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Nachrichten - Archiv 2020

03.11.2020 - Polizeimeldungen:

Warnung vor neuer Masche von Betrügern am Telefon

Eine Information der Polizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Betrüger mimen weinende Personen am Telefon, die angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben. Die Täter rufen als angeblicher Sohn oder als angebliche Tochter an. Diese behaupten herzzerreißend weinend am Telefon, gerade einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben und von der Polizei festgenommen worden zu sein. Der Tote würde Kinder hinterlassen.

Dann meldet sich eine zweite Person am Telefon und behauptet Polizist/in zu sein. Angeblich hätten die Hinterbliebenen geäußert, von einer Anzeige abzusehen, wenn alle Kosten (Beerdigung usw.) übernommen werden. Erst dann könnte man die Tochter / den Sohn wieder freilassen.

Die Polizei rät, solche betrügerischen Telefonate sofort abzubrechen. Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und geben Sie keine Wertsachen oder Bargeldbeträge heraus. Wenn Sie dennoch Zweifel haben, rufen Sie die 110 oder die nächste Polizeistation an und fragen sie nach einem entsprechend Unfall. Auch ein Anruf bei Ihren Kindern kann schnell Aufklärung bringen.


03.11.2020 - Gesundheit, Recht:

Lockdown betrifft Freizeit, Kultur und Teile der Wirtschaft

Mit dem am Montag in Kraft getretenen Teil-Lockdown gelten bis Ende November bundesweit wieder umfangreiche Einschränkungen für Freizeit, Kultur und Wirtschaft. Das Land Nordrhein-Westfalen hat seine Corona-Schutzverordnung entsprechend angepasst. Die Verbotsliste ist lang, die Kritik an den Maßnahmen laut :

Konzerthäuser, Opern und Theater sowie vergleichbare Kulturstätten müssen komplett schließen. Dies gilt auch für Museen und andere Ausstellungen, Tierparks und Zoologische Gärten, Freizeitparks und alle weiteren Einrichtungen, die Freizeit-Aktivitäten dienen, unabhängig davon ob in Innenräumen oder auf Außengeländen. Ausdrücklich genannt werden auch Spielhallen und Spielbanken, Wettbüros und Bordelle.

Hart trifft die Verordnung große Teile der Wirtschaft. Die Gastronomie-Betriebe - Restaurants, Cafés, Bars etc. - dürfen nicht öffnen. Zulässig sind allein der Außer-Haus-Verkauf bei Abholung oder Auslieferung der Speisen für den Verzehr zu Hause. In Hotels und Pensionen gilt ein Beherbergungs-Verbot für touristische Reisen, Geschäftsreisen sind möglich. Dabei hatten gerade Gastronomen - wie auch Kulturbetriebe - teils großen Aufwand betrieben und Investitionen getätigt, um Abstandsregeln mittels Hygienekonzepten einhalten zu können.

Darüber hinaus sind sogenannte körpernahe Dienstleistungen in Kosmetik-, Maniküre- und Nagelstudios vom Betriebsverbot betroffen. Masseure, Tätowierer und Piercer zählen ebenfalls dazu, weil bei den Tätigkeiten ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Vom Verbot ausgenommen sind Friseure und die Pediküre. Medizinisch notwendige Behandlungen von Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Optikern, Hörgeräte-Akustkern, orthopädischen Schumachern etc. sind weiterhin zulässig. - Für den Handel gilt allgemein eine Zugangs-Beschränkung von einer Kundin / einem Kunden pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche.

Restriktionen gibt es auch für den Sport, soweit es den Amateur- und Freizeitsport betrifft :  Öffentliche und private Sportanlagen bleiben geschlossen, dazu zählen auch Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitness-Studios. Aktivitäten in Sportvereinen sind nicht zulässig. Der Individualsport wie etwa Joggen ist von dem Verbot ausgenommen, solange die Kontakt-Beschränkungen befolgt und die Abstandsregeln eingehalten werden. Beim Profi-Sport werden die Zuschauer wieder ausgesperrt.

Besonders unausgegoren erscheint die Verordnung erneut in Bezug auf die gewünschte Kontaktreduzierung. Während Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr teils vollbesetzt fahren und man sich in privaten Räumen weiterhin in größeren Gruppen treffen darf, ist dies im Freien, wo ein deutlich geringeres Infektionsrisiko besteht, untersagt. Dort dürfen sich nur Angehörige zweier Haushalte treffen, auch dann begrenzt auf maximal zehn Personen. Es ist also nicht einmal erlaubt, daß drei Freundinnen oder Freunde gemeinsam im Wald spazierengehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentierte die mit den Ministerpräsidenten/innen getroffenen Maßnahmen im Bundestag recht pauschal mit den Worten "Private Kontakte sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren". Das Dilemma ist, daß ein Teil der Bevölkerung dies schon seit Monaten so handhabt, um die Pandemie schnellstmöglich zu überwinden. Gefragt sind damit diejenigen, die dies bislang weniger ernst genommen haben und Urlaubsreisen in Risikogebiete angetreten oder sich in größeren Gruppen getroffen haben. (cs)


31.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Kollision nach Vorfahrtverstoß auf der Landesstraße 350

Die Kreuzung der Landesstraßen 312 und 350 im Homburger Bröltal ist erneut zum Unfallort geworden. Am Freitagnachmittag (30.10.) gegen 15 Uhr beabsichtigte ein 51-jähriger Autofahrer die vorfahrtberechtigte L 350 von Much kommend in Richtung Ruppichteroth zu queren. Dabei wurde sein Elektro-Kleintransporter vom Typ 'Streetscooter Work' vom einem 'Kia Ceed' gerammt, der die L 350 in Richtung Norden befuhr.

Der Mann aus dem Kreis Altenkirchen blieb ebenso unverletzt wie seine 49-jährige Unfallgegnerin aus Nümbrecht. Beide Fahrzeuge mußten abtransportiert werden. Der Kia trug einen Frontschaden davon, beim 'Streetscooter' brach die hintere Radaufhängung, während der höhergelegene Aufbau intakt blieb. Der Verkehr konnte die Unfallstelle ohne größere Behinderungen passieren. (cs)


30.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Zahl der akuten Infektionsfälle auf gleichbleibendem Niveau

Zwei "Rekordmarken" haben die (nach Test bestätigten) "COVID-19"-Fälle im Rhein-Sieg-Kreis heute gerissen. Die Gesamtzahl der seit März erfassten Infektionen stieg auf über 4.000 an (Stand 13.30 Uhr 4.004, somit 119 mehr als am Vortag). Die Anzahl der Akutfälle erhöhte sich gleichzeitig auf 1.002 und ist damit erstmals vierstellig. Aufgrund zahlreicher Genesungen entspricht dies einem nur geringen Zuwachs von elf Fällen. Kreisweit beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenzzahl nun 116,5 (Vortag 111).

