (0,27 Prozent, vorbehaltlich der späteren Bestätigung durch PCR-Test).

Hier die Entscheidung der Landesregierung vom 1. Mai 2021 im Wortlaut :


30.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Im Impfzentrum werden keine Impfpässe ausgegeben

Im Rhein-Sieg-Kreis haben bislang 143.452 Personen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht 23,9 Prozent der Bevölkerung. Der Kreis liegt somit deutlich hinter dem Landes- (28,1 %) und dem Bundes-Durchschnitt (26,9 %) zurück. Dies gilt etwas abgemildert auch für die Anzahl der Zweitimpfungen beziehungsweise vollständig geimpften Personen. Diese summieren sich im Kreisgebiet auf 42.971, somit 7,16 Prozent der Bevölkerung. Landesweit sind es 7,4 Prozent, bundesweit knapp 7,7 Prozent. Hier besteht eine noch größere Differenz zur Stadt Bonn (9,4 %).

Zum Impfthema es gibt noch etwas Bemerkenswertes :  Es ist absehbar, daß der Impfpass zukünftig als Nachweis gelten wird, um Lockerungen der Kontakt-Beschränkungen oder die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre genießen zu dürfen. Doch wie lassen sich die Impfungen nachweisen, wenn man keinen Impfpass besitzt oder vergessen hat, diesen zum Impfzentrum mitzunehmen ?  Diese Personen, so die Kreisverwaltung auf Anfrage, erhalten ein "Ersatzformular", mit dem sie sich zwecks Ausstellung eines Impfpasses oder eines entsprechenden Eintrags an ihre Hausarztpraxen wenden könnten.

Auch vier Monate nach der Aufnahme des Betriebs im Sankt Augustiner Impfzentrum können dort also keine neuen Impfpässe ausgestellt werden, so die Auskunft. Würde vor Ort ein gelber Impfpass-Blankovordruck anstelle eines "Ersatzformulars" ausgefüllt, entstünde jedoch kein Mehraufwand. Statt dessen werden Bürger/innen, die ohne Impfpass kommen, genötigt, zu diesem Zweck später nochmals die Hausärztin / den Hausarzt aufzusuchen, die derzeit ohnehin stark ausgelastet sein dürften. Zudem werden zusätzliche Kontakte provoziert, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)


29.04.2021 - Umwelt, Polizeimeldungen

Hunderte Autoreifen illegal am Heckberg entsorgt

Nur eine Woche, nachdem Abbruch-Material von einer Haus-Entkernung auf einem Wirtschaftsweg südlich von Much gefunden worden war ( Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwir berichteten ), gab es einen erneuten Fall einer Müllablagerung größeren Umfangs. In diesem Fall war der Wirtschaftsweg am Heckberg Schauplatz des Geschehens. Hier wurde zwischen den Ortschaften Heckhaus und Wiehl-Drabenderhöhe oberhalb von Obermiebach eine große Anzahl Autoreifen abgekippt oder abgeladen.

Anwohner berichten, daß die Reifen erstmals Ende der vergangenen Woche entdeckt worden waren. Zu diesem Zeitpunkt blockierten sie noch den gesamten Weg. Um diesen wieder für Fußgänger und Fahrräder passierbar zu machen, wurden einige zur Seite geräumt. Insgesamt umfasst der Berg zwischen 250 und 300 PKW- und Motorrad-Reifen, zum Teil noch mit Stahlfelgen ausgestattet. Dabei ist bemerkenswert, daß diese eine Altersspanne über mindestens fünf Jahrzehnte umfassen, von den 70er-Jahren bis heute. (cs)


28.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impftermine für chronisch erkrankte Personen in Priorität 2

Eine Information der Kreisverwaltung :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können ab Freitag, 30. April, über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für eine Immunisierung in den Impfzentren vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können bereits seit Anfang April durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden. Aufgrund der in den Praxen aber begrenzten Impfkontingente hat das 'MAGS' nun entschieden, diese für einen Übergangszeitraum zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Buchungsportale der KV erweitert. Erste Anlaufstelle soll aber grundsätzlich die eigene Hausarztpraxis bleiben. Die Zielgruppe sei bei ihren Ärztinnen und Ärzten am besten aufgehoben, heißt es seitens des 'MAGS'.

Wer aber an einer chronischen Erkrankung der Priorität 2 leidet und nicht durch eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt - zum Beispiel in der eigenen Hausarztpraxis - geimpft werden kann, kann durch die Neuregelung über die oben genannten Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt von der Bereitstellung des Impfstoffes seitens des Landes ab.

Mit der Freischaltung der Buchungsportale für chronisch erkrankte Personen am kommenden Freitag sind nach Information des MAGS keine Partnerbuchungen mehr möglich.

