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Samstag, 10. April 2021

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Aktuelle Nachrichten

10.04.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Umwelt

Betonpumpen-LKW fuhr sich auf Feldweg bei Huven fest

Es war eine im wahren Wortsinn verfahrene Situation, als ein LKW mit Betonpumpen-Aufbau am Donnerstag (08.04.) im Ortsteil Huven steckenblieb. Das rund 25 Tonnen schwere Fahrzeug war zuvor auf einen unbefestigten Feldweg gesteuert worden, um angelieferten Beton zur Baustelle einer Treppenanlage in einem Privatgarten zu fördern. Als es den Einsatzort nach getaner Arbeit verlassen wollte, sank der Dreiachser linksseitig auf dem teils aufgeweichten Untergrund ein. Offenbar wurde bereits versucht, den LKW mittels eines Radladers aus der mißlichen Lage zu befreien.

Doch das war nicht das einzige Malheur :  Einer der Dieseltanks des LKW war leckgeschlagen, rund 150 Liter seien ausgetreten und ins Erdreich eingedrungen, wovon auch der Privatgarten betroffen war. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr setzte Ölbindemittel ein, um noch oberflächigen Kraftstoff zu binden und nachfließenden aufzufangen. Weiterhin wurden das gemeindlichen Ordnungsamt und die Untere Wasserbehörde des Kreises eingeschaltet. Für die Feuerwehr war die Arbeit damit abgeschlossen. (cs)


10.04.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor betrügerischen Paketverfolgungs-SMS

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Berg :  Die gefälschten SMS kündigen die Zustellung eines Pakets an und verlinken hierzu eine Paketverfolgung. Dieser SMS-Download-Link führt jedoch zu einer Schadsoftware mit erheblichen Gefahrenpotenzial. Einmal angeklickt, kapern die Kriminellen das Smartphone und verschicken zahlreiche SMS an andere Nutzerinnen und Nutzer weiter, um auf gespeicherte Passwörter zuzugreifen. Allein der Rheinisch-Bergische Kreis verzeichnet mittlerweile Anzeigen im zweistelligen Bereich, die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich höher sein.

Die Masche betrifft nicht nur Android-User, auch 'iPhone'-Nutzer sind zunehmend betroffen. Apps können zwar nicht einfach so installiert werden, dennoch besteht durch eine aktuell bestehende Sicherheitslücke die Gefahr, dass über einen manipulierten Link Apple-Geräte kompromittiert werden können. Es wird dringend zum Update auf 'iOS 14.4.2' vom 26.03.2021 oder neuer geraten. Wer dem Link folgt, bekommt möglicherweise eine Seite mit der Nachricht "Ihr iPhone wurde gehackt. Alle Ihre Aktionen auf dem Gerät werden von einem Hacker verfolgt. Sofortiges Handeln ist erforderlich !" und wird gegebenenfalls auf eine App im App-Store geführt. Die App sollte auf keinen Fall installiert werden !

Um sich vor diesen Angriffen zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absenderinnen und Absendern klicken. Wenn Sie eine sogenannte Smishing-SMS erhalten, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Schadsoftware auf Ihrem Smartphone installiert ist. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App nicht installiert haben, kann noch nichts passiert sein.

Wenn Sie die App bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, sollten Sie Folgendes tun :  Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus. Informieren Sie Ihren Provider. Richten Sie die Drittanbietersperre ein. Prüfen Sie, ob durch die SMS bereits Kosten entstanden sind. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach und bitten um einen Kostennachweis. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Bringen Sie dazu das Smartphone, gegebenenfalls Fotos vom Bildschirm, Kostennachweise und weitere relevante Informationen mit.


09.04.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Polizei hat 'illegale Raser-, Poser- und Tunerszene' im Fokus

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg :  Nachdem sich am letzten Samstag (03.04.) rund 200 Fahrzeuge aus der "illegalen Raser-, Poser- und Tunerszene" in einer öffentlichen Tiefgarage in Sankt Augustin getroffen hatten und dadurch eine massive Belästigung der Anwohner entstanden war, wurde das Treffen von der Polizei aufgelöst. Darüber hinaus wurden auch Verstöße gegen die Corona-Schutzregeln festgestellt und geahndet.

An den folgenden Ostertagen versuchten Mitglieder aus der Szene, sich im Zuständigkeitsbereich der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis zu erneuten Treffen zu versammeln. Durch die angekündigte massive Polizeipräsenz an den potentiellen Treffpunkten kamen weitere Treffen nicht zustande. Die erkannten Fahrzeuge der Szene und deren Fahrer wurden kontrolliert und erhielten Platzverweise.

Nach polizeilichen Erkenntnissen hat die Szene weitere Treffen im Rhein-Sieg-Kreis geplant. Darauf ist die Polizei Rhein-Sieg eingestellt und wird am kommenden Wochenende wieder verstärkt kontrollieren. Durch die starke polizeiliche Präsenz an den bekannten Treffpunkten und den hohen Kontrolldruck sollen die Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit sowie mögliche Gefahren für Leib und Leben nachdrücklich bekämpft werden. Dabei arbeitet die Polizei mit den Ordnungsbehörden eng zusammen.

