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Tödlicher Autounfall auf der Wahnbachtalstraße bei Wiese

Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr, darunter ein per Helikopter eingeflogener Notarzt, konnten einem Autofahrer nicht mehr helfen, der heute mittag im Wahnbachtal verunglückt ist. Gegen 12.05 Uhr hatten Anwohner einen Knall gehört, als ein 'VW Golf' zwischen den Abzweigen nach Bennrath und Wiese frontal mit einer mächtigen Linde am Rande der L 189 kollidiert war. Schnell war für die von mehreren Personen alarmierten Rettungskräfte erkenntlich, daß der Fahrer in dem völlig zerstörten Fahrzeug unmittelbar beim Aufprall verstorben sein mußte.

Der 28-jährige Mann aus Köln war zuvor nordwärts in Richtung Much unterwegs gewesen. Nach dem Passieren von Kreuzkapelle geriet sein 'VW Golf GTI' am Ende einer Geraden zwischen den Ortsteilen Bennrath und Wiese auf das Bankett und prallte zwanzig Meter weiter frontal gegen den Baum. Der Wagen trug massive Verformungen davon und wurde auf eine Wiese unterhalb der Fahrbahn geschleudert. Der Motorblock flog rund zwanzig Meter weiter, ein herausgerissenes Vorderrad wurde 100 Meter entfernt zwischen Kühen auf einer Weide der anderen Straßenseite gefunden, das zweite mitten auf der Straße.

Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurden zwei Gutachter angefordert, die die Spuren vor Ort zur Auswertung sicherten. Warum der Kölner nicht dem Straßenverlauf folgte, indem er in die leichte Kurve einlenkte, konnte noch nicht geklärt werden, möglicherweise war er abgelenkt. Auch über die Höhe der Geschwindigkeit konnten noch keine belastbaren Einschätzungen getroffen werden.

Nach Abschluß der Unfallaufnahme hob ein Abschlepp-Unternehmen den zerstörten PKW mittels eines Ladekrans auf die Straße zurück. Auf die Feuerwehrleute kam nun die schwere Aufgabe zu, den Verstorbenen aus dem Fahrzeug zu bergen. Weiterhin unterstützten sie die Aufräumarbeiten, bei denen zahllose Trümmerteile in weitem Umfeld um den Unfallort aufgesammelt werden mußten. Das Fahrzeugwrack ließ die Polizei für mögliche technische Untersuchungen sicherstellen.

Die Wahnbachtalstraße blieb für sechs Stunden zwischen Kreuzkapelle und Leverath voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Landesstraße 352 auf dem Höhenrücken umgeleitet. Verkehrsteilnehmer in Richtung Siegburg konnten auf die B 56 ausweichen. Erst um 18.10 Uhr konnte die Landesstraße 189 im Wahnbachtal nach Abschluß der Bergungsarbeiten wieder für den Verkehr freigegeben werden. (cs)

07. November 2020,
erweitert am
08. November 2020


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