Nach aktuellen Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes liegen zur Zeit 41 Infektionsfälle unter Bewohner/innen oder Mitarbeiter/innen in Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen oder Kliniken vor, sieben Fälle betreffen Kindergärten, nur zwei Fälle Schulen. Weiterhin bestimmt werden konnten sechs Fälle in Gewerbebetrieben und vier Fälle im zusammengefassten Bereich "Sport, Freizeit und Religion".

Die Gesamtzahl der in Zusammenhang mit einer "SARS-CoV-2"-Infektion verstorbenen Kreisbürger/innen wurde derweil nach unten korrigiert, es sind bislang 59. - In Much war nur ein einziger neuer Infektionsfall zu verzeichnen (gesamt 55), die Akutfälle stiegen damit von 14 auf 15. Im Gemeindegebiet sind derzeit weder Schulen oder Kindergärten, noch Pflegeeinrichtungen oder Religions-Gemeinschaften von bestätigten Infektionsfällen betroffen. (cs)

Nachtrag vom 31.10.2020 :  Zum Stand 0 Uhr ist die 7-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet mit einem Wert von 99,2 wieder knapp unter die 100er-Schwelle gesunken.


30.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Rollerfahrer stürzte nach Vorfahrtverletzung in Marienfeld

Die Polizei hat Ermittlungen im Falle eines Verkehrsunfalls aufgenommen, der am gestrigen Donnerstag (29.10.) erst vier Stunden nach dem Vorfall angezeigt wurde. Gegen 7.35 Uhr sei es an der Einmündung der Straße 'Auf der Linde' in den Tannenweg nahe des Sportplatzes in Marienfeld zu einer Begegnung zwischen einem PKW und einem Motorroller gekommen. Dabei habe der PKW, der den Tannenweg abwärts befuhr, die Vorfahrt des von rechts kommenden Rollerfahrers mißachtet.

Dessen 16-jähriger Fahrer habe stark abbremsen müssen, woraufhin er zu Fall kam und sich eine leichte Verletzung zuzog. Der blaue PKW habe seine Fahrt fortgesetzt, ohne daß sich dessen Fahrer/in um den Gestürzten gekümmert habe. Zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen war es nicht gekommen. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen. (cs)


29.10.2020 - Gesundheit:

7-Tages-Inzidenzwert im Kreis erstmals über 100 gestiegen

Vier weitere Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus wurden seit dem Vortag für das Gemeindegebiet von Much aktenkundig. Die Zahl der Akutfälle stieg dadurch von 13 auf 14, die Gesamtzahl seit März auf 54.

Kreisweit kamen innerhalb von 24 Stunden 204 Neuinfektionen hinzu, sie summieren sich damit auf 3.885. Die als akut registrierten Fälle erhöhten sich um 163 auf 991. Der 7-Tages-Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) wird aktuell mit 111,0 angegeben, rechnerisch ergibt sich bei 818 neuen Fällen seit dem 22.10. ein Wert von 136.

Da die zu erwartende neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen noch nicht veröffentlicht ist, erfolgt die Bekanntgabe der ab Montag geltenden Einschränkungen (wir berichteten gestern kurz) im Detail erst am Folgetag. (cs)


29.10.2020 - Polizeimeldungen:

Versuchter Einbruch in Hohr - jugendliche Täter flüchtig

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Die Bewohnerin eines Reihenhauses in Much-Hohr war gestern Nachmittag (28.10.) mit ihren Hunden spazieren. Als sie gegen 16.15 Uhr zurückkehrte, sah sie zwei verdächtige Jugendliche an ihrer Haustür stehen. Als die 15 bis 16 Jahre alten jungen Männer sie erblickten, liefen sie in Richtung Much-Gippenstein davon. Die Hundebesitzerin alarmierte die Polizei, nachdem sie festgestellt hatte, dass der Glaseinsatz ihrer Haustür eingeschlagen worden war. Im Haus war aber offensichtlich niemand gewesen.

Die beiden flüchtigen Verdächtigen sind 170 bis 180 cm groß und hatten kurzrasierte schwarze Haare. Einer der Täter hat eine schmale Figur und trug eine schwarze Jacke. Sein Mittäter ist kräftiger gebaut und trug eine graue Jacke. Wer kann Angaben zu den Personen machen ?  Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413421.


29.10.2020 - Gemeindeverwaltung, Freizeit, Kinder, Jugend, Veranstaltungen:

Rückblick auf die Jugendkulturwoche 2020 im 'JuZe Much'

(Fotos : Gemeinde Much)

Eine Information des gemeindlichen Jugendzentrums :  Auch in diesem Jahr fand, trotz der Einschränkungen, die uns Corona bescherte, wieder unsere allseits beliebte Jugendkulturwoche statt. Die Teilnehmer, der in kurzer Zeit ausgebuchten Workshops zum Thema Skateboarding, Kochen, Malen und Schlagzeug spielen haben ihre großen Talente spielen lassen. Die 'Open Roberta'-Teilnehmer/innen waren begeistert darüber, wie schnell dann doch ein 'Lego'-Roboter das Laufen lernt. Auch die Fans von 'YouTube', Cajonbau und Batik kamen auf ihre Kosten, denn Spaß und gute Laune standen auch bei diesen Aktionen im Vordergrund.

Bedanken möchten wir uns insbesondere bei unseren Workshop-Profis Sabine Jansen, Emanuel Homberger, Friedhelm Schlimbach, Justus und Jonas von 'skate-aid' und Nadja Schnepp, die das 'JuZe'-Team bei der Durchführung der Jugendkulturwoche so hervorragend unterstützt haben.

Aminah Zamzam hat während der gesamten Woche für alle Teilnehmenden mit guter Laune und viel Umsicht gesunde Snacks und leckere Getränke zubereitet, inniger Dank an sie. Jana Hoffmann unterstützte neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit die Jungs von 'skate-aid' am glücklicherweise regenfreien Tag : auch an dieser Stelle ein riesiges Danke. Levi Schäfer ist unermüdlich unterstützend zum Supermarkt gerannt, wenn wir mal wieder zu wenig Toast oder Obst und Gemüse im Haus hatten. Danke Levi, ohne Ehrenamt in der Jugendarbeit geht es nicht.