Benötigte Unterlagen :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2, die im Impfzentrum geimpft werden möchten, müssen zum über die KV vereinbaren Impftermin eine formlose Bescheinigung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mitbringen. Aus dieser muss sich die Zugehörigkeit zur impfberechtigen Personengruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung ergeben, eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht genannt werden. Alle übrigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die KV verschickt.

Wichtig :  Termine, die chronisch erkrankte Personen bereits über das Terminvergabesystem des Rhein-Sieg-Kreis im Impfzentrum gebucht haben, bleiben bestehen. Wer auf diesem Weg bereits einen Termin vereinbart hat, muss nicht noch zusätzlich die KV kontaktieren.

Zu Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gehören :

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Contergan-Schädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)


27.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen

Impfzentrum ausgelastet : Lehrpersonal muss noch warten

Eine Information der Kreisverwaltung :  Es klingt schön !  In seinem 17. Impferlass hat das Land NRW die Möglichkeit eröffnet, Restimpfdosen dann an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen zu verabreichen, wenn eine Impfung an Personen der Priorität 2 nicht möglich ist. Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das leider keine Option, da in unserem Impfzentrum am Ende eines Tages nur eine Handvoll Impfdosen übrigbleiben. "Diese 'Mengen' helfen uns nicht dabei, den mehreren tausend Lehrkräften hier in der Region ein realistisches Angebot zu machen", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Das bedaure ich umso mehr, als in unseren Nachbarstädten Bonn und Köln die Situation eine gänzlich andere ist."

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die Terminangebote von den Menschen, die derzeit zum Impfen aufgerufen sind, sehr gut angenommen und die "No-Show-Quote" ist absolut niedrig. "Das ist zwar einerseits sehr erfreulich, da wir planen können, hilft uns aber im Moment in Bezug beispielsweise auf die Lehrkräfte nicht weiter", so Landrat Schuster. "Ich habe deshalb heute sowohl Schulministerin Yvonne Gebauer als auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir dringend eine Perspektive benötigen, um hier Impfangebote machen zu können."


27.04.2021 - Polizeimeldungen, Wirtschaft, Finanzen

Kreispolizei gewinnt Partner im Kampf gegen Telefonbetrug

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Gemeinsam mit der 'VR-Bank Rhein-Sieg' geht die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis gegen kriminelle Telefonbetrüger/innen vor. Mit der Masche des sogenannten Enkeltricks oder durch Schock-Anrufe gelingt es den Trickbetrügern/innen, meist ältere Menschen um ihr Geld und ihre Wertsachen zu bringen. Oftmals geben sich die Täter am Telefon auch als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Allein in den letzten beiden Jahren registrierte die Polizei rund 1.600 Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Das Ziel der Täter ist aber fast immer gleich : das Ersparte ihrer Opfer !  Daher startet die 'VR-Bank Rhein-Sieg' mit der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis eine Gemeinschaftsaktion, um Kundinnen und Kunden vor (Telefon-)Betrug zu schützen. Zu diesem Zweck wurden Briefumschläge mit aufgedruckten Fragen hergestellt, die die Mitarbeiter/innen in den Geschäftsstellen ab sofort nutzen, um höhere Geldsummen einzutüten. Können die Seniorinnen und Senioren eine der Fragen mit "ja" beantworten, soll umgehend die Polizei benachrichtigt werden.

"Die Folgen für die Opfer sind erheblich. Mit dieser Aktion werden wir gemeinsam den kriminellen Machenschaften entgegentreten", erläuterte Kriminaldirektor Dirk Schuster, Leiter der Direktion Kriminalität in Siegburg. "Übrigens, auch in unserer VR-Bank ist der sogenannte Enkeltrick oder der Anruf falscher Polizisten keine Seltenheit. Im Durchschnitt kommt er ein- bis zweimal pro Monat vor. Aufgrund der hohen Sensibilität unserer Mitarbeiter/innen konnten glücklicherweise schon viele Betrugsversuche vereitelt werden", ergänzte Holger Hürten, Vorstandsvorsitzender der 'VR-Bank Rhein-Sieg'. "Erst letzte Woche Dienstag konnten wir durch direkte Ansprache einer Kundin am Schalter verhindern, dass eine fünfstellige Summe ausgehändigt wurde."

Neben der 'VR-Bank Rhein-Sieg' gibt es weitere Kooperationspartner, die die Polizei tatkräftig im Kampf gegen die Telefonbetrüger/innen unterstützen. So werden Seniorinnen und Senioren von rund 70 Pflegedienstleistern (ambulant / mobil) im Kreis zu dem Thema sensibilisiert. - Ein Tipp gilt immer :  Wenn es am Telefon um Geld oder persönliche Daten geht, sollten Sie das Gespräch freundlich aber bestimmt beenden !