Bei den Kontrollen der Szenemitglieder durch besonders geschulte Polizistinnen und Polizisten der Direktion Verkehr liegt der Fokus auf dem Fahrerlaubnis- und Zulassungsrecht mit der möglichen Folge der Beschlagnahme von Führerscheinen und Fahrzeugen. Grundlage für das Einsatzkonzept ist der seit vielen Jahren praktizierte und erfolgreiche Maßnahmenkatalog des Polizeipräsidiums Köln.


08.04.2021 - Landesregierung, Schulen, Gesundheit

Schulen starten nach den Osterferien mit Distanzunterricht

Eine Information des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung :  Ab dem kommenden Montag werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten.

"Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen. Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können", so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Ab dem 19. April soll der Unterricht an den Schulen dann - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt - wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Die Durchführung des Präsenzunterrichts ab diesem Zeitpunkt erfordert weiterhin unsere strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens. Dies soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschul-Lehrerinnen und -Lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.


08.04.2021 - Gesundheit, Recht, Kreisverwaltung, Landesregierung

Aufhebung der Corona-'Notbremse' für den Kreis erwartet

Mit Wirkung vom 29. März wurde in Nordrhein-Westfalen der Passus einer "Notbremse" in die Corona-Schutzverordnung aufgenommen. Diese nahm vorherige Lockerungen des schon seit November andauernden Shutdowns zurück, wenn die 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt für drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt. Für den Rhein-Sieg-Kreis wurde von dieser "Notbremse" Gebrauch gemacht, auch wenn die maßgeblichen, dem 'Landeszentrum für Gesundheit NRW' (LZG) gemeldeten Daten zuvor nur an zwei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert lagen.

Seit dem 1. April liegt die 7-Tages-Inzidenz wieder durchgehend unter der 100er-Marke. Nach der damaligen Corona-Schutzverordnung hätte die "Notbremse" schon nach drei Tagen wieder gelockert werden müssen. Allerdings hat die Landesregierung die Verordnung mit Wirkung vom 7. April kurzerhand verändert und die dafür notwendige Anzahl Tage von drei auf mindestens sieben erhöht. Zudem müsse die Tendenz des Inzidenzwertes stabil nach unten weisen. Dies geschah, damit die nicht repräsentativen Osterfeiertage die Werte nicht beeinflussen. Somit konnte die "Notbremse" zunächst in keinem einzigen betroffenen Landkreis NRWs aufgehoben werden.

Für den Rhein-Sieg-Kreis ist die "Notbremse" aber auch unter den verschärften Bestimmungen nicht mehr zu halten. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nun schon den achten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Auch die Tendenz ist - wie in der Verordnung gefordert - eindeutig rückläufig, der Wert ist nämlich fast kontinuierlich auf heute 61,9 abgesunken.

Bei einer Aufhebung der "Notbremse" darf der Handel wieder nach Terminvereinbarung für jedermann öffnen ("Click & Meet"), die "Test-Option" der "Notbremse" eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests ist dann nicht mehr notwendig. Außerdem würden die Kontaktbeschränkungen wieder gelockert, statt den Mitgliedern eines Haushaltes mit einer haushaltsfremden Person dürfen dann wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen (Kinder bis 14 Jahre werden jeweils nicht mitgezählt).

Bislang wurde die Anordnung der "Notbremse" für das Kreisgebiet jedoch noch nicht außer Kraft gesetzt. Sobald dies geschieht, tritt die Aufhebung am Tag nach ihrer Verkündung durch das Landes-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Kraft. (cs)


08.04.2021 - Feuerwehr

Müllbehälter auf dem Marienfelder Friedhof niedergebrannt

Am frühen Morgen wurde die Freiwillige Feuerwehr heute nach Marienfeld entsandt. Von dort war gegen 6.15 Uhr eine Rauchentwicklung auf dem Friedhof am Heinrich-Böll-Weg gemeldet worden, die von einem ehemals rollbaren Müllcontainer ausging. Wann der Kunststoff-Behälter in der Nacht in Brand geraten war, ist nicht bekannt. Bei Eintreffen der Wehrleute qualmten nur noch die geschmolzenen Überreste.