Wir alle freuen uns schon auf die kommenden Ferienaktionen, die während der Osterferien 2021 starten werden. und wünschen allen, dass sie Corona-frei und voller Optimismus durch den Herbst und Winter kommen. Ein kleiner Hinweis sei schon mal erlaubt : während der Weihnachtsferien bleibt das 'JuZe' geschlossen.
Thomas Scholl und Gilda Wex-Beuke


28.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung, Landesregierung, Recht:

Corona-Status Quo in Much und im Kreis - Teil-Lockdown

Von 46 auf 50 Fälle stieg die Gesamtzahl der nach Test bestätigten "SARS-CoV-2"-Infektionen in den vergangenen beiden Tagen in Much. Die gleiche Steigerung wies die Zahl der Akutfälle im gleichen Zeitraum auf, da keine weiteren Genesungen aktenkundig wurden. Nach neun Fällen am Montag gelten somit derzeit 13 Personen als akut infiziert.

Kreisweit werden vom Gesundheitsamt seit Anfang März 3.681 "COVID-19"-Fälle verzeichnet (Stand 15 Uhr), 185 mehr als seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand am Montag. 2.793 Personen gelten als genesen (plus 74), die Zahl der Akutfälle stieg um 109 auf aktuell 828. Zusätzlich sind zwei weitere Todesopfer zu beklagen (nun 60), die in Verbindung mit der Krankheit registriert wurden. Die 7-Tages-Inzidenz stieg von 71,7 am Montag auf 89,6, ging heute aber leicht auf 86,9 zurück.

Der Bund und die Länder vereinbarten heute einen neuerlichen bundesweiten Teil-Lockdown für den November, beginnend am Montag (02.11.). Dieser zwingt Gastronomie- und Beherbergungs-Betriebe, Fitness-Studios, Freizeit-Betriebe, Schwimmbäder und Sportstätten des Vereinssports zur kompletten Aussetzung ihrer Angebote (Ausnahme ist der Außer-Haus-Verkauf). Touristische Übernachtungen werden für vier Wochen untersagt, ebenso alle kulturellen Veranstaltungen.

Die geplanten Maßnahmen gelten - auch unter Medizinern - teilweise als hoch umstritten, weil deren Sinnhaftigkeit zur Bekämpfung der Pandemie in Zweifel gezogen wird. Gerade Branchen, die teils mit hohem finanziellen Aufwand für bauliche Maßnahmen Hygiene-Konzepte erfüllt haben, sind betroffen. Näheres dazu morgen, nachdem die zu erwartende neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW veröffentlicht wird. (cs)


28.10.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht:

Corona-Gefährdungsstufe 2 jetzt im gesamten Kreisgebiet

Eine Information der Kreisverwaltung :  Seit heute (28.10.) gilt für das ganze Kreisgebiet die Gefährdungsstufe 2. "Damit sind die Einschränkungen, die die Corona-Schutzverordnung für eine 7-Tages-Inzidenz ab 50 vorsieht, jetzt für den ganzen Rhein-Sieg-Kreis verbindlich", betont Landrat Sebastian Schuster.

Die Corona-Schutzverordnung betrachtet Kreise in der Frage der 7-Tages-Inzidenz als Ganzes, sieht aber vor, dass von den zu treffenden Maßnahmen und Einschränkungen solche Kommunen ausgenommen werden können, in denen das Infektionsgeschehen signifikant geringer ist. In der Allgemeinverfügung der vergangenen Woche zur Feststellung der Gefährdungsstufe 2 hatte der Rhein-Sieg-Kreis daher Eitorf, Meckenheim, Much, Swisttal, Wachtberg und Windeck aufgrund der seinerzeit deutlich niedrigeren Infektionswerte zunächst noch von den verschärften Regelungen ausgenommen.

"Inzwischen hat sich das Infektionsgeschehen dort aber auch so dynamisch entwickelt, dass wir auch hier gezwungen sind, die strengen Maßnahmen zu implementieren", so Landrat Sebastian Schuster weiter. Das bedeutet, dass im gesamten Rhein-Sieg-Kreis an Festen höchstens zehn Personen teilnehmen, im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände zusammenkommen dürfen und zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens keine gastronomischen Einrichtungen betrieben werden dürfen.

Die 7-Tages-Inzidenz bildet ab, wie viele Menschen sich im Rhein-Sieg-Kreis in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit dem Coronavirus infiziert haben. Die 7-Tages-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt aktuell (Landeszentrum für Gesundheit, Stand 28.10., 0 Uhr) bei 86,9.

Rechtliche Basis der Allgemeinverfügungen ist die aktuelle Fassung der Corona-Schutzverordnung, die vorsieht, dass Kreise formell das Erreichen der Gefährdungsstufe feststellen, wenn die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit über dem Wert von 35 beziehungsweise 50 liegt und das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen oder ähnliches zurückzuführen und einzugrenzen ist. Die dann maßgeblichen Schutzmaßnahmen ergeben sich unmittelbar aus der Corona-Schutzverordnung (§ 15a Absatz 3 beziehungsweise 4).

Weil die Corona-Schutzverordnung selbst nur bis 31. Oktober gilt, sind die Allgemeinverfügungen ebenfalls bis dahin befristet. Sobald die neue Corona-Schutzverordnung erlassen wird, wird der Rhein-Sieg-Kreis wiederum durch den Erlass angepasster Allgemeinverfügungen reagieren müssen. Die Feststellungen der Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, wenn die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz über einen Zeitraum von sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden. Die Allgemeinverfügungen können unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/bekanntmachungen  abgerufen werden.

Die mit der Gefährdungsstufe2 geltenden Regelungen im Überblick (§ 15a Absatz 4 Corona-Schutzverordnung) :

1. Veranstaltungen und Versammlungen im Sinne der

  • § 4 (Versammlungen, Zusammenkünfte und Versammlungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen)
  • § 6 (Hochschulen, außerschulische Bildungsangebote im öffentlichen Dienst, Bibliotheken)
  • § 7 (weitere außerschulische Bildungsangebote)
  • § 8 (Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen sowie auf Veranstaltungsbereichen im Freien)
  • § 9 (sportliche Wettbewerbe auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen)
  • §13 (sonstige Veranstaltungen und Versammlungen) der Corona-Schutzverordnung
  • sowie Kongresse

sind ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein Konzept nach § 2b (Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte) der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde vorgelegt wurde. Auch mit einem solchen Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen unzulässig.

2. Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen im Sinne von § 14 Absatz 1 und 2 sowie der Verkauf von alkoholischen Getränken sind zwischen 23 Uhr und 6 Uhr unzulässig.

3. Abweichend von § 13 Absatz 5 Satz 2 dürfen an Festen höchstens zehn Personen teilnehmen.

4. Abweichend von § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 5 beträgt die zulässige Gruppengröße höchstens fünf Personen.


26.10.2020 - Gesundheit:

Erneuter Anstieg der Infektionsfälle im Gemeindegebiet

Nach dem Wochenende verzeichnete das Kreisgesundheitsamt für die beiden letzten Tage vier neue (nach Test bestätigte) "SARS-CoV-2"-Infektionsfälle für Much (seit März insgesamt 46). Die Zahl der Akutfälle stieg um drei auf den aktuellen "Rekordstand" von neun an (Stand 16 Uhr). Würde ein Wert für die 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) für die kommunale Ebene ausgewiesen, läge dieser aktuell bei 55,5.

Bezogen auf das gesamte Kreisgebiet bewegt sich diese Zahl höher, sie wird Stand 0 Uhr mit 71,7 ausgewiesen und ist damit - wenn auch nur geringfügig - auf den bislang höchsten gemessenen Wert angestiegen. In absoluten Zahlen wurden im Rhein-Sieg-Kreis in den beiden letzten Tagen 262 neue Infektionen verzeichnet, die der Akutfälle stieg im gleichen Zeitraum um 157 auf aktuell 719. In "häuslicher Absonderung" befinden sich derzeit 2.383 Personen. (cs)


26.10.2020 - Vereine, Soziales, Kunst, Veranstaltungen:

'Stiftung Much' sponserte einen Malkurs für Behinderte

(Foto : 'Stiftung Much')

Eine Information der 'Stiftung Much' :  Der Schmetterling ist bisher nur in Konturen zu sehen, aber er soll ein Prachtexemplar werden. Die weißen Segelschiffe schweben auf blauem Meer. Eine rote Fläche mit farbigem Streifen : bunt und fröhlich ging es in den letzten Monaten zu auf den Leinwänden der Hobbymaler, die bei Friedhelm Schlimbach an ihren Staffeleien standen. Henni, David und Elisabeth und die anderen sind allesamt Bewohner des Hauses für Menschen mit geistiger Einschränkung in der 'Webersbitze'.

Die 'Stiftung Much' hat es finanziell ermöglicht, dass der Sommer und der Herbst für eine Gruppe von geistig eingeschränkten Erwachsenen ein einmaliges Erlebnis wurde : sich kreativ auszudrücken in freier Natur, angeleitet von einem behutsam helfenden Maler. Betreut und begleitet werden die Behinderten in ihrer Freizeit stets von Hildegard Langen und Doris Schlimbach. Sie sind seit mehr als 30 Jahren in diesem Ehrenamt tätig. "Wir sind mit den Behinderten alt geworden", sagte Schlimbach.

Auch wenn David sich zuerst vor allem für die Ziegen interessierte, die sich am Gartenzaun tummelten, so entstand bald ein schönes Bild mit einer blauen See und kleinen Segelschiffen am Horizont - Friedhelm Schlimbach half versteckt ein bisschen bei den Schiffen. Feinstarbeit. "Ich fange immer ganz klassisch mit dem Malen von Äpfeln an", erklärte er. Der von ihm vermittelte Weg sei die "alte feine Malerei" mit Öl. Vorgabe und freies Gestalten, das sind die beiden Eckpfeiler in seiner Vermittlung. Farbliche wie formelle Vorgaben seien für die erste Orientierung wichtig, um dann ins freie Gestalten überzuwechseln. Und diesen Sprung schafften die geistig Behinderten ganz schnell, da der Ehrgeiz, "realistisch zu malen", ihnen nicht im Weg stand.

Während Elisabeth zum ersten Mal in ihrem Leben einen Pinsel in der Hand hielt, war Henni schon erfahren : "Ich male schon mal öfters", sagte sie. Ihre Pusteblume geriet ihr ausgesprochen fein - und man durfte gespannt sein, was noch aus dem Schmetterling werden würde - aber das wird erst bei der Ausstellung im Rathaus zu sehen sein. Bürgermeister Norbert Büscher hat Stiftungs-Mitgründer Hans-Willi Schlimbach nämlich bereits zugesagt, dass im Rathaus-Foyer eine Ausstellung mit den Werken stattfinden kann.

"Das sind so tolle Bilder geworden", freute sich auch Martin Kaufer, Leiter des Wohnheims. Es sei die erste Freizeitgestaltung außerhalb des Hauses in diesem Jahr gewesen und sowohl die anderen Mitbewohner als auch die Betreuer seien hoch beeindruckt von den Werken.


25.10.2020 - Gesundheit:

Leichter Anstieg der 'COVID-19'-Fälle in der Gemeinde

Leicht erhöht hat sich die Anzahl nach Test bestätigter "COVID-19"-Fälle im Gemeindegebiet, mit Stand von Samstagnachmittag sind es nun 42 seit  Beginn der Pandemie im März (plus 2 gegenüber dem Vortag), auch die Zahl der Akutfälle stieg geringfügig auf nun sechs (plus 1) an.

Die 7-Tages-Inzidenzzahl für den Rhein-Sieg-Kreis zeigt sich in den letzten Tagen nur wenig verändert (65,6 - 59,1 - 69,6 - aktuell 67,1). Für eine Aufhebung der Ausweisung als Gefährdungsstufe 2 wäre ein Absinken unter den Wert von 50 für die Dauer von sieben aufeinanderfolgenden Tagen notwendig. - Im Kreisgebiet erhöhte sich die Gesamtzahl der bestätigten Infektionsfälle Stand Samstag auf 3.234 (plus 72), die der Akutfälle auf 562 (plus 31). (cs)


25.10.2020 - Vermischtes:

Letztmalige Rückstellung auf die Normalzeit / Winterzeit ?

In der vergangenen Nacht endete die diesjährige Sommerzeit, die Uhren wurden um eine Stunde zurückgestellt. Somit ist es fortan morgens eine Stunde früher hell, abends aber eine Stunde früher dunkler.

