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Aktuelle Nachrichten

20.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Lokal und kreisweit keine Entspannung beim Corona-Status

Zwölf neue Fälle von (nach Test bestätigten) "SARS-CoV-2"-Infektionen wurden in den beiden letzten Tagen für das Mucher Gemeindegebiet registriert. Die Gesamtzahl seit März stieg damit von 102 auf 114. Die Akutfälle erhöhten sich seit dem vorgestern veröffentlichten Zwischenstand von 18 auf 24. Als genesen gelten aktuell 89 Betroffene, sechs mehr als noch am Mittwoch. Laut dem Gesundheitsamt des Kreises liegen in Much keine Ausbruchsgeschehen in Kindergärten, Schulen, Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen, Gewerbebetrieben, Kirchen oder im Bereich Sport und Freizeit vor. Damit ist die Gemeinde im Kreisgebiet neben Alfter die einzige ohne solche Fälle.

Kreisweit werden weiterhin hohe Zuwachszahlen vermeldet. In den beiden letzten Tagen kamen 204 plus 142 neue Fälle hinzu. Die Anzahl der im gleichen Zeitraum Genesenen lag mit zusammen 237 niedriger, so daß die Anzahl der Akutfälle von vorgestern 1.075 auf heute 1.183 anwuchs. Der Höchststand dieser Woche wurde jedoch am gestrigen Donnerstag mit 1.239 Fällen verzeichnet. Auch die Zahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen erreichte gestern mit 5.633 ein neues Maximum, heute betrug deren Zahl 5.374. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) bewegt sich im Kreisgebiet weiter um die 140 (heute 140,8).

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es 23 Ausbruchsgeschehen in Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen sowie Kliniken mit insgesamt 328 positiv getesteten Personen. 46 Schulen mit aktuell 96 Fällen und 22 Kindertagesstätten mit 33 Fällen sind betroffen. Weiterhin werden zehn Ausbrüche in Gewerbetrieben mit 146 Fällen sowie vier im Bereich "Sport, Freizeit und Religion" mit vier Einzelfällen gelistet. (cs)


19.11.2020 - Kreisverwaltung, Tiere, Wirtschaft

Herdenschutzhunde im Wolfsgebiet Rhein-Sieg im Einsatz

Herdenschutzhunde - (Foto : Anette Wolff / NABU)

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Nachdem Teile des östlichen Rhein-Sieg-Kreises seit August 2020 offizielles Wolfsgebiet sind, setzen die ersten Schafzüchter inzwischen Herdenschutzhunde ein. Sie unterscheiden sich von Hütehunden. Diese werden hauptsächlich dafür eingesetzt, Schafherden zusammenzuhalten. Große Raubtiere, wie Wölfe, könnten Hütehunde aber nicht abwehren. Das ist Aufgabe der Herdenschutzhunde.

Diese Hunde wachsen innerhalb einer Herde auf, leben ganzjährig bei den Tieren und sind extrem auf deren Schutz fixiert. Herdenschutzhunde arbeiten im Team, eigenständig und ohne Aufsicht eines Hirten. Grundsätzlich beobachten die Hunde alles Fremde zurückhaltend und misstrauisch. Beim geringsten Verdacht einer Gefahr für die Schafherde verjagen die Tiere den potentiellen Angreifer.

"Herdenschutzhunde sind keine Streicheltiere", sagt der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz, Rainer Kötterheinrich. "Die Weiden sind gekennzeichnet, Hundebesitzerinnen und -besitzer sollten ihr Tier dort besser nicht frei laufen lassen." An entsprechenden Weiden gibt es Hinweisschilder, auf denen die Verhaltensregeln erläutert werden.

Seit Teile des östlichen Rhein-Sieg-Kreises offiziell Wolfsgebiet sind, fördert das Land NRW unter anderem die Anschaffung von Herdenschutzhunden. Auch andere Schutzmaßnahmen für Schafherden werden finanziell bezuschusst. Alle Informationen zur "Förderrichtlinie Wolf" gibt es auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/51/foerderung/wolf/index.html

Im Rhein-Sieg-Kreis umfasst das Wolfsgebiet alle rechtsrheinischen Kommunen mit Ausnahme von Troisdorf, Niederkassel, Sankt Augustin, Königswinter und Bad Honnef. Diese gehören zu der Pufferzone um das Wolfsgebiet. Der linksrheinische Teil des Rhein-Sieg-Kreises ist nicht einbezogen.


18.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Zahl der Neuinfektionen und Akutfälle stagnieren im Kreis

Die zweite Welle der Coronavirus-Pandemie scheint in den meisten Staaten Europas allmählich abzuklingen, die Zahl der Neuinfektionen geht - begünstigt durch mehr oder weniger starke Beschränkungen des öffentlichen Lebens in den einzelnen Staaten - langsam zurück. So auch im Bundesdurchschnitt, wo die Zahlen seit nun fünf Tagen leicht rückläufig sind.