Nachdem die zusammengebackenen Teile mit Hilfe einer Hacke vom Boden gelöst worden waren, kam ein für die Feuerwehr übliches Löschmittel zu Einsatz. Das Wasser wurde aber mit eher ungewöhnlichen "Geräten" ausgebracht :  Die Feuerwehrleute agierten mit Gießkannen, die sich nur wenige Meter vom Brandort entfernt auffüllen ließen. Ob eventuell ein noch heißes Grablicht den Inhalt des Behälters entzündet hatte, konnte nicht geklärt werden. (cs)


08.04.2021 - Vereine, Soziales, Gesellschaft

Ambulanter Hospizdienst plant Trauergruppe für den Mai

Eine Information des Ambulanten Hospizdienst Much :  Trauer lässt sich nicht verschieben !  Sie ist da, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. In einer Pandemie ist der Besuch von schwerkranken und sterbenden Menschen, ganz besonders bei einem Angehörigen im Krankenhaus, sehr schwierig - fast unmöglich !  Angehörige nicht besuchen zu können und nicht zu wissen wie es ihnen geht, ist eine sehr belastende Situation für alle Beteiligten. Diese Zeit hinterlässt tiefe Spuren, die wie eingebrannt sind.

Wenn der Angehörige unter diesen Umständen verstirbt, fehlen große "Anteile der Begleitung und des Verstehens" - was ist genau passiert ?  Der Tod eines geliebten Menschen wird noch unverständlicher und die Auseinandersetzung enorm schwierig. - Wir haben ab Mai wieder eine Trauergruppe geplant, in der Sie als Betroffener die Möglichkeit zum Austausch finden und zahlreiche Facetten der Trauer kennenlernen können. Unklar ist jedoch, ob die Gruppe tatsächlich starten kann !

Wenn Sie Unterstützung, Hilfe und einen Gesprächspartner in Ihrer Situation wünschen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir verabreden alternativ zur Trauergruppe einen persönlichen Termin. Die Gespräche und die Unterstützung durch ausgebildete Trauerbegleiter werden als sehr hilfreich und positiv empfunden. Bitte melden Sie sich beim Ambulanten Hospizdienst Much unter Telefon 02245 / 618090 oder e-mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkontakt(at)hospizdienst-much.de , Infos auch auf unserer Homepage  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.hospizdienst-much.de .


06.04.2021 - Wetter

Der Ostermontag - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch

Nachdem in der Vorwoche noch 20 Crad Celsius erreicht wurden, machte der Ostermontag dem April wettertechnisch alle Ehre. Das Geschehen wechselte praktisch im Halbstundentakt. Wieder und wieder folgte auf Schneeregen Sonnenschein, auf stürmische Böen absolute Windstille. Zwischendurch war auch noch Hagel zu verzeichnen und Donnergrollen eines Gewitters zu vernehmen. Passend zum zumeist löchrigen Wolkenhimmel war auch das lokale Geschehen : An einem Ort breitete sich eine geschlossene, wenn auch dünne Schneedecke aus, nur zwei Kilometer entfernt zeugten grüne Wiesen und intensiver Sonnenschein vom Frühling - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch. Die nächsten Tage ist übrigens mit ähnlich wechselhaftem Wetter zu rechnen. (cs)


05.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Kreis erläutert Vorgehen bei 'AstraZeneca'-Impfkontingent

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die nicht mehr für unter 60-Jährige verwendbaren und damit für ältere Jahrgänge freigegebenen Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers 'AstraZeneca' nicht über das Online-Buchungssystem der 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' vergeben, sondern sollen über die Hausärzte verimpft werden. Nach vielfacher Kritik an dieser gegenüber anderen Städten und Kreisen abweichenden Regelung reagiert Landrat Sebastian Schuster mit einer Erläuterung der Vorgehensweise :

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Entscheidung des Rhein-Sieg-Kreises, das Sonderkontingent des 'AstraZeneca'-Impfstoffes dezentral zu verimpfen, hat zu sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt. Deshalb erläutert Landrat Sebastian Schuster an dieser Stelle noch einmal, welche guten Gründe für den gewählten Schritt sprechen :

"Nachdem wir am Donnerstag vom Land darüber informiert wurden, dass für den Rhein-Sieg-Kreis ein Sonderkontingent 'AstraZeneca' von 14.000 Dosen für Ü 60-jährige Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir uns gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung dazu entschieden, die Verimpfung dezentral vorzunehmen. Das hat mehrere praktische Gründe.

Eine Verimpfung in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin hätte auf die Schnelle nicht funktioniert, da die Kapazitäten dort bis zum 18. April ausgelastet sind; wir hätten insgesamt sechs Wochen benötigt, um die Menge Impfstoff an die Menschen zu bringen. Genau aus diesem Grund habe ich die dezentrale Impfung, die im 15. Erlass des Landes auch ausdrücklich aufgeführt ist, auch weiterverfolgt.


