Navigation überspringen


Standortnavigation

Sie sind hier: much-heute.de > Nachrichten-Archiv > Archiv 2020

Service-Navigation

Druckversion . Inhalt . Start . 

Nachrichten - Archiv 2020

20.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

7-Tage-Inzidenz in Rhein-Sieg auf bislang höchstem Wert

Mit einem Wert von 44,4 ist die Anzahl der Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus pro 100.000 Einwohner über einen Zeitraum von sieben Tagen auf den bisherigen Höchstwert im Rhein-Sieg-Kreis gestiegen. Vor genau einer Woche lag er schon einmal bei 42,1. Damit befindet er sich wieder zwischen den beiden Schwellenwerten von 35 und 50, für die abgestufte Restriktionen festgelegt wurden. Der benachbarte Rheinisch-Bergische Kreis gilt nach dem Anstieg über die 50er-Marke am Wochenende nun als "Risikogebiet".

Für das Mucher Gemeindegebiet wurden am Montag im Vergleich zum Vortag zwei weitere Neuinfektionen registriert, womit die Gesamtzahl seit März auf 38 anstieg. Weil auch zwei Genesungen zu verzeichnen waren, blieb die Anzahl der Akutfälle mit fünf gleich. (cs)


20.10.2020 - Verkehr, Vereine:

Gefahrenstelle an der Einmündung von Scheid auf die B 56

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Leider sind wir mit Hinweisen auf diesen Missstand bei der Gemeinde nicht durchgedrungen. Bei der Verkehrs-Schau mit dem 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' wollte man das Problem nicht sehen. Im vergangenen Sommer traten aber zusätzlich zu den Autofahrer/innen aus Scheid auch noch Radfahrer/innen auf den Plan. Sowohl Einheimische als auch Touristen meldeten sich :

Der beliebte Radweg von Much nach Seelscheid wird an der Einmündung gefährlich :  Wollen die einbiegenden Autofahrer/innen den sehr schnellen Verkehr auf der Bundesstraße 56 überblicken, müssen sie bis auf den Radweg vorrücken, weil ein offizielles Hinweisschild sonst die Sicht nimmt. Für Radfahrer, gerade mit Pedelecs zügig unterwegs, ist das keine einfache Situation.

Wir geben diese Meldungen an die neue "Radwege-Managerin" des Rhein-Sieg-Kreises, Ruth Römer, weiter. Wir hoffen, dass dann von dieser Seite eine Änderung der Situation erzwungen werden kann.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


18.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Update zum Pandemie-Status in Kommune und Kreis

Seit Freitag blieb die Gesamtzahl der (nach Test bestätigten) Fälle von Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus im Mucher Gemeindegebiet mit 36 gleich. Die Akutfälle reduzierten sich durch Genesungen erfreulicherweise von sieben auf derzeit fünf.

Im Kreisgebiet wurden seit dem letzten hier veröffentlichten Stand vom Donnerstag innerhalb von drei Tagen 111 weitere Infektionen erkannt. Die Gesamtzahl seit März summiert sich auf 2.728, davon 2.349 Genesene. Die Zahl der Akutfälle blieb mit 322 (vor drei Tagen 320) nahezu gleich. Der für Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens herangezogene Wert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen stieg von 34,8 (Freitag, 0 Uhr) auf 39,0, fiel aktuell aber wieder auf 35,6 ab. Damit liegt er erneut, wenn auch nur geringfügig, über dem ersten maßgeblichen Schwellenwert von 35. (cs)

Nachtrag vom 19.10. :  Mit Stand von 0 Uhr ist der 7-Tages-Inzidenzwert im Rhein-Sieg-Kreis spürbar auf 30,6 abgesunken, so daß er nun wieder unter der 35er-Marke liegt. Bonn wird dagegen mit einem Wert von 55,5 als "Risikogebiet" ausgewiesen, weil es den zweiten Schwellenwert von 50 überstiegen hat.


18.10.2020 - Veranstaltungen, Freizeit:

Sonntäglicher Trödelmarkt im Wahnbachtal

Der Sonntag begann mit Sonnenschein - ideal für einen Besuch des monatlichen Trödelmarktes, der heute zwischen 11 und 18 Uhr (Endzeit optimistisch angegeben) auf dem Parkplatz der Supermärkte im Wahnbachtal stattfindet. Es sollte wie immer darauf geachtet werden, keine Straßen und Gehwege zuzuparken. Fußläufige Parkplätze stehen an der Marienfelder Straße, der Klosterstraße, am Adamsweg und in der Dr.-Wirtz-Straße zur Verfügung. Beim Besuch des Marktes gelten die Regelungen der Corona-Schutzverordnung. (cs)


16.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

7-Tages-Inzidenz im Kreis wieder auf unter 35 gesunken

Der im Rhein-Sieg-Kreis am Sonntag (11.10.) erstmals über den für Einschränkungen maßgeblichen Schwellenwert von 35 gestiegene Inzidenzwert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen war am Montag weiter auf den bisherigen Höchststand von 42,1 geklettert. Seither ist er rückläufig. Heute liegt er mit 34,8 wieder unter der als "kritisch" bezeichneten Marke. Dagegen hat sich die Zahl der Akutfälle gestern auf 320 im Kreisgebiet erhöht (insgesamt 2.617 seit März). Aktuell befinden sich 2.040 Personen in "häuslicher Absonderung".

Auch in Much ist ein neue nach Test bestätigte Infektion zu verzeichnen. Weil zusätzlich ein gestern noch als genesen gelisteter Fall zurückgenommen wurde, liegen nun sieben Akutfälle vor (am Vortag fünf). Damit hat sich die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 36 erhöht.