Im Rhein-Sieg-Kreis ist diese Entwicklung noch nicht angekommen. Auch aufgrund von zahlreichen Infektionsfällen bei einem Eitorfer Industriebetrieb und mehreren Senioren-Einrichtungen ist derzeit noch ein linearer Verlauf zu erkennen, das heißt die Zahl der Neuinfektionen ist seit vier Wochen konstant, im Schnitt kamen täglich 125 Fälle hinzu (Gesamtstand 6.451). Das zeigt sich auch bei den Akutfällen, die seit Ende Oktober um die 1.000er-Marke schwanken, aktuell sind es 1.075. Die Zahl der in Zusammenhang mit der "COVID-19"-Erkrankung Verstorbenen hat sich auf 77 erhöht. Einen neuen Rekordstand hat die Menge der in Quarantäne beziehungsweise "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen erreicht, es sind derzeit 5.520. Der aktuelle Inzidenzwert (Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) liegt bei 140,5.

Lokal gab es nur einen geringen Zuwachs, fünf nach Test bestätigte Neuinfektionen wurden für die beiden letzten Tage verzeichnet (seit März 102). Die Zahl der Akutfälle im Gemeindegebiet von Much reduzierte sich geringfügig von 19 auf 18. (cs)


18.11.2020 - Schulen, Umwelt, Finanzen

Gesamtschule Much erhält den Klimaschutzpreis 2020

(Foto : Gesamtschule Much)

Eine Information der Gesamtschule Much :  Die Natur- und Umweltschutz AG von Lehrerin Katinka Schnitker hat den mit 1.000 Euro dotierten Klimaschutzpreis eines Energieversorgers erhalten. In den letzten Jahren wurden unter anderem Fledermauskästen, Nester für die bedrohte Zwergmaus und viele Insektenhotels gebaut. Das Projekt Wildblumenwiese an der Schule musste Corona-bedingt verschoben werden, da der Kurs zurzeit ruht.

Das Projekt "Bäume der Zukunft" wird in diesem Winter noch begonnen. In einem "Mini-Wald-Labor" werden an und um die Schule diverse Baumarten gepflanzt, die besonders geeignet sind auch den Klimawandel gut zu überstehen. Dabei soll dann von dem Naturschutz-Kurs unter anderem die Wuchsleistung zum Beispiel des Kiribaumes dokumentiert werden, die jährlich bei mindestens zwei Metern liegen soll. Die geplanten Wildblumenwiesen werden nicht nur mit ihren Blühaspekten begeistern, sondern auch zum Insektenforschen einladen. Es warten also noch viele tolle Projekte, die bald angegangen werden sollen.


16.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Bringt der Teil-Lockdown die Wende ? - aktuelle Zahlen

Nach dem Wochenende ist nochmals ein Blick auf die aktuellen Infektionszahlen bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus geboten. Bundesweit zeichnete sich in den vergangenen drei Tagen ein Trend ab, daß der Anstieg der Neuinfektionen knapp zwei Wochen nach Verordnung des Teil-Lockdowns gebremst wurde, indem die Zahlen im Wochenvergleich leicht rückläufig sind. So wurden für den Sonntag vom 'Robert-Koch-Institut' 10.824 Fälle registriert, eine Woche zuvor waren es noch 13.363. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner) liegt aktuell bei 143,3, die Reproduktionsrate (7-Tages-R-Wert) bei 0,97, das heißt 100 Infizierte stecken weitere 97 Personen an.

Im Rhein-Sieg-Kreis kamen in den vergangenen drei Tagen - seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand - 284 neue bestätigte Fälle hinzu. Sie summieren sich inzwischen auf 6.158 seit Beginn der Pandemie im März. Somit waren oder sind nun etwas mehr als ein Prozent der Bevölkerung des Kreises an "COVID-19" erkrankt (mit oder ohne Symptome), die Dunkelziffer ist unbekannt. Da die Zahl der Genesenen stärker gestiegen ist (plus 509 auf nun 5.110), reduzierten sich die Akutfälle um 225 auf 975 (Datenstand 15.30 Uhr). Der Inzidenzwert für das Kreisgebiet sank seit Freitag leicht von 146,0 auf 137,8 (Stand 0 Uhr).

Lokal gab es aktuell eine sehr positive Entwicklung. Für Much wurde innerhalb von drei Tagen keine einzige Neuinfektion registriert. Es blieb damit bei insgesamt 97 Fällen seit März, das entspricht 0,67 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Akutfälle sank von 29 auf nun 19, als genesen gelten 77 Betroffene. (cs)


15.11.2020 - Feuerwehr, Polizeimeldungen

Füllung des Heufresser-Standbilds brannte in der Nacht

Schon mehrfach - im Frühjahr 2010 und 2014 - gab es Brandentwicklungen in der Heu- beziehungsweise Strohfüllung der vier Meter hohen Heufresser-Figur, die seit zwölf Jahren am oberen Kreisel der Hauptstraße steht. In der vergangenen Nacht kam es zu einem neuerlichen Brand der Figur, die zu den ersten Heufresser-Wettkämpfen im Jahr 2006 von Karl-Josef Eschbach gebaut worden war. Gegen 3.20 Uhr hatte ein Anwohner die Feuer- und Rettungs-Leitstelle des Kreises über den Vorfall informiert.