05.04.2021 - Vereine, Soziales, Tourismus, Freizeit

Wanderweg A7 musste bei Vogelsangen freigeräumt werden

H.J. Steimel weiß mit dem Oldtimer umzugehen, Horst Markert weist ein - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Dass das weite Mucher Wanderwegenetz eine große Herausforderung ist, haben wir schon häufig anklingen lassen. Vielleicht haben sich auch deshalb gestandene Menschen gemeldet, die uns unterstützen. Auch die letzte Aktion am Wanderweg A7 hinter Vogelsangen hatte es in sich. Eine Menge Arbeit türmte sich in Form eines umgefallenen Baums für Reiner Braun, Horst Markert und H.J. Steimel auf. Ohne den Einsatz eines 'Unimog'-Oldies wäre die Aktion nicht zu bewältigen gewesen. So war mit der nötigen Routine des Teams die Arbeit nach zwei Stunden getan, der Weg rechtzeitig für den Osterspaziergang geräumt.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


04.04.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Polizei auf mögliches Autotuner-Treffen vorbereitet

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Nachdem sich am Samstagabend (03.04.) rund 200 Mitglieder der Autotuner-Szene in einer öffentlichen Tiefgarage in Sankt Augustin getroffen und durch ihr Verhalten, zum Beispiel durch überlaute Musik die Nachtruhe gestört hatten, löste die Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei das nicht angemeldete Treffen auf. Angetroffene Fahrzeugführer/innen wurden kontrolliert, erhielten einen Platzverweis und eine Anzeige wegen Ruhestörung. Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung oder wegen illegaler Fahrzeug-Veränderungen wurden nicht festgestellt.

Der Polizei Rhein-Sieg-Kreis liegen Hinweise vor, dass sich Mitglieder der Autotuning-Szene auch an den Ostertagen an nicht näher bezeichneten Orten im Rhein-Sieg-Kreis treffen wollen. Die Polizei hat daraufhin vorbereitende polizeiliche Maßnahmen eingeleitet. Zum Beispiel werden die geeigneten Plätze und Orte für ein Treffen an den Ostertagen regelmäßig kontrolliert. Die Einsatzkräfte sind angehalten, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent zu ahnden und den vorhanden Handlungsspielraum auszuschöpfen.


03.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionsgeschehen stagniert, Inzidenz im Kreis unter 100

Nachdem der Wert der bundesweiten 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) über drei Wochen hinweg permanent angestiegen war, stagniert er seit fünf Tagen, ist mit dem heutigen Stand von 131,4 sogar geringfügig gesunken. Auch die absoluten Zahlen der täglichen Neuinfektionen liegen diese Woche nicht mehr deutlich über denen des jeweils gleichen Wochentags der Vorwoche. Dies ist umso erstaunlicher, da durch das stark gesteigerte Testvolumen mehr symptomlose Infektionsfälle erkannt werden können, die Dunkelziffer somit sinkt.

Warum von manchen Experten oder Medien immer noch stoisch von stark steigenden Zahlen oder gar von einem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen gesprochen wird, ist anhand der Datenlage - zumindest derzeit - nicht erklärbar. Nun bleibt abzuwarten, ob die zu erwartenden zusätzlichen (Familien-)Kontakte über das verlängerte Oster-Wochenende oder Rückkehrer aus dem umstrittenen Auslandsurlaub erneut zu einem Ansteigen der Zahlen führen. Durch die Schulferien fällt ein anderer Verbreitungsweg momentan weg.

Nach aktuellem Stand haben sich in Deutschland - soweit nach PCR-Test nachgewiesen - 2.885.299 Menschen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert, das entspricht 3,46 Prozent der Bevölkerung. 76.959 der Erkrankten sind an den Folgen des Virus oder in infektiösem Zustand an anderen Ursachen verstorben, somit 2,67 Prozent der bestätigt Infizierten (Basis nach 'Johns Hopkins University', deren Zahlen aktueller sind als die des 'Robert-Koch-Institut'). Als akut infiziert gelten derzeit bundesweit rund 236.000 Personen.

Seitens des Rhein-Sieg-Kreises wurden über eine Woche hinweg nur wenige Kernzahlen veröffentlicht, keine detaillierten Fallzahlen. Grund war - wie parallel im Rheinisch-Bergischen Kreis - eine Umstellung auf die Software 'SORMAS', das im Auftrag des 'Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung' in Braunschweig entwickelte Management-Programm zur Epidemie-Bekämpfung. Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn berichtete im Herbst 2020 ebenso überrascht wie beeindruckt über dessen Anwendung in Nigeria, während in Deutschland noch das Faxgerät ein Mittel der Wahl war.

Im Kreisgebiet gibt es (Stand Freitag, 02.04.) 18.138 bestätigte Fälle von "SARS-CoV-2"-Infektionen, 810 mehr als beim letzten vollständigen Datenstand vom Donnerstag der Vorwoche. Inzwischen sind 437 Todesfälle in Verbindung mit der "COVID-19"-Krankheit zu verzeichnen, elf mehr als noch acht Tage zuvor. Die Zahl der Akutfälle ist im gleichen Zeitraum leicht auf 1.151 angestiegen. In "häuslicher Absonderung" befinden sich 2.588 Personen, knapp 500 weniger als in der Vorwoche. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis ist, nachdem sie zwei Mal für jeweils zwei Tage über dem Schwellenwert von 100 lag, wieder abgesunken. Sie liegt nun mehrere Tage unter 100, aktuell bei 87,4.