Während lange Zeit Nachfragen bei der Kreisverwaltung nach dem Auftreten des Virus in verschiedenen Lebensbereichen (medizinischer Sektor, Pflegeeinrichtungen, Schulen / Kitas, Wirtschaft) mit dem Hinweis, daß "eine Auswertung zu diesen Parametern nicht möglich ist", beantwortet wurde, erfolgte gestern zum zweiten Mal eine genau solche Aufteilung. Demnach gibt es aktuell kreisweit 15 Fälle in Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen sowie Kliniken, 13 in Schulen, vier in Kitas, drei im Bereich Gewerbe und sechs in der Kategorie "Sport, Freizeit, Religion und Sonstige". Keiner dieser Fälle betrifft Much. (cs)


15.10.2020 - Feuerwehr, Technik:

Neues Löschfahrzeug der Feuerwehr in Much eingetroffen

Heute gegen 18 Uhr erreichte der 'MAN TGM 18.340' - im Feuerwehr-Jargon auch "TLF 4000" bezeichnet - nach der Überführungsfahrt aus Baden-Württemberg das Feuerwehr-Gerätehaus an der Sülzbergstraße. Der Neuzugang für die Freiwillige Feuerwehr hat seine größte Qualität im Inneren verborgen - und zwar seinen Wassertank. 5.500 Liter kann das Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle bringen, und damit mehr als zwei andere Löschfahrzeuge der Mucher Wehr zusammen. Darüber hinaus beinhaltet es einen 500 Liter-Tank für Schaumlöschmittel, das dem Löschwasser beigemischt werden kann.

Der allrad-getriebene 18-Tonner mit 340 PS ist daher prädestiniert, den Löschangriff an Einsatzstellen sicherzustellen, bis die Löschwasser-Versorgung über örtliche Hydranten hergestellt ist. Mit dem Tankinhalt können zwei gängige Strahlrohre bei voller Abgabeleistung fast 14 Minuten lang mit Wasser gespeist werden. Zudem ist es das erste Fahrzeug der Mucher Wehr, das über einen schwenkbaren Dachmonitor verfügt. Dieser kann 3.000 Liter in einer Minute über eine weite Distanz ausstoßen.

Auch die restliche Ausstattung ist auf Löscheinsätze ausgerichtet. Hierzu gehören eine Schnellangriff-Vorrichtung, zwei rollbare 50 Kilo-Pulverlöscher, vier Kohlenstoffdioxid-Löscher, Metallbrand-Pulverlöscher und umfangreiches Schlauchmaterial, darunter auch kleindimensionierte D-Schläuche für die Waldbrandbekämpfung, eine Haspel, Stromaggregat und Überdrucklüfter. Auffallend ist ein schlichter Metalleimer in seiner Haltevorrichtung. Denn manchmal, so die Feuerwehr, reiche ein Eimer Wasser, um einen Kleinbrand abzulöschen.

Das rund 350.000 Euro teure Tanklöschfahrzeug soll nach seiner kompletten Bestückung und entsprechenden Einweisungen bis zum Ende des Monats in den aktiven Einsatzdienst übernommen werden. Es verdrängt übrigens keines der alten Löschfahrzeuge. Das zu ersetzende "LF-10" aus dem Jahre 2001 bleibt als Reserve erhalten. Dieses soll später an den seit längerem geplanten zweiten Standort der Freiwilligen Feuerwehr nach Marienfeld wechseln. (cs)


15.10.2020 - Gemeindeverwaltung, Politik, Vereine, Soziales:

Erstmalig 'Heimat-Preis' an drei Mucher Vereine vergeben

Spendenübergabe (von links nach rechts) : Hartmut Erwin, Karl-Heinz Schmidt (Ernteverein Markelsbach), Rolf Scheidweiler, Vera Spix, Günther Pöpperl, (Museum für Rassegeflügelkunde), Karl-Josef Haas (Museum Berzbach) und Bürgermeister Norbert Büscher

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Die Gemeinde Much vergibt in diesem Jahr erstmals den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten "Heimat-Preis". Der "Heimat-Preis" ist eine Initiative der Landesregierung NRW, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung ihrer Heimat in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Der Rat hatte in der Sitzung am 10. Oktober 2019 die Teilnahme am „Heimat-Preis“ beschlossen. Als Entscheidungskriterien für den Preis des Jahres 2020 legte der Rat folgende Kriterien fest :  1. Ökologischer Aspekt, 2. Jung & Alt, 3. Stärkung der Ehrenamtlichkeit, 4. Inklusion und Migration

Mehrere Vereine waren dem Aufruf zur Einreichung von Projekten für den "Heimat-Preis" gefolgt. Die Verwaltung schlug vor, zwei erste Plätze und einen zweiten Platz zu vergeben. Die zwei ersten Plätze wurden vergeben an das 'Technik- & Bauernmuseum Berzbach' und an den Ernteverein Markelsbach.

Im Museum wird das frühere Leben der bäuerlichen Land- und Hauswirtschaft in unserer Region dargestellt sowie die frühere Technik der Wasserversorgung im Bergischen Land. Das Museum wird nicht nur von älteren Leute besichtigt, sondern auch von Schulklassen und Kindergärten. Außerdem wurde mit der Erweiterung im letzten Jahr nun auch die Barrierefreiheit für alle Gäste umgesetzt.

Der Ernteverein Markelsbach führt Werte wie Tradition in die Jetzt-Zeit, wo auch Integration und Toleranz für den Verein eine große Rolle spielt. Das jährliche Erntefest bietet für alle Altersklassen viel Freude und Spaß. Außerdem ist die Barrierefreiheit in der Festhalle mit dem Umbau der Toilette geschaffen worden.

Der zweite Platz ging an die Interessen-Gemeinschaft Rheinisches Museum für Rassegeflügelkunde. Das Rheinische Museum für Rassegeflügelkunde züchtet Rasse- und Ziergeflügel und pflegt die genetische Bandbreite und die Artenvielfalt. In artgerechter Haltung sichern sie so den gesunden qualitativen Fortbestand unserer Geflügelrassen, welche zum Teil sehr gefährdet sind und erhaltenswertes Kulturgut darstellen. Im Museum wird nichts vergessen, damit die Zukunft besser verstanden wird, wie zum Beispiel alte Brutmaschinen, Skulpturen, Drucke, Bilder, Urkunden, Medaillen oder Ehrenbänder aus vielen Jahrzehnten.