Als die alarmierte Freiwillige Feuerwehr trotz der nächtlichen Stunde keine zehn Minuten später am Einsatzort eintraf, standen Teile der Füllung in Brand. Größere Flammen aus der Figur heraus habe es zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Nach einem ersten Ablöschen zeigte sich schnell, daß es wie bei den früheren Bränden notwendig war, die Füllung zu entfernen, um an versteckte Brandnester zu gelangen. Der Metallkorb des Körpers wurde an mehreren Stellen geöffnet, um das Heu mit Händen und Haken zu lockern und herauszuziehen. Im Anschluß wurden die Reste mit reichlich Wasser durchnässt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.


13.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Weiterer Anstieg beim Corona-Infektionsgeschehen

Auf 5.874 Fälle summierte sich heute die Gesamtzahl aller im Rhein-Sieg-Kreis bestätigten "COVID-19"-Fälle (plus 337 in zwei Tagen), die der als genesen Geltenden auf 4.601. Die Zahl der akut Infizierten sank nach einem weiteren Anstieg gestern (1.267) heute auf genau 1.200. Auch die Zahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen ging vom bisherigen Höchststand Mitte der Woche (4.870) auf heute 4.627 zurück. Schon gestern wurden zwei neue Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit verzeichnet (nun 73). Die Inzidenz für das Kreisgebiet (Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohner) schwankt weiterhin um den Wert von 140, Stand Mitternacht lag er bei 146.

Auffällig stark betroffen ist derzeit Troisdorf mit 189 Akutfällen. Zudem waren die Zahlen in den vergangenen Tagen in Eitorf stark angestiegen, nachdem es einen "Ausbruch" bei einem Zulieferer der Autoindustrie gab. 141 Akutfälle gibt es dort momentan. Da die Werte jeweils für den Wohnort der Beschäftigten und gegebenenfalls ihrer Kontaktpersonen gelten, können auch Zuwächse im Umland mit dem dortigen Geschehen zusammenhängen.

Für Much wurden seit vorgestern zehn neue nach Test bestätigte Neuinfektionen verzeichnet (seit März insgesamt 97), die Akutfälle stiegen von 24 auf den bisherigen Höchststand von 29 an. Weiterhin liegen keine bekannten Fälle in örtlichen Kindergärten, Schulen oder Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen vor. Kreisweit gibt es derzeit 46 Fälle in Schulen, 17 in Kindertagesstätten sowie 27 im Bereich Pflege / Betreuung / Kliniken. (cs)


11.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Aktueller 'COVID-19'-Status in Kreis, Kommune und Bund

Im Verlauf einer Woche - seit Dienstag, 04.11. - verzeichnete das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises 941 Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus, im Schnitt also 134 täglich. Die Gesamtzahl der nach Test bestätigten Fälle beläuft sich inzwischen auf 5.537, dies entspricht gut 0,9 Prozent der Einwohner/innen des Kreises. 4.372 Personen gelten als genesen, die Zahl der in Verbindung mit der "COVID-19"-Krankheit Verstorbenen hat sich allerdings innerhalb von acht Tagen um zehn auf 71 erhöht. Heute werden 1.094 akut Erkrankte gelistet, nur 34 mehr als vor einer Woche. Der Höchststand wurde am vergangenen Donnerstag (05.11.) mit 1.166 Fällen erreicht.

In Much gab es seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand vom 3. November innerhalb von acht Tagen 26 zusätzliche (bestätigte) Infektionsfälle, seit März sind es nun 87. Die Akutfälle liegen seit drei Tagen unverändert beim bisherigen Höchststand von 24. Es gab keine weiteren Todesfälle zu beklagen (seit März ein Fall), 62 Personen gelten als genesen. Jeweils freitags veröffentlicht die Kreisverwaltung nun Zahlen, von denen monatelang behauptet wurde, sie könnten nicht aufbereitet werden. Demnach gab es (Stand 06.11.) in Much keine akuten Infektionsfälle in örtlichen Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen, auch Schulen oder Kitas waren zum Stichtag nicht betroffen.