Dabei ist es immer noch unklar, ob die Planung beibehalten wird, daß es im kommenden Jahr (Sommerzeit ab 28. März) zum letzten Mal zu einer Umstellung kommen wird. Bei einer EU-weiten Umfrage im Sommer 2018 hatte sich eine Mehrheit der Teilnehmer/innen für eine Abschaffung der Zeitumstellung ausgesprochen. Für diesen Fall wurde eine dauerhafte Gültigkeit der Sommerzeit präferiert, die den Belangen von Handel und Gastwirtschaft sowie dem Freizeitverhalten der Bevölkerung durch die längere Helligkeit am Abend am ehesten gerecht wird.

Probleme gibt es bei der gewünschten EU-weiten Abstimmung einer Neuregelung. Da sich die einheitliche Zeitzone aus logistischen und wirtschaftlichen Gründen vom westspanischen Galicien bis ins ostpolnische Lublin und damit über das Gebiet von vier Zeitzonen der Erde erstreckt, sind die Interessen und Probleme bezüglich der Tageshelligkeit an den Rändern des Geltungsbereichs sehr verschieden. Ob das Thema in Zeiten der Pandemie-Bekämpfung den Stellenwert genießt, um zu einer baldigen Einigung zu führen, ist fraglich. (cs)


23.10.2020 - Gesundheit:

Sachstand zum Infektionsgeschehen in Gemeinde und Kreis

Am Donnerstag und Freitag hat sich die Zahl der (nach Test bestätigten) Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus in Much um nur einen Fall auf nun 40 erhöht, die offiziell nicht bewertete 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) stagniert bei 27,7. Aufgrund weiterer Genesungen verringerte sich die Zahl der Akutfälle auf derzeit fünf.

Betrachtet man den gesamten Rhein-Sieg-Kreis, ist der Inzidenzwert dagegen gesunken, liegt mit 59,1 aber immer noch über dem Schwellenwert 50 der "Gefährdungsstufe 2". In den letzten beiden Tagen wurden 211 Neuinfektionen registriert, womit die Gesamtzahl seit März auf 3.162 anstieg. 531 davon werden derzeit als Akutfälle geführt, 1.980 Menschen befinden sich in Quarantäne beziehungsweise "häuslicher Absonderung". (cs)

Nachtrag vom 24.10.2020 :  Der 7-Tages-Inzidenzwert für das Kreisgebiet ist mit Datenstand 0 Uhr auf 69,6 angestiegen. - Ob für die kommunale Ebene über das Wochenende aktuelle Zahlen veröffentlicht werden, ist unsicher, Dies wurde in der Vergangenheit unterschiedlich gehandhabt.


22.10.2020 - Polizeimeldungen:

Polizei bittet um Mithilfe zur Verhinderung von Einbrüchen

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen, das bedeutet, die Saison für Wohnungseinbrecher geht wieder los. Auch wenn die Zahl der Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist, rechnen wir verstärkt mit Einbrüchen im Winterhalbjahr. Dagegen will die Polizei Rhein-Sieg mit verschiedenen Maßnahmen vorgehen. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir mit Großkontrollen an den Ausfallstraßen die mutmaßlichen Reisewege der Täter überwachen.

Das ist jedoch nicht genug, um den Einbrechern das Handwerk zu legen. Die Polizei ist dabei auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir brauchen nach wie vor noch mehr Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen. Melden Sie es uns, wenn Ihnen in der Nachbarschaft etwas merkwürdig erscheint. Haben Sie keine Scheu, den Polizeiruf 110 zu wählen !  Ohne diese Meldungen ist erfolgreiche Polizeiarbeit bei der Bekämpfung von Einbrechern und insbesondere eine Festnahme auf frischer Tat schwer möglich. Dazu nochmals der wichtige Hinweis :  Einbrecher sind häufig auch am Tage aktiv.


22.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Steigende Infektionszahlen im Kreis, Gemeinde stagniert

Die 7-Tage-Inzidenz bezüglich der Infektionslage zum Corona-Virus "SARS-CoV-2" im Rhein-Sieg-Kreis ist mit Stand 0 Uhr weiter gestiegen. Der Wert, nach dem der Kreis seit gestern als "Risikogebiet" gilt, liegt nun bei 65,6. Mit 2.951 Fällen nach Test bestätigter Infektionen seit Beginn der Pandemie (plus 83 zum Vortag) waren bislang knapp 0,5 Prozent der Bevölkerung an "COVID-19" erkrankt. Das Spektrum reicht von symptomlosen Verläufen bis hin zu 58 Todesfällen, die in Verbindung mit der Infektion zu beklagen waren. Derzeit werden in den 19 Kommunen des Kreises 407 Fälle als akut geführt, 1.972 Betroffene und Kontaktpersonen befinden sich aktuell in "häuslicher Absonderung".

Bezogen auf Much gab es seit dem Vortag keine weitere Steigerung (mit nun 39 Fällen wurde die Zahl nach unten korrigiert), die Zahl der Akutfälle sank um zwei auf aktuell sechs Fälle (Stand Vortag, 16 Uhr). Berechnet man die (rechtlich nicht maßgebliche) Inzidenzrate nur des Gemeindegebietes, liegt diese mit 27,8 bei weniger als der Hälfte des Kreis-Durchschnitts. Die Einschränkungen der Warnstufe 2 (siehe dazu Meldung vom Vortag) gelten für die Gemeinde Much (wie für fünf weitere kreisangehörige Kommunen) nicht, weil keine hohen Infektionswerte vorliegen und sich das Ausbruchsgeschehen hier "klar abgrenzen lässt". (cs)


22.10.2020 - Kreisverwaltung, Tiere, Natur, Technik:

So wird der Garten 'igelfit' mit geeigneten Winterquartieren

Eine Information des Umweltamtes des Rhein-Sieg-Kreises :  Derzeit sieht man an vielen Orten Igel umherstreifen. Dabei sind sie nun auch tagsüber auf der Suche nach Würmern, Asseln, Raupen, Käfern, Schnecken und anderen Insekten. Denn sie bereiten sich auf ihren Winterschlaf vor und fressen sich einen ordentlichen Winterspeck an. Wer seinen Garten jetzt winterfit macht, der sollte dabei auch an die kleinen stacheligen Wildtiere denken. Denn sie sind nun auf ihrer Jagd nach Nahrung und Suche nach einem Winterquartier vermehrt in Gärten und Parks unterwegs.

Bereits Anfang Oktober verschwinden die Männchen je nach Witterung im Winterquartier. Die Weibchen folgen ihnen einige Wochen später mit dem Nachwuchs. Igel sind die einzigen Winterschläfer unter den Insektenfressern. In einem wetterfesten, gut wärmeisolierten kugelförmigen Nest können Igel bis zu fünf Monate die nahrungsarme kalte Jahreszeit verschlafen.