15.10.2020 - Gesundheit, Recht:

Aktuelle Zahlen und Restriktionen zur Corona-Pandemie

Seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand vom Dienstagmorgen haben sich die nach Test bestätigten Infektionsfälle mit dem Corona-Virus "SARS-CoV-2" im Gemeindegebiet von Much um einen weiteren erhöht (seit März 35), die der Akutfälle ist aber von sechs auf fünf abgesunken. Kreisweit stieg die Gesamtzahl innerhalb von zwei Tagen um 65 auf gesamt 2.558, die der Akutfälle geringer von 256 auf 271 an, da weitere Genesungen hinzukamen (nun 2.230). Die Anzahl der in Verbindung mit "COVID-19" Verstorbenen erhöhte sich um zwei auf 57. 1.944 Personen befinden sich derzeit in "häuslicher Absonderung", 144 weniger als noch am Montag.

Der für einschränkende Auflagen maßgebliche Inzidenzwert der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage ist in dieser Woche wieder leicht rückläufig. Er war am Wochenende über die 35er-Marke, am Montag auf 42,1 gestiegen. Dienstag und Mittwoch sank er auf 40,3 ab (aktueller Wert laut 'Robert-Koch-Institut'). Damit liegt er weiterhin über dem Schwellenwert von 35, droht aber nicht unmittelbar über den 50er-Wert zu steigen, womit der Rhein-Sieg-Kreis zum "Risikogebiet" gehören würde.

Nach dem Beschluß der Ministerpräsidenten/-innen vom gestrigen Abend würden beim Überschreiten des Wertes von 50 bei der 7-Tage-Inzidenz neue Restriktionen für das öffentliche Leben eintreten. Dazu zählen eine Kontaktbeschränkung von maximal zehn Personen auch bei privaten Feiern, zusätzlich eine Sperrstunde für die Gastronomie um 23 Uhr.

Die bereits gültige Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen gibt für diesen (im Kreis noch nicht vorliegenden) Fall weitere Beschränkungen vor :

  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen (bisher zehn) treffen.
  • Die jeweilige Kommune muss die Öffnungszeiten einschränken und den Verkauf alkoholischer Getränke zeitlich beschränken.
  • Bei Veranstaltungen sind maximal 20 Prozent der normalen Zuschauer-Kapazität zulässig, in jedem Fall aber draußen nicht mehr als 500 Zuschauer, in Innenräumen nicht mehr als 250 Zuschauer erlaubt. Außerdem gilt dann die Masken-Pflicht auch am Sitz- oder Stehplatz.
  • An privaten Feiern außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen - es sei denn, die zuständige Behörde lässt auf der Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutz-Konzeptes eine Ausnahme zu.

Die bundesweiten Infektionszahlen sind weiterhin ansteigend. Das 'Robert-Koch-Institut' verzeichnete für den Mittwoch (14.10.) 6.638 Neuinfektionen (Gesamtstand 341.223), im Schnitt der letzten sieben Tage 4.440. Der 7-Tages-R-Wert (Reproduktionszahl) betrug Stand gestern 1,17, das heißt 100 Personen stecken weitere 117 an. Aufgrund des Zeitverzugs bis zur Diagnose (positives Testergebnis) bildet dieser Wert nie den tagesaktuellen Sachstand ab. Der 7-Tage-Inzidenzwert lag gestern republikweit bei 31,5, in Nordrhein-Westfalen bei 41,5. (cs)

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterCorona-Schutzverordnung des Landes NRW, Fassung vom 14.10.2020
(PDF-Datei - mit markierten Neuerungen zum Stand vom 30.09.2020)


15.10.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Einheitlicher Kurs bei Corona-Regelungen im Kreisgebiet

Eine Information der Kreisverwaltung :  Gemeinsam gegen das Corona-Virus - Landrat verständigt sich mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern auf gemeinsamen Kurs :  Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Rhein-Sieg-Kreis weiter über der kritischen Marke von 35. Um konkrete Schutzmaßnahmen zu vereinbaren, hat sich Landrat Sebastian Schuster mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Kommunen getroffen.

Die Corona-Lage stellt sich im Kreisgebiet sehr unterschiedlich dar - einige Flächengemeinden registrieren kaum aktuelle Fälle, verschiedene Kommunen aus dem städtischen Bereich hingegen verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Infektionen. Der Kurs zur Bekämpfung des Coronavirus soll aber - auch mit Blick auf Gesamtgeschehen - ein gemeinsamer sein.

"Wir haben uns darauf verständigt, die Schutzmaßnahmen, die das MAGS NRW für eine 7-Tages-Inzidenz ab 35 vorsieht, flächendeckend im ganzen Kreisgebiet anzuwenden", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Auch die Städte und Gemeinden, die aktuell niedrige lokale Infektionswerte haben, beteiligen sich an diesem Maßnahmenpaket."

"Ich bin sehr froh, dass wir uns auf diesen gemeinsamen Weg einigen konnten", betont Landrat Sebastian Schuster. "Das zeigt, dass alle Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises entschlossen sind, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen." Wie die Vereinbarung rechtssicher umgesetzt werden kann - ob durch den Rhein-Sieg-Kreis oder die kreisangehörigen Kommunen - wird kurzfristig geprüft.

Zu den Maßnahmen, die der Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW zu sogenannten regionalen Anpassungen an das Infektionsgeschehen vorsieht, gehören beim Überschreiten des Wertes von 35 die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumen bei Konzerten und Aufführungen, in geschlossen Räumen bei sonstigen Veranstaltungen oder für Zuschauerinnen und Zuschauer von Sportveranstaltungen. Darüber hinaus ist die Teilnehmerzahl bei Festen auf 50 Personen begrenzt und es gilt - mit Ausnahmen - ein generelles Verbot für Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 1.000 Personen.

Die Corona-Schutzverordnung NRW sieht ab einem Inzidenz-Schwellenwert von 50 weitere sogenannte regionale Anpassungen an das Infektionsgeschehen vor. Maßgeblich für die Beurteilung ist hier der Inzidenzwert, den das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) ausweist. Die Corona-Schutzverordnung NRW betrachtet Kreise dabei als Ganzes und nicht einzelne kreisangehörige Städte oder Gemeinden im Detail.