Deutschlandweit scheint das Infektions-Geschehen eine Woche nach dem Teil-Lockdown vom exponentiellen auf ein lineares Wachstum zurückzusteuern. Ob der Zuwachs durch die Maßnahmen wieder rückläufig verlaufen wird, werden erst die nächsten Tage zeigen. Seit März wurden bislang rund 705.000 Fälle registriert. Dies entspricht - ähnlich wie im Kreisgebiet - knapp 0,9 Prozent der Bevölkerung. In Much sind es "nur" 0,6 Prozent. Bundesweit betrug der 7-Tages-Inzidenzwert (Anzahl der Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohner) gestern 131,1, im Kreisgebiet liegt er - seit gut einer Woche mit leichten Schwankungen nahezu gleich - bei aktuell 149,8. (cs)


11.11.2020 - Vereine, Personen, Soziales

Hospizdienst Much wählte neue Vorstandsmitglieder

Anita Schlimbach - (Foto : privat)

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Nach dem Ausscheiden von Hildegard Schlimbach als 1. Vorsitzende freuen wir uns sehr, dass wir neue Mitarbeiterinnen für den Vereinsvorstand gewonnen haben. Der Vorstand sichert mit seinem ehrenamtlichen Engagement die Basis der Vereinsarbeit und ermöglicht damit die Begleitung schwer kranker und sterbender Menschen sowie alle anderen Angebote, zum Beispiel die Trauerarbeit, des Hospizdienstes Much.

Anita Schlimbach wurde zur 1. Vorsitzenden des Ambulanten Hospizdienstes Much gewählt und freut sich auf ihre neue Herausforderung. Sie möchte die beeindruckende Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes - eine würdevolle Betreuung und Begleitung am Lebensende - unterstützen, im Dialog mit den verschiedenen Institutionen den Zugang zur palliativen Versorgung verbessern und gemeinsam entwickelte neue Projekte umzusetzen.

Neben Anita Schlimbach ist Hanni Diederichs als Beisitzerin in den Vorstand gewählt worden. Wir sind sehr froh und dankbar, so engagierte Menschen an unserer Seite zu haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Hilla Schlimbach (Koordinatorin)


09.11.2020 - Vereine, Kirchliches, Kulturelles

Projekt Fußfälle am 'Oligsberg' seit 2017 in Bearbeitung

Die Bildstöcke 1, 4, 6 und 7 an Wahnbachtalstraße, 'Oligsberg' und L 352 - (Archivfotos : rhein-sieg.info)

Eine Information 'Verkehrsverein Much' : "Der Gang zu den sieben Fußfällen ist eine in der Barockzeit entstandene Stationen-Andacht, mit der des Leidens Jesu Christi gedacht wurde. Er ist eine Frühform des Kreuzwegs" (Wikipedia). Auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung sind wir das Projekt angegangen : ein zentrales Anliegen des Verkehrsvereins Much ist auch, historische Kulturgüter für die Öffentlichkeit zu pflegen und zu erhalten.

Als steinerne Zeugen der (rheinisch-)christlichen Kultur kommen die Fußfälle an ihren jetzigen Standorten überhaupt nicht zur Geltung - schlimmer :  Sie werden kaum beachtet, ja gar nicht wahrgenommen, wenn die Autofahrer vorbeibrausen. Der "Oligsberg" als Straße hat seit vielen Jahrzehnten keine historische Wege- und Ortsbeziehung mehr. Ob der Anlass Kulturhistorie, Heimatliebe oder Andacht ist :  Dieser Umstand sollte geändert werden. Den Stelen sollte wieder eine angemessene Öffentlichkeit und Zugänglichkeit gewährt werden.

Als sehr gut geeigneten alternativen Standort stellt sich der Verkehrsverein den Wanderweg vor, der vom Parkplatz nahe der Fatima-Kapelle / Grillhütte / Kinderspielplatz in Richtung "Blaue Bank"/ Roßhohn führt. Dieser Weg ist ortsnah, wird von Fußgängern sehr gut frequentiert und ist eingeschränkt auch behindertengerecht. Die Katholische Kirche in Much unterstützt unsere Bemühungen, das Rheinische Amt für Denkmalpflege leider nicht. Wir bearbeiten dieses Thema weiter ...
für den Vorstand, Hartmut Erwin


07.11.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Tödlicher Autounfall auf der Wahnbachtalstraße bei Wiese

Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr, darunter ein per Helikopter eingeflogener Notarzt, konnten einem Autofahrer nicht mehr helfen, der heute mittag im Wahnbachtal verunglückt ist. Gegen 12.05 Uhr hatten Anwohner einen Knall gehört, als ein 'VW Golf' frontal mit einer mächtigen Linde am Rande der L 189 kollidiert war. Schnell war für die Rettungskräfte erkenntlich, daß der Fahrer in dem völlig zerstörten Fahrzeug unmittelbar beim Aufprall verstorben sein mußte.