26.04.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Natur, Tiere

Frühjahrsputz am Mucher 'Schnuller-Kreisel' erledigt

Eine Information des 'SKeinz - Kreisel-Team Much' :  Der große Mucher Kreisel ist generalüberholt :  Hecken und Gehölz sind fachgerecht gestutzt. Die Segmente dazwischen sind ausgekehrt. Die meisten Mühen bereitete der Schnuller-Teil. Hier wurden schon vor einigen Wochen die drei Kies-Rondelle ausgehoben, abtransportiert und mit magerem Boden befüllt. Darauf sollen jetzt Wild-Blumen sprießen, die Einsaat ist erledigt. Der hochwertige Samen wurde vom Verkehrsverein gestiftet. Damit haben wir der wilden Natur (Insekten !) ein Stück Raum gegeben, als Vorbild für Randstreifen und Wegeränder überall.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


26.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

'COVID-19'-Zahlen lokal leicht gesunken, kreisweit konstant

Leicht zurückgegangen ist die Zahl der akut an "COVID-19" erkrankten Personen im Gemeindegebiet. In den vergangenen zwei Wochen war deren Anzahl zunächst auf 44 angestiegen, dann aber wieder gesunken, momentan werden 31 Fälle gelistet. Seit März 2020 wurden insgesamt 376 registriert (2,6 % der Einwohnerschaft), im Schnitt kamen zuletzt knapp zwei Fälle pro Tag hinzu. 339 Betroffene gelten als genesen. Seit sieben Wochen gibt es keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Erkrankung, deren Anzahl stagniert bei insgesamt sechs.

Kreisweit sind die Zahlen dagegen weitgehend konstant. Stand Sonntag (25.04.) wurden 1.603 Akutfälle registriert, was eine leichte Steigerung darstellt. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz liegt dagegen seit nunmehr zwölf Tagen gleichbleibend um die 120 - mit leichten Ausschlägen nach oben und unten, am Sonntag waren es 118,5. Wichtig wäre, ihn zeitnah stabil unter die 100 senken, um dem erneut ausgebremsten Einzelhandel eine Chance zu verschaffen. Insgesamt haben sich nun - soweit nach PCR-Test bestätigt - 20.567 Menschen im Kreis mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (gut 3,4 % der Bevölkerung). Die Todesfälle an oder mit dem Virus sind auf 465 angestiegen.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichtes in den Schulen - nach zwei Wochen Osterferien plus einer weiteren Woche Pause - sind die Fälle der von Infektionen betroffenen Schulen erwartungsgemäß sprunghaft angestiegen. Gab es dort vor zwei Wochen kreisweit nur eine einzige Infektion, sind nun (Stand Freitag, 23.04.) bereits 23 Schulen betroffen, es liegen allerdings zumeist nur Einzelfälle vor (insgesamt 26 Infektionen). Hinzu kommen 35 Infektionsfälle in 13 Kindertagesstätten und 14 in fünf Senioren- und Pflegeheimen oder bei Pflegediensten.

Die "Ausbruchs-Geschehen" mit den meisten Fällen liegen aber in den Bereichen der Gemeinschafts-Unterbringungen und bei Gewerbebetrieben vor. Zu Ersteren zählen insbesondere Flüchtlingsheime, wo es momentan deutlich steigende Fallzahlen gibt. Am Freitag waren es noch 48 Akutfälle in neun Einrichtungen, die aufgrund dessen unter Quarantäne stehen. 42 weitere Fälle betreffen fünf Gewerbebetriebe. - In Much liegt nur ein "Ausbruchs-Geschehen" vor, hierbei handelt es sich um eine Schule. (cs)


26.04.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Eine Verletzte bei Auffahrunfall auf der Wahnbachtalstraße

Zu einem Auffahrunfall kam es am Freitagabend (23.04.) auf der Wahnbachtalstraße (L 189) am Ortseingang von Much. Dabei wurde die Fahrerin eines Hyundai verletzt und vom Rettungsdienst zu einem Krankenhaus gebracht. Zuvor war sie aus dem Erlenweg in Richtung Much auf die Wahnbachtalstraße eingefahren. Rund 50 Meter hinter der Einmündung fuhr ein aus Süden kommender BMW auf den Hyundai auf.

Weil Betriebsstoffe ausgetreten waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr zwecks technischer Hilfe angefordert. Diese hatte nur 200 Meter Anfahrt zur Unfallstelle. Während der Arbeiten konnte der Durchgangsverkehr wechselseitig passieren. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mußten abgeschleppt werden. (cs)


 

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Stand : 14.05.2021

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