Für die Kommunen, die bei Überschreiten der 50er-Marke auf Kreisebene hohe Infektionswerte haben und bei denen sich das Ausbruchsgeschehen außerdem nicht klar abgrenzen lässt, sind weitergehende Maßnahmen erforderlich. Hier wird der Rhein-Sieg-Kreis eine Muster-Allgemeinverfügung bereitstellen, die zum Beispiel - entsprechend dem Erlass - eine Reduzierung der Gruppengröße im öffentlichen Raum auf fünf Personen vorsieht.

(Anmerkungen der Redaktion :  Eine 7-Tages-Inzidenz von 35 wird in der Verlautbarung als "kritischer Wert" bezeichnet. Es handelt sich bei dem Wert um eine willkürliche Festlegung, ab dem Restriktionen erlassen werden können, um eine Überlastung der Gesundheitsämter bei der Infektions-Rückverfolgung zu vermeiden.)


12.10.2020 - Gesundheit:

Aktuell sechs bestätigte 'COVID 19'-Akutfälle in Much

Die bundes- und europaweit steigenden Fallzahlen bezüglich der Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus machen auch vor den vier Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises nicht halt, wenn das Gebiet auch deutlich unter dem Status im Umland liegt. So stieg die Zahl der Akutfälle in Much über das Wochenende von drei auf sechs (seit März insgesamt 34), in den vier Kommunen zusammen sind es aktuell 17.

Kreisweit erhöhten sich die nach Test bestätigten Akutfälle in den letzten drei Tagen von 213 auf 256 (seit März 2.493). Leicht zurückgegangen ist dagegen die Anzahl der "in häuslicher Absonderung" befindlichen Betroffenen sowie deren Kontaktpersonen, es sind nun 2.088 von gut 600.000 Bewohnern des Kreises. Der für Einschränkungen maßgebliche Inzidenzwert (neue Akutfälle in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohner) beträgt nun 35,8 und liegt damit etwa in gleicher Höhe wie in den Nachbarkreisen Rhein-Berg (32,1) und Oberberg (33,1), aber auch dem Schnitt in Nordrhein-Westfalen (36,8). Bundesweit stieg der Wert heute auf 27,5. (cs)


11.10.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Erinnerung : Bröltalstraße wegen Forstarbeiten gesperrt

Berufspendler seien nochmals an die abschnittsweise Vollsperrung der Bröltalstraße (B 478) erinnert, die schon seit Samstag besteht und noch bis zum 25. Oktober andauern soll. In der nachfolgenden, bereits Anfang des Monats veröffentlichten Information sind die Zeitabfolge der beiden Bauphasen und die jeweils betroffenen Streckenabschnitte abzulesen :


10.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Pick-up landete nach Überschlag neben der B 56 im Bach

Nahezu unverletzt konnte sich ein Autofahrer aus einem Pick-up befreien, nachdem dieser sich gestern am Spätnachmittag neben der Bundesstraße 56 bei Markelsbach überschlagen hatte. Der 34-Jährige war gegen 17.15 Uhr auf dem Weg von Seelscheid in Richtung Much, als das schwere Fahrzeug nach einer Linkskurve kurz vor der Ortspassage von Markelsbach auf regennasser Straße außer Kontrolle geriet.

Der 'Toyota Hilux' rutschte querstehend über eine Bordsteinkante auf den Grünstreifen. Dort traf er mit der Fahrertür eine massive Betonsäule, die trotz enthaltener Armierung durchbrach. Nach einem Überschlag kam der Pickup kopfüber im Markelsbach zum Stillstand. Durch ein Seitenfenster konnte der 34-Jährige das Fahrzeug, dessen Dach weit eingedrückt wurde, aus eigener Kraft verlassen. (cs)


09.10.2020 - Polizeimeldungen, Verkehr:

Dunkle Jahreszeit ist für Fußgänger besonders gefährlich

Eine Information der Polizeibehörde Oberbergischer Kreis :  Gerade in diesen Tagen mit dem typischen "Schmuddelwetter" wird es wieder deutlich, wie schwierig es mitunter für Autofahrer ist, Fußgänger rechtzeitig zu erkennen. Regen, der die Sicht durch die Windschutzscheibe einschränkt, Dunkelheit oder sich auf der nassen Straße spiegelndes Scheinwerferlicht sind alles Faktoren, die die Sicht auf dunkel gekleidete Fußgänger stark beeinträchtigen.

Mit heller oder am besten reflektierender Kleidung können Fußgänger die Gefahr übersehen zu werden deutlich mindern. Doch der Blick auf die allmorgendlichen zur Schule pendelnden Schülerscharen oder auch die meisten Erwachsenen zeigt leider ein ganz anderes Bild!

Das hat Folgen :  In der dunklen Jahreszeit verunglücken deutlich mehr Fußgänger als in den Sommermonaten und die Schwere der Verletzungen nimmt zu, weil motorisierten Verkehrsteilnehmern deutlich weniger Reaktionszeit übrig bleibt, um einen drohenden Unfall zu verhindern. So benötigt ein Autofahrer im Normalfall etwa 40 Meter, um von 50 km/h bis zum Stillstand abzubremsen. Selbst bei einer Gefahrenbremsung, bei der das ABS-System die maximale Verzögerung erzielt, beträgt die Strecke immer noch etwa 30 Meter.

Für Autofahrer, die plötzlich einen Fußgänger im Scheinwerferlicht erkennen, reicht dieser Anhalteweg aber nicht mehr aus. Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird bei optimalen Wetterbedingungen erst ab einer Entfernung von 25 Metern erkannt - bei Regen oftmals noch später.

Fußgänger, die reflektierende Materialien tragen, sind daher deutlich sicherer unterwegs. Die Sichtbarkeit vergrößert sich um ein Vielfaches auf etwa 160 Meter !  Optimal geeignet sind reflektierende Jacken oder Warnwesten, aber auch Armbänder, Aufnäher, Aufkleber oder Anhänger sind gut geeignet, um als Fußgänger frühzeitig bemerkt zu werden.