In Much ist die Anzahl der Akutfälle nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wieder auf das Niveau der Vorwoche angestiegen. Derzeit werden 27 Fälle verzeichnet, die Gemeinde liegt damit bezogen auf ihre Einwohnerzahl auf Kreisdurchschnitt. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit März 2020 summiert sich nun auf 316, die Todesfälle nahmen nicht zu, es blieb bei sechs.

Unter den "Ausbruchs-Geschehen" führt das Gesundheitsamt des Kreises weiterhin eine Kindertagesstätte im Gemeindegebiet. Kreisweit sind aktuell 21 Kindergärten (46 Fälle), 16 Schulen (26 Fälle), sechs Seniorenheime oder Pflegedienste (10 Fälle) und fünf Gewerbebetriebe (39 Fälle) von solchen "Ausbrüchen" betroffen. In anderen untersuchten Bereichen werden nur wenige Fälle gelistet.

Wegen Diagnose- und Melde-Verzögerungen über Ostern dürfte sich in den nächsten Tagen kein realistisches Lagebild in der Statistik widerspiegeln, weshalb aussagekräftige Zahlen erst wieder gegen Mitte bis Ende der kommenden Woche vorliegen dürften. (cs)


01.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Senioren

Sonder-Impfangebot für alle Personen ab 60 Jahren

Eine Information des Kreisgesundheitsamtes :  Menschen ab 60 Jahren, die sich mit dem 'AstraZeneca'-Impfstoff immunisieren lassen wollen, können jetzt kurzfristig einen Impftermin vereinbaren. Darüber hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gestern (31. März) informiert.

Im Rhein-Sieg-Kreis erfolgen diese Sonder-Impfungen mit 'AstraZeneca' allerdings nicht zentral über die Kassenärztliche Vereinigung in den Räumlichkeiten des Impfzentrums in Sankt Augustin, sondern ausschließlich über dezentrale Impfeinheiten. Das führt dazu, dass Termine auch nicht - wie seitens des Landes angekündigt - über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden können.

"Wer zwischen 60 und 79 Jahre alt ist und sich mit 'AstraZeneca' impfen lassen möchte, kann sich ab sofort an seine Hausarztpraxis wenden", erläuterte Landrat Sebastian Schuster in der heutigen Corona-Pressekonferenz. Eine Priorisierung, wie sie die Corona-Impfverordnung üblicherweise vorsieht, ist für diese Sonder-Impfkampagne des Ministeriums nicht nötig. Wenn die eigene Hausarztpraxis nicht unmittelbar Teil der dezentralen Impfeinheiten ist, erfolgt die Vermittlung an eine Praxis aus dem inzwischen mehr als 30 dezentrale Anlaufpunkte umfassenden Netzwerk.

"Wir haben uns ganz bewusst für diese Strategie entschieden, um eine bestmögliche Risikoabwägung zu erreichen, denn in den dezentralen Impfeinheiten besteht deutlich mehr Raum für eine individuelle ärztliche Beurteilung", betont Landrat Sebastian Schuster. - Der Rhein-Sieg-Kreis hat bereits heute Vormittag damit begonnen, alle im Impfzentrum noch vorhandenen 'AstraZeneca'-Impfdosen an die dezentralen Impfeinheiten zu verteilen. Sobald die vom Land NRW avisierten weiteren Sonderkontingente zur Verfügung stehen, werden auch diese unmittelbar weitergegeben.


01.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Kreis liefert zweifelhafte Zahlen und falsche Ortsangaben

Sporadisch informiert das Gesundheitsamt des Kreises über den Fortgang des Impferfolgs im Rhein-Sieg-Kreis. Diese Angaben sind aber mit Vorsicht zu betrachten, denn sie werden sehr mißverständlich dargestellt und wirken daher zumindest geschönt. Nach dem jüngsten Zwischenstand vom 29. März "wurden im Rhein-Sieg-Kreis 92.401 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft", so die Kreisverwaltung wörtlich. Die Aussage suggeriert, daß diese Personenanzahl bereits beide Impfungen erhalten hätte.

Dieser vergleichsweise hohe Anteil unter den 600.000 Einwohnern/innen des Kreises (15,4 %) stünde aber in krassem Mißverhältnis zu den prozentualen Zahlen im Land und im Bundesgebiet (rund 5 %). Auf unsere Nachfrage präzisiert die Kreisverwaltung, daß es sich bei der Zahl von 92.401 um die Summe der Erst- und Zweitimpfungen handeln würde. Somit haben (Aufteilung geschätzt nach Landesdurchschnitt) rund 50.000 Personen eine Erst- und rund 40.000 zusätzlich die zweite Impfdosis erhalten. Statt wie angedeutet 92.400 Personen erhielten also bislang nur rund 50.000 Personen überhaupt eine Impfung, rund 40.000 die Erst- und Zweitimpfung.