Bei der Suche nach einem geeigneten Unterschlupf kann man den Tieren helfen. Unter liegengelassenen Laub- und Reisighaufen finden Igel und auch andere Kleintiere wichtigen Schutz. Teiche oder Pools können dagegen zur Todesfalle werden. Igel können zwar gut schwimmen, durch ihre kurzen Beine sind ihre Möglichkeiten zu klettern jedoch beschränkt. Teiche mit flachen Ufern oder abgedeckte Pools retten die Tiere vor dem Ertrinken.

"Die Hauptfeinde des unter strengem Artenschutz stehenden Igels sind heutzutage leider wir Menschen", sagt der Leiter des Umweltamtes des Rhein-Sieg-Kreises, Rainer Kötterheinrich. "Wir können die Tiere aber unterstützen. So kann man Holzstapel mit ausreichend Hohlraum zu Igelverstecken machen. Auch Schlupflöcher in Gartenzäunen sind hilfreich." Auf keinen Fall sollte man Laub- oder Reisighaufen abbrennen. Auch beim Umgraben von Kompost ist es sinnvoll, aus Rücksicht auf mögliche Bewohner besonders vorsichtig vorzugehen. Kellerschächte oder Gruben sollten regelmäßig auf hineingefallene Igel kontrolliert und am besten abgedeckt werden.

Und noch eine weitere Gefahr lauert für die Stacheltiere in den heimischen Gärten :  Dort sind in der Dämmerung oder nachts immer mehr Mähroboter auf der Wiese unterwegs und verletzen dabei nicht nur Igel schwer oder sogar tödlich. "Bitte lassen Sie die automatischen Rasenmäher nur tagsüber fahren, damit die Tiere sie sehen und ihnen ausweichen können", appelliert Rainer Kötterheinrich. Fragen rund um Igel beantworten die Fachleute am Umwelttelefon des Rhein-Sieg-Kreises gerne unter Telefon 02241 / 132200.


22.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Motorradfahrerin rutschte in Kurve in den Gegenverkehr

Die Kurve der Landesstraße 312 zwischen den Weilern Bech und Zeche Aachen ist nahezu regelmäßig Schauplatz von Verkehrsunfällen. Am gestrigen Nachmittag gegen 17 Uhr ging es verhältnismäßig glimpflich aus, als eine Motorradfahrerin, die die Strecke vom Homburger Bröltal in Richtung Marienfeld befuhr, hier verunglückte. In der aus ihrer Sicht scharfen Rechtskurve stürzte ihre Yamaha auf regennasser Fahrbahn auf die Seite und rutschte auf die Gegenspur. Dort traf die Maschine einen entgegenkommenden 'Opel Corsa'.

Die Zweiradfahrerin aus Overath trug leichte Verletzungen davon und wurde vom Rettungsdienst zur voraussichtlich nur ambulanten Behandlung zu einem Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des PKW blieben unverletzt. Aufgrund der entstandenen Schäden mußten beide Fahrzeuge abtransportiert werden. Hierfür wurde die L 312 an der Unfallstelle kurzzeitig komplett gesperrt. (cs)


21.10.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht:

Coronavirus-Gefährdungsstufe 2 im Kreisgebiet ausgerufen

Eine Information der Kreisverwaltung :  Heute (21.10.) hat der Rhein-Sieg-Kreis durch eine Allgemeinverfügung offiziell die Gefährdungsstufe 2 festgestellt. "Im Gegensatz zur gestrigen Feststellung der Gefährdungsstufe 1 betreffen die weitergehenden Einschränkungen nur die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis, die aktuell hohe Infektionswerte haben und bei denen sich das Ausbruchs-Geschehen nicht klar abgrenzen lässt", erklärt Kreisdirektorin Svenja Udelhoven. Dazu gehören Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Hennef, Königswinter, Lohmar, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Rheinbach, Ruppichteroth, Siegburg, Sankt Augustin und Troisdorf.

"Für diese Städte und Gemeinden gelten ab Mitternacht alle Regelungen, die die Corona-Schutzverordnung für eine 7-Tages-Inzidenz ab 50 vorsieht", so Kreisdirektorin Svenja Udelhoven weiter. "Das bedeutet, dass an Festen höchstens zehn Personen teilnehmen, im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände zusammenkommen dürfen und zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens keine gastronomischen Einrichtungen betrieben werden dürfen."

Rechtliche Basis der heutigen Allgemeinverfügungen ist die seit dem Wochenende gültige Fassung der Corona-Schutzverordnung, in der das Land NRW die Beschlüsse des Corona-Gipfels vom vergangenen Mittwoch umgesetzt hat. Die aktuelle Fassung der Verordnung sieht vor, dass Kreise formell das Erreichen der Gefährdungsstufe 1 beziehungsweise 2 durch eine Allgemeinverfügung feststellen, wenn die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit (LZG) über dem Wert von 35 beziehungsweise 50 liegt und das Infektions-Geschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen oder ähnliches zurückzuführen und einzugrenzen ist.

Gestern hatte der Rhein-Sieg-Kreis nach Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 35 die Gefährdungsstufe 1 festgestellt. Die 7-Tages-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt aktuell (LZG Stand 21.10., 0 Uhr) bei 55,9 und erfüllt damit die Voraussetzungen für die Feststellung der Gefährdungsstufe 2. Der Rhein-Sieg-Kreis ist damit verpflichtet, die Gefährdungsstufe 2 heute festzustellen.

Die 7-Tages-Inzidenz bildet ab, wie viele Menschen sich im Rhein-Sieg-Kreis in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit dem Coronavirus infiziert haben.

Anders als Städte und Gemeinden, die auf Basis des § 16 Corona-Schutzverordnung individuelle Schutzmaßnahmen anordnen können, ist Voraussetzung für Allgemeinverfügungen auf Kreisebene der Tatbestand des § 15a Corona-Schutzverordnung, der bestimmt, dass die 7-Tages-Inzidenz nach den Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit den Wert von 35 beziehungsweise 50 überschreiten muss. Die dann maßgeblichen Schutzmaßnahmen ergeben sich unmittelbar aus der Corona-Schutzverordnung (§ 15a Absatz 3 beziehungsweise 4).

Die Feststellungen der Gefährdungsstufen 1 und 2 können erst aufgehoben werden, wenn die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz über einen Zeitraum von sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden. Die Allgemeinverfügungen können unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/bekanntmachungen  abgerufen werden.