Neben der Kleidung hat auch die Wahl der Örtlichkeit beim Überqueren der Straße einen großen Einfluss auf das Unfallrisiko. Kurven, dunkle und unübersichtliche Stellen sind denkbar ungeeignet !  Ebenso wird der zwischen oder hinter geparkten Autos querende Fußgänger oft zu spät oder gar nicht von motorisierten Verkehrsteilnehmern wahrgenommen. Zebrastreifen, Ampeln und andere Überquerungshilfen sind deutlich sicherer, auch wenn sie einen kleinen Umweg bedeuten. Denn hier rechnet ein Fahrer mit Fußgängern.


09.10.2020 - Politik, Personen:

Vorstandsneuwahl mit Führungswechsel bei der CDU Much

Notburga Kunert - (Foto : Meike Petri)

Eine Information des CDU-Gemeindeverbands Much : "Nach knapp 15 Jahren an der Spitze der CDU Much ist meines Erachtens ein Wechsel angebracht", so Notburga Kunert. In diese Zeit fielen neben vielen anderen Veranstaltungen die Durchführung von drei Kommunal-, drei Bundestags-, drei Landtags- und zwei Europawahlen, die in Much alle erfolgreich für die CDU abgeschlossen wurden.

In ihrem Rechenschaftsbericht nutzte sie die Gelegenheit, die wichtigsten Stationen seit 2006 in einer kurzweiligen Präsentation zusammenzufassen. Teamwork und die Nähe zu Bürger/innen waren ihr stets wichtig. Bei Letzterem war sie über viele Jahre ideenreich, Begegnungen zu organisieren, wie zum Beispiel Führungen zu politisch-kulturellen Stätten in der Region, Studienreisen in die neuen Bundesländer, Betriebsbesichtigungen vor Ort.

Als politisch aktive Frau erhielt sie eine wichtige Ehrung, den "Helene-Weber-Preis" für ihr kommunalpolitisches Engagement. Diesen Preis hat sie immer als Verpflichtung verstanden, um politisch aktiven Frauen Mut zu machen, sich für ihre Überzeugung in die Politik einzubringen. Dazu konnte sie europaweit und sogar in Tunesien Unterstützung leisten.

Mut und Beharrlichkeit sowie gute Argumente hat sie auch gezeigt, um die Ungleichbehandlung in der Mütterrente (Kinder-Erziehungszeiten) für ältere Frauen zu beenden. Dass es seit 2013 gelungen ist, die Angleichung fast vollständig zu erreichen, ist nicht zuletzt auch ihr Verdienst durch Kontakte bis in die Regierungsspitze. "Niemals gehe man so ganz", war ihr Schlusszitat - sie bleibt weiterhin im Gemeinderat als auch im Kreis aktiv. Viele Dankesworte und lang anhaltender Applaus zeigten die Wertschätzung der Partei gegenüber Notburga Kunert.

Zum Nachfolger als Vorsitzender der CDU Much wählten die Mitglieder Thomas Knam, der aus seinem erlebnisreichen Leben Stehvermögen, eine Menge Humor, aber auch die klare Absicht mitbringt, im Teamwork Kontinuität in der Führung der CDU Much zu praktizieren. Konsequentes Ausrichten der Partei auf die Basis der Grundwerte und des Wahlprogrammes sowie verständliche, bürgernahe Politik und die Gewinnung von jungen Menschen für die Kommunalpolitik sind seine prioritären Ziele.
H. Petri


09.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Weiterer deutlicher Anstieg der Corona-Fälle im Kreisgebiet

Die anwachsenden Fallzahlen der Coronavirus-Pandemie lassen wieder eine regelmäßige Berichterstattung über den Sachstand sinnvoll erscheinen. Deutschlandweit sind die Zuwachszahlen gestern erneut angestiegen, laut 'Robert-Koch-Institut' um 4.516 Fälle auf nun 314.660. Von 1,11 auf 1,22 erhöht hat sich die Reproduktionszahl (7-Tage-R-Wert). Der für Restriktionen maßgebliche 7-Tage-Inzidenzwert von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner stieg bundesweit auf 20,2, in Nordrhein-Westfalen auf 27,0.

Im Rhein-Sieg-Kreis gab es 40 weitere positive Testergebnisse, die die Gesamtzahl seit Februar auf 2.345 anwachsen ließ. Derzeit gibt es 198 Akutfälle, besonders betroffen sind weiterhin die größeren Städte, insbesondere Troisdorf mit nun 32 Fällen (plus 12 zum Vortag), Siegburg mit 28 (minus 1), Bad Honnef mit 27 (plus 10), Hennef mit 25 (plus 4) und Sankt Augustin mit 19 (minus 1). In Much sank die Zahl der gelisteten Akutfälle von drei auf zwei.

Kreisweit stieg der 7-Tages-Inzidenzwert geringfügig auf 27,96. Würde die Stadt Siegburg getrennt betrachtet, hätte es die für Restriktionen festgelegte Inzidenz von 50 weit überschritten. Die Siegburger Stadtverwaltung hat daher den Schulbetrieb schon einen Tag vor den Herbstferien ausgesetzt, um das Infektionsrisiko zu senken. (cs)


08.10.2020 - Gemeindeverwaltung, Vermischtes, Soziales:

Weihnachtswunschbaum für Mucher Kinder und Senioren

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Erfüllen Sie anderen Herzenswünsche :  Zu Weihnachten wird erstmalig in diesem Jahr die Aktion "Weihnachts-Wunschbaum für Mucher Kinder und Senioren" durchgeführt. Zusammen mit der 'Stiftung Much' können Kinder und Senioren, die in sehr beengten finanziellen Verhältnissen leben, sich durch Mucher Bürgerinnen und Bürger einen Wunsch erfüllen lassen.