Die bundesweit anhaltende Pannenserie bei der Pandemie-Bekämpfung macht auch vor dem Rhein-Sieg-Kreis nicht halt. So informiert die Kreisverwaltung, daß inzwischen 151 - zumeist gewerblich organisierte - Testzentren eingerichtet wurden, welche Schnelltests für Bürger/innen im Kreisgebiet anbieten. Diese können mittels einer interaktiven Karte auf der Internet-Seite des Kreises ausfindig gemacht werden ( Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/schnelltests ). Doch die dortigen Angaben sind teils irreführend und objektiv falsch. Drei Beispiele aus den Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises :

Für Much ist eine Apotheke an der Hauptstraße markiert, die das von der Gemeinde Much beworbene Testzentrum betreibt. Dieses ist aber nicht in den Räumen der Apotheke selbst, sondern in einer Container-Anlage zwischen dem Parkplatz des Schulzentrums und der Villa an der Schulstraße untergebracht. Dieser korrekte Standort ist jedoch nicht eingezeichnet.

In Neunkirchen-Seelscheid gibt es eine vergleichbare Falschangabe. So ist das von der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid beworbene Testzentrum in den Räumen der 'Aquarena' (Fitness-Center und Hallenbad) an der Prälat-Lewen-Straße gar nicht verzeichnet, statt dessen aber die Arztpraxis auf der dortigen Hauptstraße, die dieses externe Testzentrum betreibt.

In Lohmar wird es noch kurioser :  Hier ist das von der Stadt beworbene, entgegen anderslautender Veröffentlichungen aber nicht von der Stadt betriebene größte Testzentrum auf einem Parkplatz in Lohmar-Ort nicht auf der Karte vertreten. Dafür findet man eine Adresse an einer Wohnstraße in Donrath. Dort befindet sich der Firmen- und Wohnsitz des gewerblichen Betreibers, aber sicherlich kein Testzentrum.

Fazit :  Die Kreisverwaltung schickt Bürger/innen, die ein Testangebot suchen, zu Standorten, an denen dieses Angebot gar nicht besteht und verursacht durch das unnötige Aufsuchen von Arztpraxen oder Apotheken zusätzliche Kontakte, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)

Nachtrag :  Am Nachmittag wurden die erwähnten unzutreffenden Testzentrums-Standorte in der Übersichtskarte der Kreisverwaltung korrigiert.


01.04.2021 - Baumaßnahmen, Wirtschaft

Erddeponie an L 312 bei Birken wird in Betrieb genommen

Blick von der L 312 auf letzte Arbeiten am ersten Verfüllungsabschnitt in der Vorwoche

Im Herbst 2018 stimmte der Gemeinderat der Einrichtung einer Erddeponie für unbelasteten Bodenaushub aus Baugruben an der Landesstraße 312 bei Birken zu (siehe dazu  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 22.11.2018 ). Zwei Jahre später, im Herbst 2020, begannen die Bauarbeiten auf dem Areal, beginnend an der Zufahrt von der L 312 aus (siehe dazu  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 06.12.2020 ). Nun teilt die 'RSAG', die als Mehrheits-Gesellschafterin an der 'RSEB' (Rhein-Sieg Erddeponiebetriebe GmbH) als Betreiberin der Deponie beteiligt ist, deren Eröffnung mit.

Ab der kommenden Woche können Tiefbau-Unternehmen hier - nach vorheriger Anmeldung - unbelasteten Bodenaushub aus Baugruben oder anderen Tiefbaumaßnahmen anliefern und sich damit weite Fahrten nach Hennef, ins Linksrheinische oder sogar andere Landkreise ersparen. Für Privatkunden ist die Deponie nicht vorgesehen, sie können Bodenaushub auf den 'RSAG'-Anlagen in Sankt Augustin, Eitorf und Swisttal anliefern.

Die neue Erddeponie in Much soll in den nächsten drei bis zehn Jahren (je nach jährlich angeliefertem Volumen) rund 250.000 Kubikmeter Erdreich aufnehmen. Damit die L 312 nicht durch LKW, die das Gelände verlassen, verunreinigt wird, wird eine Reifenwaschanlage eingesetzt, die durchfahren werden muß. Damit kein Oberflächenwasser von der teils höhergelegenen Deponie auf die Straße gelangt, wurde ein Entwässerungs-System angelegt. Dieses soll auch für Starkregen-Ereignisse ausgelegt sein. (cs)


01.04.2021 - Vereine, Soziales

Nächste Ausgabe der 'Mucher Tafel' erfolgt am 8. April

Am heutigen Donnerstag bleibt die Ausgabe der 'Mucher Tafel' geschlossen. Wie mitgeteilt wird, ist die nächste Lebensmittel-Ausgabe für den Donnerstag kommender Woche (8. April) vorgesehen. (cs)


01.04.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere

Veterinäramt erinnert : Junge Wildtiere nicht anfassen !

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises :  Jetzt, im Frühling, ist die Zeit der gerade geborenen und jungen Wildtiere. Wer in der Natur unterwegs ist, der kann durchaus auf hilflos wirkende Jungtiere stoßen. Sie rühren den Beschützerinstinkt an und man möchte sie anfassen. Das ist aber genau das Falsche !