Die mit der Gefährdungsstufe 2 geltenden Regelungen im Überblick (§ 15a Absatz 4 Corona-Schutzverordnung) :

1. Veranstaltungen und Versammlungen im Sinne der

  • § 4 (Versammlungen, Zusammenkünfte und Versammlungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen)
  • § 6 (Hochschulen, außerschulische Bildungsangebote im öffentlichen Dienst, Bibliotheken)
  • § 7 (weitere außerschulische Bildungsangebote)
  • § 8 (Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen sowie auf Veranstaltungsbereichen im Freien)
  • § 9 (sportliche Wettbewerbe auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen) und
  • § 13 (sonstige Veranstaltungen und Versammlungen) der Corona-Schutzverordnung sowie Kongresse

sind ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährdungsstufe mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein Konzept nach § 2b (Hygiene- und Infektionsschutz-Konzepte) der zuständigen Unteren Gesundheitsbehörde vorgelegt wurde. Auch mit einem solchen Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen unzulässig,

2. Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen im Sinne von § 14 Absatz 1 und 2 sowie der Verkauf von alkoholischen Getränken sind zwischen 23 Uhr und 6 Uhr unzulässig.

3. Abweichend von § 13 Absatz 5 Satz 2 dürfen an Festen höchstens zehn Personen teilnehmen.

4. Abweichend von § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 5 beträgt die zulässige Gruppengröße höchstens fünf Personen.


21.10.2020 - Vereine, Soziales, Veranstaltungen:

Erinnerungsfeier an der 'Fatima-Kapelle' in Much

(Foto : Ambulanter Hospizdienst Much)

Eine Information des Ambulanten Hospizvereins Much :  In Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde gestaltete der ambulante Hospizdienst Much eine Erinnerungsfeier an der 'Fatima-Kapelle' - es ist ein besonderer Ort !  Die Teilnehmer fühlten sich sehr angesprochen und berührt von den Texten, Worten und den ausgesuchten Liedern.

Die Erinnerungen an den Verstorbenen sind das was bleibt. Alles das, was sie gemeinsam erlebt haben und was sie verbunden hat, ist ein Teil von Ihnen und bleibt für immer bestehen !  Wir möchten Ihnen Mut machen, die Trauer und den Schmerz anzunehmen und offen damit umzugehen - so kann innere Friede und Neubeginn entstehen.

Zum Abschluss durfte sich jeder Teilnehmer einen Stein, bemalt mit einem Baum und einem Regenbogen, aussuchen. Der Baum als Zeichen von Veränderung, Kraft und Neubeginn und der Regenbogen als Zeichen von Farbenvielfalt, Verbindung oder Brücke zu den Erinnerungen.


21.10.2020 - Gesundheit:

'Robert-Koch-Institut' weist den Kreis als 'Risikogebiet' aus

Die absoluten Fallzahlen wiesen schon am Wochenende darauf hin, daß der Rhein-Sieg-Kreis bezüglich der Infektionen mit dem neuen Corona-Virus auch den zweiten Schwellenwert von 50 übersteigen wird. Die offizielle Ausweisung als "Risikogebiet" erfolgt mit einem Zeitverzug - heute nacht markierte das 'Robert-Koch-Institut' das Kreisgebiet erstmals als solches. Die 7-Tage-Inzidenzrate (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen) wird mit 55,9 angegeben, am Vortag waren es noch 44,4.

Auch lokal gab es eine weitere Steigerung. Nach neuestem Stand beträgt die Gesamtzahl der "SARS-CoV-2"-Infektionen seit März mit Stand Dienstag (20.10.) in Much 40 Fälle (plus zwei). Die Zahl der Akutfälle stieg sogar um drei auf acht, weil die Anzahl der Genesenen von 32 auf 31 korrigiert wurde. (cs)


20.10.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht:

Kreis stellt offiziell die Coronavirus-Gefährdungsstufe 1 fest

Eine Information der Kreisverwaltung :  Heute (20.10.) hat der Rhein-Sieg-Kreis durch eine Allgemeinverfügung offiziell die Gefährdungsstufe 1 festgestellt. "Damit treten ab Mitternacht für das gesamte Kreisgebiet alle Regelungen in Kraft, die die Corona-Schutzverordnung für eine 7-Tages-Inzidenz ab 35 vorsieht", erläutert Svenja Udelhoven, Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises. "Dazu gehört, dass an Festen höchstens 25 Personen teilnehmen dürfen und draußen überall da eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann." Das betrifft zum Beispiel stark frequentierte Fußgängerzonen. Die betroffenen Außenbereiche in den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises sind in der Allgemeinverfügung konkret aufgeführt.

"Bitte halten Sie sich unbedingt an diese "Spielregeln", reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum und helfen Sie mit, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen", appelliert Ralf Thomas, Leiter der 'Fachstelle Covid', eindringlich. "Ansonsten drohen dem Rhein-Sieg-Kreis kurzfristig weitere Beschränkungen."

Rechtliche Basis der heutigen Allgemeinverfügung ist die am Wochenende in Kraft getretene Fassung der Corona-Schutzverordnung, in der das Land NRW die Beschlüsse des Corona-Gipfels vom vergangenen Mittwoch umgesetzt hat. Die aktuelle Fassung der Verordnung sieht vor, dass Kreise offiziell das Erreichen der Gefährdungsstufe 1 durch eine Allgemeinverfügung feststellen, wenn die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit über dem Wert von 35 liegt und das Infektionsgeschehen nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen oder ähnliches zurückzuführen und einzugrenzen ist.

Die 7-Tages-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis liegt aktuell (LZG Stand 20.10. 0 Uhr) bei 44,4 (gestern, LZG Stand 19.10., 0 Uhr, bei 30,6). Sie bildet ab, wie viele Menschen sich im Rhein-Sieg-Kreis in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Allgemeinverfügung kann unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/bekanntmachungen  abgerufen werden.

Strengere Regelungen durch lokale Allgemeinverfügungen wie zum Beispiel in Siegburg bleiben durch die heutige Allgemeinverfügung unberührt und gelten weiter. Sollte die 7-Tages-Inzidenz für den Rhein-Sieg-Kreis den Wert 50 überschreiten, muss offiziell die Gefährdungsstufe 2 festgestellt werden.