Wie funktioniert das ?  Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren und Senioren ab 60 Jahre können einen Wunschzettel ausfüllen und zusammen mit dem Nachweis der Bedürftigkeit an der Bürgerinformation im Rathaus abgeben. Die Wünsche sollten im Wert zwischen 10 und 15 Euro liegen. Alle bis 27. November abgegebenen Wunschzettel werden ab dem 30. November am Weihnachtsbaum im Rathausfoyer hängen.

Mucher Bürgerinnen und Bürger, die anderen eine Freude machen möchten, holen sich einen oder auch mehrere Wünsche ab, kaufen das Geschenk und geben es weihnachtlich verpackt bis zum 18. Dezember an der Bürgerinformation im Rathaus ab. Wichtig ist :  Der Wunschzettel muss gut sichtbar auf das Geschenk geklebt werden.

Herzlich laden wir alle Mucher Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Weihnachtswunschbaum-Aktion zu beteiligen. Suchen Sie sich einfach einen der angehängten Wunschzettel, von dem Sie sich angesprochen fühlen, aus. Besorgen und verpacken Sie das Geschenk. In der Zeit vom 21. bis 23. Dezember findet dann die Verteilung an die Empfänger statt.

Sie haben Fragen ?  Frau Stefanie Baus, Telefon 02245 / 6861, oder Frau Gaby Hofsümmer, Telefon 02245 / 6824, beantworten Ihnen gerne Fragen zur Mucher Weihnachts-Wunschbaumaktion.
Norbert Büscher, Bürgermeister


08.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Infektionen in Bund und Kreis stark gestiegen, lokal gering

Seit der zweiten Hälfte der Sommerferien ist das Infektionsgeschehen bezüglich des Corona-Virus "SARS-CoV-2" - genauer gesagt dasjenige der positiven Testergebnisse - in Deutschland nahezu kontinuierlich angestiegen. Durch Urlaubsreisen oder Familienbesuche im Ausland waren tausende neue Fälle ins Land hereingetragen worden - aufgrund der (zu) spät eingeführten Pflichttests im Flugverkehr und im Falle anderer Verkehrsmittel nicht verpflichtender Tests vielfach wohl unbemerkt. Die Entwicklung der Zahlen verlief seither nahezu linear ansteigend.

Am heutigen Donnerstag macht die Kurve einen spürbaren Knick nach oben. Das 'Robert-Koch-Institut' veröffentlichte in der Nacht die Zahl von 4.058 Fällen (positive Tests) für den Vortag, nachdem der Durchschnitt zuletzt bei 2.400 täglich lag. Die zeitlich etwas vorausliegende 'Johns Hopkins University' wird heute für den Vortag eine Zahl von gut 4.000 herausgeben. Am Vortag betrug der 7-Tage-R-Wert 1,11, das heißt eine infizierte Person steckt 1,11 weitere an.

Der Anstieg der Fallzahlen seit dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie Ende März / Anfang April (bis zu knapp 7.000 Fälle täglich deutschlandweit) ist jedoch auch mit der gestiegenen Testanzahl zu erklären. Sie hat sich seither von rund 350.000 auf 1,1 Millionen wöchentlich verdreifacht. Waren zum Höhepunkt über 9 Prozent der Tests positiv, sind es derzeit 1,64 Prozent.

Auch die Schwere der Krankheitsverläufe sowie die Mortalität in Verbindung mit einer Infektion sind stark zurückgegangen. Seinerzeit gab es teils mehr als 150 Todesfälle täglich, derzeit sind diese nach wenigen Einzelfällen täglich im Sommer wieder auf 20 angewachsen. Laut 'Robert-Koch-Institut' sind bundesweit insgesamt 470 'COVID-19'-Patienten in intensiv-medizinischer Behandlung, 233 davon werden künstlich beatmet. Aktuell seien 8.480 von insgesamt 30.311 Intensivbetten in 1.281 registrierten Kliniken nicht belegt.

Auch im Rhein-Sieg-Kreis sind die Zahlen deutlich angezogen. Allein am Vortag wurden 29 neue Fälle verzeichnet, wodurch die Gesamtzahl der Akutfälle auf 167 anstieg. Allerdings sind die positiven Testergebnisse räumlich sehr ungleich verteilt. Besonders betroffen sind Siegburg (29 Akutfälle), Hennef, Sankt Augustin und Troisdorf (jeweils 20-21) sowie Bad Honnef (17). Der 7-Tage-Inzidenzwert ist aktuell (Stand 07.10.) auf 25,63 pro 100.000 Einwohner angestiegen und liegt damit auf dem Niveau der zuvor schon stärker betroffenen Nachbarkreise Rhein-Berg und Oberberg - zum Vergleich : NRW 25,4, Deutschland 18,6.

Bezüglich Siegburg berichtet das Kreisgesundheitsamt von einem "größeren Ausbruchsgeschehen" in Kitas und Schulen, das insbesondere auf ein Infektionsgeschehen in einer christlichen Religions-Gemeinschaft zurückzuführen sei. In den vergangenen Monaten hatte die Pressestelle des Kreises mehrfache Anfragen, in welchen Bereichen die jeweiligen Akutfälle auftreten, stets damit beantwortet, daß solche Daten nicht ausgewertet würden. Zur gezielten Bekämpfung der Pandemie erschien diese Vorgehensweise befremdlich.

Am vergangenen Freitag (02.10.) wurden solche Zahlen plötzlich erstmals ungefragt veröffentlicht. An diesem Tag (103 Akutfälle) entfielen kreisweit elf auf Schulen, zwei auf Kindergärten, fünf auf Pflege- und Gesundheits-Einrichtungen sowie drei auf Gewerbebetriebe. Die vier Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises waren in diesen Bereichen nicht betroffen.

