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Zwei Kradfahrer nach Frontalkollision auf der L 312 verstorben

Es ist nicht ungewöhnlich, daß sich der erste schwere Motorradunfall des Jahres im Kreisgebiet in Much zuträgt. Die kurvigen Landstraßen des Bergischen Landes ziehen die ganze Saison über Kradfahrer von Nah und Fern, vielfach aus den flacheren Regionen des Linksrheinischen, an. Daher sind oftmals auswärtige Fahrer unter den Unfallopfern. Daß aber schon am ersten "motorrad-tauglichen" Wochenende im Februar zwei Todesopfer auf einen Schlag zu beklagen sind, weist eine besondere Tragik auf.

Gegen 15.15 Uhr waren zwei Motorradfahrer vom Homburger Bröltal kommend auf der Werschtalstraße (L 312) bergauf in Richtung Marienfeld unterwegs. Nach dem Passieren des Weilers Bech liefen sie auf eine langsam fahrende Kradfahrerin auf. Um diese nicht zu verunsichern, blieben sie in der Kurvenkombination in Höhe der Fischteiche hinter der jungen Fahrerin. Aus der Gegenrichtung nahten, noch nicht sichtbar, vier Motorradfahrer aus Köln, die in zwei Zweiergruppen fuhren.

Einer der beiden Kölner des vorausfahrenden Duos geriet - nach Befahren der 200 Meter langen Gerade am Abzweig nach Reinshagen - eingangs der folgenden Rechtskurve auf die Gegenspur, die Polizei hält einen Fahrfehler für wahrscheinlich. Dort stieß der 46-Jährige frontal mit einem der drei entgegenkommenden Kradfahrer zusammen, einem 50-Jährigen aus Euskirchen. Eines der beiden Motorräder touchierte noch die Leitplanke, bevor es quer über die Fahrbahn schleuderte. Ihre jeweiligen Begleiter und die junge Fahrerin wurden nicht in das Unfallgeschehen verwickelt.

Während einer der Beteiligten noch ansprechbar war und nach der Betreuung durch Ersthelfer in einen der alarmierten Rettungswagen gebracht werden konnte, mußte der zweite noch auf der Straße reanimiert werden. Trotz aller Bemühungen erlag er seinen schwersten Verletzungen. Auch die Verfassung des zweiten Verunglückten verschlechterte sich dermaßen, daß er noch an der Unfallstelle verstarb. Zur Unterstützung der Notfallsanitäter vor Ort waren zwei Notärzte mit den beiden Kölner Rettungshubschraubern eingeflogen worden.

Zwecks Betreuung der anderen Motorradfahrer waren später mehrere Notfallseelsorger an der Unfallstelle im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr, die zwecks technischer Hilfe angefordert worden war, sicherte die Landung der Helikopter ab, unterstützte den Rettungsdienst bei seinen Arbeiten und sorgte für die Absperrung der Strecke. Zwei Wehrleute, darunter ein Notfallsanitäter, die privat in der Nähe unterwegs waren, trafen noch vor ihren Kameraden ein, um Erste Hilfe zu leisten.

Nach der polizeilichen Unfallaufnahme mußte die Werschtalstraße noch bis in die frühen Abendstunden gesperrt bleiben. Zuvor wurde die durch ausgetretene Betriebsstoffe verunreinigte Fahrbahn wieder in einen verkehrssicheren Zustand zurückversetzt. Beide Motorräder sind durch die Polizei zur Beweissicherung sichergestellt worden, die Ermittlungen des zuständigen Verkehrs-Kommissariates dauern an. (cs)
 

20. Februar 2021,
erweitert am
21. Februar 2021


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