Die Wahnbachtalstraße wird noch bis zum Spätnachmittag zwischen Kreuzkapelle und Leverath voll gesperrt sein. Der Verkehr wird über die Landesstraße 352 auf dem Höhenrücken umgeleitet. Verkehrsteilnehmer in Richtung Siegburg sollten die B 56 benutzen. Nachtrag vom Abend :  Die Wahnbachtalstraße konnte nach Abschluß der Bergungsarbeiten um 18.10 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. (cs)


06.11.2020 - Politik, Personen, Gesundheit

Konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderates

Die frischgewählten stellvertretenden Bürgermeisterinnen Jutta Manstein (CDU, links) und Gabriele Beer (Bündnis 90 / Die Grünen) mit Bürgermeister Norbert Büscher

Nach der Kommunalwahl am 13. September hat Anfang November die neue fünfjährige Legislaturperiode begonnen. Der neue Gemeinderat hielt seine konstituierende Sitzung am Mittwoch (04.11.) in der Aula des Schulzentrums ab. Nach der Verabschiedung der aus dem Gremium ausgeschiedenen früheren Ratsmitglieder, die auf eine Ratszugehörigkeit von bis zu 36 Jahren zurückblicken konnten, war die Sitzung von formalen Tagesordnungspunkten geprägt, so der Einführung und Verpflichtung der Ratsmitglieder.

Ohne Gegenstimme (bei einer ungültigen Stimme) erfolgte die geheime Wahl der stellvertretenden Bürgermeisterinnen. Damit bestätigte das Gremium den einheitlichen Wahlvorschlag, Jutta Manstein (CDU) zur ersten Stellvertreterin und Gabriele Beer (Bündnis 90 / Die Grünen) zur zweiten Stellvertreterin des Bürgermeisters zu bestimmen. Die stellvertretenden Bürgermeisterinnen vertreten das Gemeindeoberhaupt bei offiziellen Terminen zumeist repräsentativer Art.

Einstimmig wurden die Inklusions-Beauftragte Korena Knuth und ihre Stellvertreterin Simone Siebert wiedergewählt. Sie setzen sich für die Belange gehandicapter Menschen in den Gremien der Gemeinde ein und können durch ihre fachliche Sicht Verbesserungen zum Beispiel im Bereich der Barrierefreiheit herbeiführen. Bürgermeister Büscher hob beispielhaft den Einsatz hervor, bei der Neubeschaffung des Bürgerbusses ein barrierefrei nutzbares Fahrzeug auszuwählen.

Die Bildung der Ausschüsse des neuen Rates, deren Größe (wie zuvor jeweils 13 Mitglieder), deren Zusammensetzung und deren Vorsitzenden erfolgte einvernehmlich gemäß einer zuvor getroffenen Abstimmung zwischen den Fraktionen.

Sodann wurden die für diesen Monat geplanten Ausschuß-Sitzungen auf das absolut notwendige Minimum reduziert. Nur der gesetzlich vorgeschriebene Wahlprüfungs-Ausschuß und die Sitzung des Haupt- und Finanz-Ausschusses werden durchgeführt. Vier weitere Ausschuß-Sitzungen und deren Unterausschüsse wurden abgesagt, um im Hinblick auf die im aktuellen Corona-Lockdown gebotenen Kontakt-Beschränkungen mit gutem Beispiel voranzugehen. (cs)


06.11.2020 - Veranstaltungen, Technik, Umwelt, Soziales, Gesundheit

'Repair Café' am heutigen Freitag kurzfristig abgesagt

Das für den heutigen Spätnachmittag angesetzte Service-Angebot des 'Repair Café' in der 'Alten Schule' bei Oberbonrath kann nicht stattfinden. Es wurde am Morgen kurzfristig abgesagt. (cs)


04.11.2020 - Vereine, Soziales, Gesundheit

Das 'kleine Warenhaus' in Much schließt vorübergehend

Eine Information der Flüchtlingshilfe Much :  Aus aktuellem Anlass und zur Gesunderhaltung der dort ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter/innen schließt das "kleine Warenhaus" vorübergehend. Vom 1. November bis zum 30. November können wir Ihnen leider kein Verkaufsangebot machen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen im Dezember und bedanken uns für Ihr Verständnis. Wir wünschen Ihnen eine gute und gesunde Zeit.
Team "kleines Warenhaus"


04.11.2020 - Gemeindeverwaltung, Gesundheit

Besuche im Rathaus nur nach Terminabsprache möglich

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bleibt das Rathaus ab Montag, dem 9. November, eingeschränkt für den Publikumsverkehr erreichbar. Spontane Rathausbesuche sind derzeit nicht möglich.
Wer behördliche Angelegenheiten zu erledigen hat, wird gebeten vorher einen Termin online zu vereinbaren !

Darüber hinaus sind alle Dienststellen besetzt und für die jeweiligen Terminabsprachen ebenfalls telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Wer im Rathaus welches Anliegen bearbeitet, finden die BürgerInnen auf der Homepage der Gemeinde Much unter der Rubrik Rat und Verwaltung / Was erledige ich wo ?  ( Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterDirektlink )

Ergänzend dazu ist die Zentrale der Gemeindeverwaltung unter der Telefon-Nummer 02245 / 680 während der Öffnungszeiten erreichbar.