Ohnehin ist das Infektionsgeschehen im östlichen, ländlichen geprägten Teil des Rhein-Sieg-Kreises viel geringer. Auf die sechs Kommunen Eitorf, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Windeck entfallen zusammen nur 15 der kreisweit 167 Akutfälle. Much weist derzeit drei nach Test bestätigte 'COVID-19'-Fälle auf, seit Beginn der Pandemie summieren sie sich damit auf 30 (kreisweit 2.305). (cs)


07.10.2020 - Kreisverwaltung, Personen:

Bundesverdienstkreuz für Heinz Josef Hoja aus Much

von links nach rechts : Bürgermeister Norbert Büscher, Heinz Josef Hoja und Landrat Sebastian Schuster - (Foto : Gemeinde Much)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde jetzt Heinz Josef Hoja aus Much für sein Engagement im berufsständischen Bereich ausgezeichnet. "Ich freue mich, dass sie so zahlreich nach Much gekommen sind, um gemeinsam mit mir eine wahrlich verdiente Persönlichkeit der Gemeinde Much und des Rhein-Sieg-Kreises zu ehren", begrüßte Landrat Sebastian Schuster an Burg Overbach Heinz Josef Hoja mit seiner Familie und Weggefährten.

In Neunkirchen-Seelscheid geboren und heute in Much wohnend, legte Heinz Josef Hoja 1978 seine Meisterprüfung als Zimmermeister vor der Handwerkskammer in Reutlingen ab. Anschließend übernahm er in dritter Generation die Zimmerei der Familie in Neunkirchen-Seelscheid. Heute zählt der Betrieb zwanzig Mitarbeitende und bildet regelmäßig Jugendliche aus. Darüber hinaus übernahm Heinz Josef Hoja Verantwortung für die 'Zimmerer Innung Bonn Rhein-Sieg'. 25 Jahre, von 1993 bis 2018, war er deren Obermeister und brachte maßgeblich den Zusammenschluss der Innungen Bonn und Rhein-Sieg voran, die 1998 fusionierten.


07.10.2020 - Kreisverwaltung, Vermischtes:

Der Rhein-Sieg-Kreis erhält nach 30 Jahren ein neues Logo

Landrat Sebastian Schuster und Kreisdirektorin Svenja Udelhoven hissten eigenhändig die Flagge mit dem neuen Logo

Seit dem Jahr 1990 wird das Auftreten des Rhein-Sieg-Kreises unverändert durch einen schwarzen Schriftzug mit einem dreigeteilten, dreifarbigen Dreiviertelkreis - in Behörde und Volksmund auch "Spalt-Tablette" genannt - dominiert. Doch diese Ära geht nun zuende. Am gestrigen Dienstag stellte die Kreisverwaltung ein neues Logo und das damit verbundene Corporate Design vor. Mit diesem neuen durchgängigen visuellen Erscheinungsbild will der Kreis künftig in allen Bereichen der Außendarstellung auftreten. Der Rhein-Sieg-Kreis solle mit der neuen Optik zur Marke gemacht werden.

Bei der Präsentation des neuen Logos durch Landrat Sebastian Schuster, Kreisdirektorin Svenja Udelhoven, Pressesprecherin Rita Lorenz, deren Kollegin Katja Eschmann und Geschäftsführer Felix Warstat von der ausführenden Agentur wurde betont, daß eine Grundüberholung des Erscheinungsbildes "nach rund 20 Jahren" (tatsächlich waren es sogar volle 30 Jahre) gewünscht war. Ein modernes, ansprechendes Design solle mit einem klaren visuellen Profil zur Identitätsstiftung für die Bürger/innen im Kreis beitragen. Wert sei dabei auf ein zeitloses Design gelegt worden, weil das neue Erscheinungsbild wieder langfristig eingesetzt werden soll. (cs)


06.10.2020 - Vereine, Kulturelles, Kirchliches:

'Das ganz andere Wellerscheider Erntedankfest 2020'

(Foto : Ernteverein Wellerscheid)

Eine Information des Ernteverein Wellerscheid :  Auch wenn es einfach nicht das gleiche war, blickt der Wellerscheider Ernteverein auf eine sehr reduzierte, aber trotzdem schöne Erntedankfestzeit zurück. Das Schmücken des Kreisels sowie des Ortseingangs in Wellerscheid sorgte zumindest ein wenig für das bekannte Gefühl der Vereinsgeselligkeit.

Den kleinen Höhepunkt bot der Dankgottesdienst an der Wellerscheider Grillhütte, der am Sonntag unseres eigentlichen Erntefestwochendes stattfand. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an Pastor Gerards, die Abordnung des Bläsercorps Much und alle Helfer/innen, die dazu beigetragen haben, dass wir eine schöne gute Stunde miteinander verbringen durften, zu der sich an dem ansonsten regenreichen Wochenende sogar zeitweise die Sonne zeigte. Das Motto "Vergiss nicht zu danken" war gefühlt nicht nur gesagt, sondern auch gelebt. Danke auch an alle Besucher/innen, die sich an die nötigen Regeln gehalten haben. Es war schön, Sie und Euch wenn auch auf Abstand nochmal zu sehen !


06.10.2020 - Veranstaltungen, Gesellschaft, Kirchliches, Vereine:

Erinnerungsfeier für liebe Verstorbene zum Welthospiztag

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Den Verlust eines geliebten Menschen erleben, aushalten und durchleben zu müssen ist eins der schwersten Ereignisse, die uns im Leben abverlangt werden. Außenstehende können dies oft nur schwer nachvollziehen. In den ersten Wochen erfahren wir meist noch viel Anteilnahme. Doch nach Monaten wird von unserer Umgebung immer mehr erwartet, dass wir langsam wieder zur "Tagesordnung" übergehen.

Trauer lässt sich aber nicht abstellen, sie will durchschritten und durchlebt werden. Viele Menschen finden Trost in den Ritualen des Glaubens und oftmals ist es hilfreich, Menschen zu begegnen, die ebenfalls trauern, einen Ort zu haben, an dem es möglich ist, sich mit seiner ganzen Trauer zu zeigen, zu reden, sich zu erinnern und gemeinsam Wege zu suchen, die aus dem Schmerz dankbare Erinnerungen werden lassen. - "Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen." (Albert Schweitzer)

Der Ambulante Hospizdienst Much, die katholische und die evangelische Kirchengemeinde möchten gemeinsam mit Ihnen im Rahmen einer Erinnerungsfeier an die Menschen denken, die wir so sehr vermissen. Daher laden wir alle, sowohl praktizierende Gläubige als auch wenig oder gar nicht religiös orientierte Menschen, ein zur "Erinnerungsfeier für liebe Verstorbene" am Sonntag, den 11. Oktober um 15 Uhr an der Fatimakapelle in Much. Bei Regen treffen wir uns in der katholischen Kirche 'Sankt Martinus' Much. Voranmeldung bitte telefonisch unter 02245 / 618090 oder per e-mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkontakt(at)hospizdienst-much.de . Bitte denken Sie auch an Ihre Maske.


