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Der Skatepark am Mucher Sportplatz in seiner heutigen Form

Fördermittel erlauben Neuerrichtung des Skateparks am Sportplatz

Die Tage der Skateanlage an der Zufahrt zum Mucher Sportplatz sind gezählt, auch wenn es sich eher um Monate handeln dürfte. Vor drei Jahren waren die ursprünglich für den Indoor-Bereich gedachten Aufbauten - mittlerweile sanierungsbedürftige "Miniramps" und "Quarterpipes" - im Rahmen einer Privatinitiative überarbeitet und in einen verkehrssicheren Zustand zurückversetzt worden (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom Juni 2018 ). Seither wird die Anlage wieder rege genutzt, zeitgemäß sind die Nutzungs-Möglichkeiten der Aufbauten aber nicht mehr.

So hatte sich die Gemeindeverwaltung im Verfahren des "Investitionspaktes Sportstädten" um Städtebau-Fördermittel des Landes NRW beworben. Zuvor hatte man in zwei Workshops des Jugendzentrums gemeinsam mit den Jugendlichen und Kindern erarbeitet, was gewünscht wird. Die Ausarbeitung übernahmen spezialisierte Planer des Büros 'Maier Landschaftsarchitekten' aus Köln und präsentierten diese an gleicher Stelle.

Vor kurzem informierte das NRW-"Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung", wofür die 368 Millionen Euro Städtebau-Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU vergeben werden. Es handelt sich um 294 Projekte, von denen 214 Städte und Gemeinden profitieren. 60 Projekte davon betreffen Sportstätten, darunter zahlreiche Maßnahmen im Bereich der "besonders niederschwelligen Freizeit- und Sportangebote". Unter diesen wird auch die Skateanlage in Much berücksichtigt, 306.000 Euro Fördermittel werden in die Modernisierung des Areals fließen.

Bau eines Skateparks in Betonbauweise am Beispiel Lohmar

Anstelle von losen Elementen soll auf dem Areal eine homogene Betonlandschaft entstehen, die verschiedene attraktive Elemente beinhaltet, die sowohl mit Skateboards, als auch mit Scootern und BMX-Fahrrädern genutzt werden können. Eine ähnliche Anlage von rund 600 Quadratmetern Fläche ist vor drei Jahren am Jugendzentrum in Lohmar realisiert worden. Nach den Planungen des gleichen Architekturbüros soll die etwas kleinere Anlage in Much dieser vom Umfang her ähneln. Mit 306.000 Euro steht dabei fast das Doppelte an Finanzmitteln zur Verfügung.

Skatepark in Betonbauweise am Lohmarer Jugendzentrum

Dem Plan nach soll eine mit Elementen wie Hohlkehlen (Transitions), Kanten (Ledges), Bordsteinen (Curbs) und Geländern (Rails) ausgestattete, mittig begrünte Betonfläche ("Street") entstehen, die im hinteren Bereich - auf der Westseite - von einem Plateau überragt wird. In diesem ist ein sogenannter "Pool" eingelassen, der kreuz und quer befahrbar ist. - Die Umsetzung des Projektes, so die Gemeindeverwaltung, könne beginnen, sobald der Förderbescheid formal vorliegt.

Auch im Mucher Skatepark ist ein solcher "Pool", allerdings in Nierenform, vorgesehen

Nicht im Förderprogramm berücksichtigt wurde dagegen eine zweite Anlage auf der Südseite des Sportplatzes. Hier waren - vom gleichen Büro - bereits vor zehn Jahren Pläne für einen "Dirtpark" erarbeitet worden, das heißt Strecken für BMX- und Montainbikes auf einem mit Hügeln, Rampen und Steilkurven geformten natürlichen Untergrund (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom Juni 2011 ). Der aktuelle Förderantrag sah anstelle dieser Form einen "Pumptrack" vor, eine von den Elementen vergleichbare Anlage, die allerdings in Asphalt-Bauweise erstellt wird.

Auch wenn in diesem Jahr keine Landes-Förderung für diesen "Pumptrack" erfolgt, bedeutet das noch keine endgültige Ablehnung des Antrags. Denn weitere Projekte aus dem Förderprogramm werden erst im kommenden Jahr entschieden, ohne daß ein neuer Antrag gestellt werden muß. Ob Much dann allerdings ein zweites Mal berücksichtigt wird, ist fraglich. (cs)
 

20. April 2021

Entwurf des Mucher Skateparks - (Planung und Grafik : 'Betonlandschaften / Maier Landschaftsarchitektur', Köln)
Entwurf eines zusätzliche Pumptracks südlich des Sportplatzes, der zunächst nicht realisiert wird - (Planung und Grafik : 'Betonlandschaften / Maier Landschaftsarchitektur', Köln)
Blick vom Sportplatz auf die derzeit mit Buschwerk bewachsene Fläche für einen Pumptrack
Blick vom oberen Ende des Bockemswegs auf die geplante Pumptrack-Fläche unterhalb des Sportplatzes

 

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