04.11.2020 - Veranstaltungen, Technik, Umwelt, Soziales, Vereine

Letzter Termin des 'Repair Café' in diesem Jahr

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Wir wollen es noch einmal tun :  Defekte Haushalts- und Gartengeräte sollen möglichst vor dem Schrott gerettet werden. Dazu bieten wir in schweren Zeiten noch einen Termin im November an. Der letzte Termin des Jahres ist am Freitag, dem 6. November, von 17 bis 19 Uhr am 'Café Alte Schule' in Oberbonrath. Herzlich willkommen !  Anfang des Jahres machen wir dann die Termine für 2021 öffentlich. Bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit. Bleibt gesund !

Und eine Bitte noch in eigener Sache :  Wir können noch qualifizierte und interessierte MitstreiterInnen "beschäftigen". Kommen Sie doch einfach mal vorbei !  Es macht großen Spaß, den Elektromüll-Wahnsinn wenigstens ein wenig zu bremsen :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.repaircafe-much.jimdo.com
das Repair-Team


04.11.2020 - Gesundheit

Infektionsfälle steigen weiter, Zahl der Akutfälle stagniert

Seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand vom 30. Oktober haben sich die nach Test bestätigten "SARS-CoV-2"-Infektionen in Much in vier Tagen um sechs Fälle auf nun 61 seit März erhöht. Die Zahl der Akutfälle hat sich nach leichten Schwankungen aktuell auf 14 leicht verringert.

Im Kreisgebiet zeichnete ein vergleichbares Bild ab. Die Gesamtzahl der Infektionen steigerte sich innerhalb von vier Tagen deutlich um 427 auf 4.431. Auch hier gab es bei Betrachtung der Akutfälle Ausschläge nach oben und unten, sie sanken aber von 1.002 auf 959. Die Inzidenzzahl ist dagegen allmählich auf den bisherigen Höchststand von 151,5 angestiegen (Stand 03.11.).

Auswirkungen des erst seit Montag geltenden Teil-Lockdowns können sich aufgrund der Inkubationszeit der "COVID-19"-Erkrankung erst ab dem kommenden Wochenende in den Zahlen widerspiegeln. (cs)


03.11.2020 - Baumaßnahmen

Bauarbeiten für interkommunalen Bauhof haben begonnen

Neun Jahre nach den ersten Überlegungen zur Errichtung eines gemeinsamen Bauhofes für die Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid haben Ende Oktober die Bauarbeiten auf dem schon frühzeitig ins Auge gefassten Grundstück im Ortsteil Nackhausen begonnen. Vorausgegangen war eine langwierige Planungsphase, in deren Verlauf es mehrere Umplanungen gab.

Wenn die umfangreichen Erdarbeiten zur Nivellierung des Geländes abgeschlossen sind, wird zunächst mit dem Bau des zweigeschossigen Gebäudes begonnen, das im Erdgeschoß die Verwaltung und im Obergeschoß die benötigten Sozialräume für die rund 35 Mitarbeiter des gemeinsamen Baubetriebshofes aufnehmen soll. Im hinteren Teil des Geländes werden danach das Werkstattgebäude und zwei Fahrzeughallen entstehen. (cs)


03.11.2020 - Vereine, Personen, Soziales

Hildegard Schlimbach geht in einen weiteren Ruhestand

(Foto : Ambulanter Hospizdienst Much)

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Mehr als zehn Jahre stand sie mit ihrem persönlichen Engagement und ihrer großen Überzeugung für die Arbeit an der Spitze des Hospizdienstes Much. Das Leben bedeutet Veränderung und es ist schön zu erleben, dass die Arbeit im Ambulanten Hospizdienst von vielen Menschen weitergetragen wird. So verabschiedet sich Hildegard Schlimbach und beschreibt den Schritt auch als Loslassen und Entlastung für ihren weiteren Ruhestand. Es war eine tolle Zeit, in einem sehr persönlichen und vertrauten Arbeitsumfeld.

Als Nachfolgerin von Hildegard wurde Anita Schlimbach als 1. Vorsitzende des Hospizdienstes gewählt. Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft und auf das, was wir als Hospizdienst gemeinsam bewegen können.


03.11.2020 - Polizeimeldungen

Warnung vor neuer Masche von Betrügern am Telefon

Eine Information der Polizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Betrüger mimen weinende Personen am Telefon, die angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben. Die Täter rufen als angeblicher Sohn oder als angebliche Tochter an. Diese behaupten herzzerreißend weinend am Telefon, gerade einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben und von der Polizei festgenommen worden zu sein. Der Tote würde Kinder hinterlassen.