05.10.2020 - Vereine, Freizeit, Sport, Jugend, Baumaßnahmen:

Erster Workshop für 'Mucher Skate- und Pump-Track-Park'

Rainer Maier, Weggefährte der Skate-Ikone Titus Dittmann, nahm die Anregungen auf - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Wir berichteten über unsere Bemühungen, Kindern und Jugendlichen in Much eine weitere Perspektive zu geben :  Neben der alten Skater-Anlage wünscht man sich Möglichkeiten für das Montainbiken. Die circa 30 Jugendlichen zeigten sich als Fachleute in eigener Sache und diskutierten mit Ralf Maier auf hohem Fachniveau. Von Bethlehem bis Wiehl hat er Anlagen erstellt.

Auf einer "Pump-Track-Anlage" (Asphalt pflegeleicht) gäbe es Übungs-Möglichkeiten für Skater, Scooter, Inliner, Montainbiker, Kinder-Lauf-Rad, Rolli-Fahrer und BMX. "Pumpen" bedeutet, Geschwindigkeit mit dem eigenen Körpergewicht zu erzeugen. Eventuell wäre auch eine "Dirt Bike-Bahn" zu integrieren. Mit all diesen Wünschen wird sich der Planer beschäftigen. Dann kommt er zum zweiten Workshop ins Jugendzentrum.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


05.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

PKW kam bei Niedermiebach von der Bundesstraße 56 ab

Man kann wohl von Glück sprechen, daß ein Alleinunfall in der Nacht auf Sonntag (04.10.) neben Sachschaden nur einen Leichtverletzten forderte. Der 40-jährige Mucher war gegen 4 Uhr auf der Bundesstraße 56 von Wiehl-Drabenderhöhe in Richtung Wellerscheid unterwegs. Kurz nach Passieren der Kreisgrenze kam er mit seinem 'Ford Focus' auf regennasser Fahrbahn in einer langgezogenen Linkskurve von der Straße ab.

Das Fahrzeug geriet rechtsseitig auf die ansteigende Leitplanke, schrammte über den Stahl, kippte dann auf die rechte Seite und rutschte mit der Windschutzscheibe voran gegen einen hinter der Schutzeinrichtung stehenden Laubbaum. Zum Vorteil des Fahrers hatte sich das Tempo nach dem mehr als 30 Meter langen Weg auf und neben der Leitplanke schon so verringert, daß der Fahrgastraum zwar weit eingedrückt wurde, aber genug Raum im Kopfbereich verblieb. Laut Polizei trug der unter Alkoholeinfluß stehende Fahrer lediglich Schnittverletzungen an einer Hand davon, die in einem Krankenhaus behandelt werden mußten.

Nach der Bergung des Fahrzeugs kam die Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz, um ausgetretenen Kraftstoff abzustreuen und aufzunehmen. Offenbar war der Tank des PKW beim Ritt auf der Leitplanke leckgeschlagen. Verbliebener Kraftstoff wurde von den Wehrleuten abgepumpt. Nach Reinigung der Fahrbahn konnte die B 56 gegen 5.45 Uhr wieder freigegeben werden. Der spärliche nächtliche Verkehr konnte zuvor über die nahe Ortsdurchfahrt von Niedermiebach ausweichen. Neben dem Totalschaden des Fahrzeugs entstanden Kollateralschäden an der Leitschiene, zugehörigen Richtungstafeln und dem Baum. (cs)


05.10.2020 - Vereine, Gesellschaft, Soziales:

'Flüchtlingshilfe Much' zieht nach fünf Jahren eine Bilanz

Teilnehmer/innen eines Sprachkurses im Jahr 2017

Eine Information der Flüchtlingshilfe Much :  Fünf Jahre nachdem die Bundeskanzlerin uns mit einem schlichten "Wir schaffen das" zum bürgerschaftlichen Engagement bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise aufforderte, soll auch in Much Bilanz gezogen werden.

Insgesamt wurden unserer Gemeinde in den letzten fünf Jahren circa 450 Flüchtlinge durch die Bezirksregierung zugewiesen. Die meisten stamm(t)en - wie im restlichen Bundesgebiet - aus Syrien, Afghanistan und dem Irak - viele waren junge Alleinreisende. Der Gemeinde gelang es, die meisten Familien mit Kindern in angemieteten Wohnungen dezentral unterzubringen, was sich als sehr vorteilhaft gegenüber großen Sammelunterkünften erwiesen hat.


04.10.2020 - Feuerwehr:

Rauchentwicklung in Wohnhaus durch angebranntes Essen

Statt eines am Samstagmittag gegen 12.15 Uhr gemeldeten Gebäudebrandes traf die Feuerwehr am Einsatzort im Ortsteil Neuenhaus "nur" auf eine verrauchte Wohnung. Die Bewohner eines Einfamilienhauses hatten laut Feuerwehr während einer kurzen Abwesenheit den Herd nicht ausgeschaltet. Angebranntes Essen sorgte so für die Rauchentwicklung, ein Gebäudeschaden war nicht entstanden. Die Wehrleute konnten die Örtlichkeit nach dem Einsatz eines Überdrucklüfters nach einer halben Stunde wieder verlassen. (cs)



Banner nk-se.info Banner lohmar.info Banner broeltal.de

Einkaufen im
Bergischen
Rhein-Sieg-Kreis
stärkt die Region :

Anzeigen

Handel


Gastronomie


Dienstleistung


Freizeit


Gesundheit


Handwerk