"Bei unverletzt aufgefundenen Jungtieren gilt immer : nicht anfassen und möglichst zügig weitergehen !", klärt Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises, auf. Es ist in der Natur völlig normal, dass Elterntiere ihre Jungen kurzzeitig allein zurücklassen, zum Beispiel, um Nahrung zu beschaffen. Die Jungtiere bleiben dann oftmals dicht gedrückt am Boden liegen, bis die Elterntiere zurückkehren.

Wer den Wildnachwuchs aus falsch verstandener Tierliebe berührt, oder gar mitnehmen will, bringt die Jungtiere möglicherweise in Lebensgefahr. Da sich mit dem Berühren der menschliche Geruch überträgt, werden die Jungtiere danach nicht mehr von den Elterntieren angenommen. Dann sind sie tatsächlich, in der Regel auf Lebenszeit, auf den Menschen angewiesen. Denn von Menschen aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum erfolgreich auswildern.

Hilfe durch den Menschen ist nur dann gerechtfertigt, wenn junge Wildtiere offensichtlich verletzt aufgefunden werden. "Handeln Sie in solchen Fällen aber bitte keinesfalls spontan, sondern holen Sie sich immer fachkundigen Rat ein. Tipps zum richtigen Verhalten erhalten Sie beim Veterinäramt, dem nächstgelegenen Tierarzt, dem Jagdpächter oder dem Forstamt", empfiehlt Silvia Berger.

Zudem gilt :  Wer Wildtiere aufnimmt, ist für die art-, fach- und tierschutz-gerechte Aufzucht, Haltung, Unterbringung, Auswilderung und tierärztlicher Versorgung verantwortlich und muss für die Kosten aufkommen, die das Tier verursacht. Auch ist eine dauerhafte Haltung von Wildtieren verboten.

Eine Ausnahme vom "nicht anfassen"-Gebot gilt für aus dem Nest gefallene Jungvögel. Hier muss zwischen "Nestlingen", unbefiederten Jungvögeln und "Ästlingen", befiederten Jungvöglen, unterschieden werden. Nestlinge sollten wieder ins eigene Nest zurückgesetzt werden. Eine Ausnahme stellen aus dem Nest gefallene Mauersegler oder Wanderfalken dar. Da ihre Nester meist unerreichbar hoch liegen, können sie nicht einfach zurückgelegt werden. Diese Jungvögel brauchen tatsächlich Hilfe von fachkundiger Hand. Junge, oft schon weitgehend befiederte Vögel wiederum geben ihren Eltern ihre Position durch Rufen kund. Auch diese Jungvögel brauchen trotz vermeintlicher "Hilfeschreie" keine Unterstützung.


01.04.2021 - Kreisverwaltung, Tiere, Recht

Rücksichtsvoll mit Hunden in Wald und Flur unterwegs

Eine Information des Veterinäramtes des Rhein-Sieg-Kreises :  Die erblühende Natur lädt zu Spaziergängen oder Wanderungen in Wald und Flur ein. Dabei ist zu bedenken, dass sich Wildtiere auf die Geburt ihres Nachwuchses vorbereiten und in den kommenden Wochen junge Wildtiere besonderen Schutz benötigen.

Darum appelliert das Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises an die Hundehalterinnen und Hundehalter, beim Spaziergang mit den Vierbeinern ein rücksichtsvolles Verhalten an den Tag zu legen. Insbesondere im Wald und dort, wo aufgrund eingeschränkter Sicht mit dem plötzlichen Auftauchen von Wildtieren zu rechnen ist, dürfen Hunde außerhalb von Wegen nur angeleint ausgeführt werden.

Trächtige Wildtiere können schon beim Anblick eines freilaufenden Hundes in panikartige Flucht versetzt werden. Das kann schwere Verletzungen oder aufgrund Überanstrengung eine Totgeburt zur Folge haben. Auch bereits geborene Jungtiere sind gefährdet, da sie in den ersten Lebenstagen vollkommen fluchtunfähig sind und demnach auch für die Hunde eine leichte Beute darstellen, die üblicherweise kein Wild jagen. Außerdem kann es passieren, dass heranwachsende Jungtiere von ihrer Mutter durch jagende Hunde getrennt werden.

Auch landwirtschaftliche Nutztiere wie beispielsweise aus Schaf- und Rinderherden sind immer wieder Opfer jagender Hunde. Ein solcher Vorfall kann für die Besitzerin oder den Besitzer infolge von Fehlgeburten und tierärztlichen Behandlungskosten hohe wirtschaftliche Verluste bedeuten.

"Wer diese Hinweise als Hundehalterin und Hundehalter beachtet, kann mit gutem Gewissen und der gebotenen Rücksicht auf Wild- und Nutztiere auch in der freien Natur seinem Vierbeiner den gewünschten und notwendigen Freilauf ermöglichen", rät Silvia Berger, Leiterin der Abteilung Tiergesundheit des Rhein-Sieg-Kreises.

