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Gegen 23.30 Uhr erfolgte am späten Samstagabend (23.08.) die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr. Anwohner im Ortsteil Wellerscheid hatten eine Brand- und Rauchentwicklung bemerkt, die von einem gewerblich genutzten Gebäude ausging. Betroffen war ein Anbau in einem rückwärtig gelegenen Hof des zweigeschossigen Gebäudes. Nach einer Erhöhung der Alarmstufe kam zusätzlich die Löschgruppe Drabenderhöhe der Wiehler Feuerwehr zum Einsatz.
Der überwiegend in Holzbauweise errichtete Anbau, der nach Angaben der Feuerwehr als KFZ-Werkstatt genutzt wurde, stand in Flammen. Die Wehrleute richteten Riegelstellungen zum Hauptgebäude und einem angrenzenden Wohnhaus ein, um ein Übergreifen des Brandes zu verhindern. Die Hitzeeinwirkung hatte bereits Fensterscheiben in beiden Etagen des zweistöckigen Gebäudes platzen lassen, dessen Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Durch den schnellen Löscheinsatz konnte ein Überspringen der Flammen aber abgewendet werden. Eingedrungener Rauch wurde mittels eines Überdrucklüfters herausgeblasen.
Der Anbau selbst und ein darin befindlicher Geländewagen brannten jedoch vollständig aus. Mit drei Löschrohren vom Boden und einem zusätzlichen von der Drehleiter aus war der Brand bekämpft und in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht worden. Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch mehrere Stunden hin. Personen waren nicht in Gefahr, da sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand in dem von mehreren Parteien gewerblich genutzten Gebäude aufhielt. Die später erfolgende Aufklärung der Brandursache obliegt Brandspezialisten der Kriminalpolizei.
Nachalarmiert worden war auch der Löschzug Seelscheid aus der Nachbargemeinde, um bei Bedarf im Einsatz befindliche Kräfte ablösen zu können. Als Aufstellungsraum diente die Ortsdurchfahrt der B 56. Weiterhin besetzte eine Einheit der Eitorfer Feuerwehr das Gerätehaus in Much, um potentiell hinzukommende Aufgaben an anderen Stellen im Gemeindegebiet abdecken zu können. Insgesamt waren circa 90 Kräfte der Feuerwehren, von Rettungsdienst, Polizei, Ordnungsamt und Unterer Wasserbehörde im Einsatz, der bis circa 3.30 Uhr andauerte. (cs)