Dann meldet sich eine zweite Person am Telefon und behauptet Polizist/in zu sein. Angeblich hätten die Hinterbliebenen geäußert, von einer Anzeige abzusehen, wenn alle Kosten (Beerdigung usw.) übernommen werden. Erst dann könnte man die Tochter / den Sohn wieder freilassen.

Die Polizei rät, solche betrügerischen Telefonate sofort abzubrechen. Lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln und geben Sie keine Wertsachen oder Bargeldbeträge heraus. Wenn Sie dennoch Zweifel haben, rufen Sie die 110 oder die nächste Polizeistation an und fragen sie nach einem entsprechend Unfall. Auch ein Anruf bei Ihren Kindern kann schnell Aufklärung bringen.


03.11.2020 - Gesundheit, Recht

Lockdown betrifft Freizeit, Kultur und Teile der Wirtschaft

Mit dem am Montag in Kraft getretenen Teil-Lockdown gelten bis Ende November bundesweit wieder umfangreiche Einschränkungen für Freizeit, Kultur und Wirtschaft. Das Land Nordrhein-Westfalen hat seine Corona-Schutzverordnung entsprechend angepasst. Die Verbotsliste ist lang, die Kritik an den Maßnahmen laut :

Konzerthäuser, Opern und Theater sowie vergleichbare Kulturstätten müssen komplett schließen. Dies gilt auch für Museen und andere Ausstellungen, Tierparks und Zoologische Gärten, Freizeitparks und alle weiteren Einrichtungen, die Freizeit-Aktivitäten dienen, unabhängig davon ob in Innenräumen oder auf Außengeländen. Ausdrücklich genannt werden auch Spielhallen und Spielbanken, Wettbüros und Bordelle.

Hart trifft die Verordnung große Teile der Wirtschaft. Die Gastronomie-Betriebe - Restaurants, Cafés, Bars etc. - dürfen nicht öffnen. Zulässig sind allein der Außer-Haus-Verkauf bei Abholung oder Auslieferung der Speisen für den Verzehr zu Hause. In Hotels und Pensionen gilt ein Beherbergungs-Verbot für touristische Reisen, Geschäftsreisen sind möglich. Dabei hatten gerade Gastronomen - wie auch Kulturbetriebe - teils großen Aufwand betrieben und Investitionen getätigt, um Abstandsregeln mittels Hygienekonzepten einhalten zu können.

Darüber hinaus sind sogenannte körpernahe Dienstleistungen in Kosmetik-, Maniküre- und Nagelstudios vom Betriebsverbot betroffen. Masseure, Tätowierer und Piercer zählen ebenfalls dazu, weil bei den Tätigkeiten ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Vom Verbot ausgenommen sind Friseure und die Pediküre. Medizinisch notwendige Behandlungen von Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Optikern, Hörgeräte-Akustkern, orthopädischen Schumachern etc. sind weiterhin zulässig. - Für den Handel gilt allgemein eine Zugangs-Beschränkung von einer Kundin / einem Kunden pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche.

Restriktionen gibt es auch für den Sport, soweit es den Amateur- und Freizeitsport betrifft :  Öffentliche und private Sportanlagen bleiben geschlossen, dazu zählen auch Schwimm- und Spaßbäder sowie Fitness-Studios. Aktivitäten in Sportvereinen sind nicht zulässig. Der Individualsport wie etwa Joggen ist von dem Verbot ausgenommen, solange die Kontakt-Beschränkungen befolgt und die Abstandsregeln eingehalten werden. Beim Profi-Sport werden die Zuschauer wieder ausgesperrt.

Besonders unausgegoren erscheint die Verordnung erneut in Bezug auf die gewünschte Kontaktreduzierung. Während Busse und Bahnen im öffentlichen Personennahverkehr teils vollbesetzt fahren und man sich in privaten Räumen weiterhin in größeren Gruppen treffen darf, ist dies im Freien, wo ein deutlich geringeres Infektionsrisiko besteht, untersagt. Dort dürfen sich nur Angehörige zweier Haushalte treffen, auch dann begrenzt auf maximal zehn Personen. Es ist also nicht einmal erlaubt, daß drei Freundinnen oder Freunde gemeinsam im Wald spazierengehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kommentierte die mit den Ministerpräsidenten/innen getroffenen Maßnahmen im Bundestag recht pauschal mit den Worten "Private Kontakte sind auf ein absolut notwendiges Minimum zu reduzieren". Das Dilemma ist, daß ein Teil der Bevölkerung dies schon seit Monaten so handhabt, um die Pandemie schnellstmöglich zu überwinden. Gefragt sind damit diejenigen, die dies bislang weniger ernst genommen haben und Urlaubsreisen in Risikogebiete angetreten oder sich in größeren Gruppen getroffen haben. (cs)


31.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen

Kollision nach Vorfahrtverstoß auf der Landesstraße 350

Die Kreuzung der Landesstraßen 312 und 350 im Homburger Bröltal ist erneut zum Unfallort geworden. Am Freitagnachmittag (30.10.) gegen 15 Uhr beabsichtigte ein 51-jähriger Autofahrer die vorfahrtberechtigte L 350 von Much kommend in Richtung Ruppichteroth zu queren. Dabei wurde sein Elektro-Kleintransporter vom Typ 'Streetscooter Work' vom einem 'Kia Ceed' gerammt, der die L 350 in Richtung Norden befuhr.