Landrat Sebastian Schuster hatte sich am Dienstag letzter Woche bereits mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Gemeinden darauf verständigt, die zu diesem Zeitpunkt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheits und Soziales NRW (MAGS) vorgesehenen Schutzmaßnahmen für eine 7-Tages-Inzidenz über 35 flächendeckend im ganzen Kreisgebiet anzuwenden, die rechtssichere Umsetzung im Einvernehmen mit dem 'MAGS' aber mit Blick auf die Beratung des Landeskabinetts und die anstehenden Anpassungen der Corona-Schutzverordnung zurückgestellt.

Die mit der Gefährdungsstufe 1 geltenden Regelungen im Überblick (§ 15a Absatz 3 Corona-Schutzverordnung):

1. Veranstaltungen und Versammlungen im Sinne der

  • § 4 (Versammlungen, Zusammenkünfte und Versammlungen aus beruflichen, gewerblichen und dienstlichen Gründen)
  • § 6 (Hochschulen, außerschulische Bildungsangebote im öffentlichen Dienst, Bibliotheken)
  • § 7 (weitere außerschulische Bildungsangebote)
  • § 8 (Konzerte und Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen sowie auf Veranstaltungsbereichen im Freien)
  • § 9 (sportliche Wettbewerbe auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen) und
  • § 13 (sonstige Veranstaltungen und Versammlungen) der Corona-Schutzverordnung sowie Kongresse

mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.

2. An Festen (Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter im Sinne des § 13 Absatz 5 Satz 2 Corona-Schutzverordnung) dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen.

3. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt - abweichend von § 2 Absatz 3 Satz 1 Nummern 1, 1a und 3a Corona-Schutzverordnung - auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen nach § 13 Absatz 1 und 2 der Corona-Schutzverordnung, soweit dies nicht mit der Tätigkeit (zum Beispiel als Moderator, Vortragender) unvereinbar ist, sowie als Zuschauer von Sportveranstaltungen.

4. Die Pflicht zur Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 Corona-Schutzverordnung genannten Gruppen gehören, gilt - abweichend von

  • § 2b Absatz 1 Corona-Schutzverordnung bei Veranstaltungen, Versammlungen oder Angeboten
  • § 6 Absatz 2 Corona-Schutzverordnung bei Unterrichts-Veranstaltungen im Rahmen von Bildungsangeboten im öffentlichen Dienst
  • § 7 Absatz 1 Corona-Schutzverordnung bei Bildungsangeboten und Prüfungen von Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit, Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen Einrichtungen
  • § 8 Absatz 1 Corona-Schutzverordnung bei Konzerten und Aufführungen
  • § 10 Absatz 6 Corona-Schutzverordnung beim Betrieb von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen
  • und § 13 Absatz 1 Corona-Schutzverordnung bei sonstigen Veranstaltungen, die nicht unter die besonderen Regelungen dieser Verordnung fallen, und bei denen die Teilnehmer auf festen Plätzen sitzen, auch dann, wenn eine qualifizierte Rückverfolgung nach § 2a Absatz 2 Corona-Schutzverordnung sichergestellt ist.

5. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt auch in öffentlichen Außenbereichen, in denen regelmäßig eine Unterschreitung des Mindestabstands zu erwarten ist (zum Beispiel stark frequentierte Fußgängerzonen).

Die besonderen Beschränkungen nach Ziffer 1 gelten nicht für Beerdigungen, Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere politische Veranstaltungen von Parteien einschließlich Aufstellungs-Versammlungen zu Wahlen und Vorbereitungs-Versammlungen dazu sowie Blutspende-Termine) zu dienen bestimmt.

Öffentliche Außenbereiche, für die die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt, sind (Auszug) :

Stadt Siegburg - Geltungsbereich : Fußgängerzone sowie an Orten mit erhöhtem Personenaufkommen, an denen das Abstandsgebot nicht sicher eingehalten werden kann.
Stadt Troisdorf - Geltungsbereich :  Fußgängerzone Innenstadt Troisdorf Kölner Straße 1-97, Wilhelm-Hamacher-Straße, Wilhelm-Hamacher-Platz, Am Bürgerhaus, Fischerplatz, Hippolytusstraße 1-58, Alte Poststraße, Schloßstraße 2a-7, An der Feuerwache 1 und 1a, Von-Loe-Straße 1, Hospitalstraße 3-9, Kölner Platz und Klevstraße 1-13
Zeitrahmen :  Montag bis Samstag, jeweils von 10 bis 18 Uhr


20.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

7-Tage-Inzidenz in Rhein-Sieg auf bislang höchstem Wert

Mit einem Wert von 44,4 ist die Anzahl der Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus pro 100.000 Einwohner über einen Zeitraum von sieben Tagen auf den bisherigen Höchstwert im Rhein-Sieg-Kreis gestiegen. Vor genau einer Woche lag er schon einmal bei 42,1. Damit befindet er sich wieder zwischen den beiden Schwellenwerten von 35 und 50, für die abgestufte Restriktionen festgelegt wurden. Der benachbarte Rheinisch-Bergische Kreis gilt nach dem Anstieg über die 50er-Marke am Wochenende nun als "Risikogebiet".

Für das Mucher Gemeindegebiet wurden am Montag im Vergleich zum Vortag zwei weitere Neuinfektionen registriert, womit die Gesamtzahl seit März auf 38 anstieg. Weil auch zwei Genesungen zu verzeichnen waren, blieb die Anzahl der Akutfälle mit fünf gleich. (cs)


20.10.2020 - Verkehr, Vereine:

Gefahrenstelle an der Einmündung von Scheid auf die B 56

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Leider sind wir mit Hinweisen auf diesen Missstand bei der Gemeinde nicht durchgedrungen. Bei der Verkehrs-Schau mit dem 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' wollte man das Problem nicht sehen. Im vergangenen Sommer traten aber zusätzlich zu den Autofahrer/innen aus Scheid auch noch Radfahrer/innen auf den Plan. Sowohl Einheimische als auch Touristen meldeten sich :

Der beliebte Radweg von Much nach Seelscheid wird an der Einmündung gefährlich :  Wollen die einbiegenden Autofahrer/innen den sehr schnellen Verkehr auf der Bundesstraße 56 überblicken, müssen sie bis auf den Radweg vorrücken, weil ein offizielles Hinweisschild sonst die Sicht nimmt. Für Radfahrer, gerade mit Pedelecs zügig unterwegs, ist das keine einfache Situation.

Wir geben diese Meldungen an die neue "Radwege-Managerin" des Rhein-Sieg-Kreises, Ruth Römer, weiter. Wir hoffen, dass dann von dieser Seite eine Änderung der Situation erzwungen werden kann.
für den Vorstand, Hartmut Erwin



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