Der Mann aus dem Kreis Altenkirchen blieb ebenso unverletzt wie seine 49-jährige Unfallgegnerin aus Nümbrecht. Beide Fahrzeuge mußten abtransportiert werden. Der Kia trug einen Frontschaden davon, beim 'Streetscooter' brach die hintere Radaufhängung, während der höhergelegene Aufbau intakt blieb. Der Verkehr konnte die Unfallstelle ohne größere Behinderungen passieren. (cs)


30.10.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Zahl der akuten Infektionsfälle auf gleichbleibendem Niveau

Zwei "Rekordmarken" haben die (nach Test bestätigten) "COVID-19"-Fälle im Rhein-Sieg-Kreis heute gerissen. Die Gesamtzahl der seit März erfassten Infektionen stieg auf über 4.000 an (Stand 13.30 Uhr 4.004, somit 119 mehr als am Vortag). Die Anzahl der Akutfälle erhöhte sich gleichzeitig auf 1.002 und ist damit erstmals vierstellig. Aufgrund zahlreicher Genesungen entspricht dies einem nur geringen Zuwachs von elf Fällen. Kreisweit beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenzzahl nun 116,5 (Vortag 111).

Nach aktuellen Angaben des Kreis-Gesundheitsamtes liegen zur Zeit 41 Infektionsfälle unter Bewohner/innen oder Mitarbeiter/innen in Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen oder Kliniken vor, sieben Fälle betreffen Kindergärten, nur zwei Fälle Schulen. Weiterhin bestimmt werden konnten sechs Fälle in Gewerbebetrieben und vier Fälle im zusammengefassten Bereich "Sport, Freizeit und Religion".

Die Gesamtzahl der in Zusammenhang mit einer "SARS-CoV-2"-Infektion verstorbenen Kreisbürger/innen wurde derweil nach unten korrigiert, es sind bislang 59. - In Much war nur ein einziger neuer Infektionsfall zu verzeichnen (gesamt 55), die Akutfälle stiegen damit von 14 auf 15. Im Gemeindegebiet sind derzeit weder Schulen oder Kindergärten, noch Pflegeeinrichtungen oder Religions-Gemeinschaften von bestätigten Infektionsfällen betroffen. (cs)

Nachtrag vom 31.10.2020 :  Zum Stand 0 Uhr ist die 7-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet mit einem Wert von 99,2 wieder knapp unter die 100er-Schwelle gesunken.


30.10.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen

Rollerfahrer stürzte nach Vorfahrtverletzung in Marienfeld

Die Polizei hat Ermittlungen im Falle eines Verkehrsunfalls aufgenommen, der am gestrigen Donnerstag (29.10.) erst vier Stunden nach dem Vorfall angezeigt wurde. Gegen 7.35 Uhr sei es an der Einmündung der Straße 'Auf der Linde' in den Tannenweg nahe des Sportplatzes in Marienfeld zu einer Begegnung zwischen einem PKW und einem Motorroller gekommen. Dabei habe der PKW, der den Tannenweg abwärts befuhr, die Vorfahrt des von rechts kommenden Rollerfahrers mißachtet.

Dessen 16-jähriger Fahrer habe stark abbremsen müssen, woraufhin er zu Fall kam und sich eine leichte Verletzung zuzog. Der blaue PKW habe seine Fahrt fortgesetzt, ohne daß sich dessen Fahrer/in um den Gestürzten gekümmert habe. Zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrzeugen war es nicht gekommen. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen. (cs)


29.10.2020 - Gesundheit

7-Tages-Inzidenzwert im Kreis erstmals über 100 gestiegen

Vier weitere Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus wurden seit dem Vortag für das Gemeindegebiet von Much aktenkundig. Die Zahl der Akutfälle stieg dadurch von 13 auf 14, die Gesamtzahl seit März auf 54.

Kreisweit kamen innerhalb von 24 Stunden 204 Neuinfektionen hinzu, sie summieren sich damit auf 3.885. Die als akut registrierten Fälle erhöhten sich um 163 auf 991. Der 7-Tages-Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) wird aktuell mit 111,0 angegeben, rechnerisch ergibt sich bei 818 neuen Fällen seit dem 22.10. ein Wert von 136.

Da die zu erwartende neue Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen noch nicht veröffentlicht ist, erfolgt die Bekanntgabe der ab Montag geltenden Einschränkungen (wir berichteten gestern kurz) im Detail erst am Folgetag. (cs)


 

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Stand : 20.11.2020

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