Information :  Hunde, die unkontrolliert Wild und andere Tiere hetzen oder reißen, können im Einzelfall, nach Begutachtung durch den amtlichen Tierarzt, nach den Bestimmungen des Landehundegesetzes NRW als gefährlich eingestuft werden und dürfen dann grundsätzlich nur noch angeleint und mit Maulkorb ausgeführt werden. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Geldbußen. Hundehalter, die sich als "unbelehrbar" erweisen und dem Jagdtrieb ihrer Vierbeiner gleichgültig gegenüberstehen, müssen mit ordnungsbehördlichen Maßnahmen der zuständigen Ordnungsämter rechnen.


01.04.2021 - Vereine, Freizeit, Verkehr

Verkehrsverein weist auf Wandermöglichkeiten hin

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Der Frühling naht :  Nachdem die wohl letzten Schneeschauer abgezogen sind, sind Ferien und Ostern steht vor der Tür. Unsere Wanderwege und Ruhebänke sind dank unserer Ranger/innen und Wegepatinnen und Wegepaten bestens in Schuß. So kann man den Beschränkungen entgehen und mit vielen anderen TouristInnen unsere schöne Heimat / Landschaft genießen. Leider hat dieses Vergnügen auch Kehrseiten :

Wenn viele Menschen zum Wandern zum Wanderparkplatz "Walmwiese" oder auf den Heckberg wollen, ist die Anfahrt mit dem eigenen Auto keine gute Idee. Schon der Wander-Boom im Winter bescherte den Anwohnern in Heckhaus regen Betrieb mit entsprechenden Belästigungen. In der Regel waren die wenigen Parkplätze proppevoll, Einfahrten zugestellt. Mit dem Bürgerbus ist neuerdings aber eine entspannte "Anreise" möglich. Das sollten auch die Mucher/innen nutzen. Bitte entnehmt die Abfahrtszeiten und neuen Haltepunkte den Plänen des Mucher Bürgerbus-Vereins.


31.03.2021 - Gesundheit

Chaos um 'AstraZeneca'-Impfstoff bremst Impffortschritt

Die Wendungen betreffend den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns 'AstraZeneca' nehmen kein Ende. War er mangels ausreichender Erkenntnisse anfangs nur für Personen unter 65 Jahren zugelassen, gilt nun das beinah genaue Gegenteil. Nach den ersten Fällen von schweren Nebenwirkungen waren Impfungen mit dem Vakzin in Deutschland zeitweise gänzlich ausgesetzt worden. Trotz des statistisch überdurchschnittlichen Auftretens von Sinusvenen-Thrombosen im Gehirn, teils mit Todesfolgen, wurde der Impfstoff wieder freigegeben und von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Altersgruppen empfohlen.

Die zunehmende Anzahl von gleichartigen "sehr seltenen, gleichwohl sehr schweren Nebenwirkungen" - aktuell sind 31 Fälle mit neun tödlichen Verläufen bekannt - veranlaßte mehrere namhafte Kliniken gestern, ihren Mitarbeiterinnen von einer Impfung mit 'AstraZeneca' abzuraten. Kurz danach schlossen sich einzelne Behörden, am Abend Bund und Länder den wachsenden Bedenken an, die Impfungen wurden kurzfristig fast bundesweit gänzlich ausgesetzt. Aufgrund der neuen Erkenntnisse empfiehlt die 'STIKO' das Vakzin jetzt - entgegen der Ersteinschätzung - uneingeschränkt nur noch für die über 60-Jährigen.

Dies hat spürbare Auswirkungen auf das Impfgeschehen, denn der Impfstoff wurde zuletzt großteils für medizinisches Personal, Erzieher/innen und Grundschul-Lehrer/innen verwandt. Dies kann kurzfristig kaum kompensiert werden, weil Impfstoffe anderer Anbieter zunächst vollständig verplant sind und nach der Impfpriorisierung für Ältere vorgesehen waren. Daß die bedenklichen Nebenwirkungen überwiegend, aber nicht ausschließlich, bei Frauen aufgetreten sind, könnte an deren großem Anteil in den genannten Berufsgruppen liegen. Ob das Ausbleiben der Nebenwirkungen bei älteren Jahrgängen ebenfalls an diesen Faktoren liegt, ist unklar.

Der Impfstoff von 'AstraZeneca', so die Empfehlung der 'STIKO' in Abstimmung mit dem Ethikrat und der Nationalen Akademie der Wissenschaften 'Leopoldina', soll zukünftig für Personen im Alter von über 60 Jahren verwandt werden. Sie kommen somit früher zum Zuge, falls sie diesen Impfstoff noch akzeptieren. Für Jüngere sei ein Einsatz des Vakzins "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risiko-Akzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich", so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend. Dies sei aber nicht mehr in den Impfzentren, sondern nur noch bei Hausärzten durchführbar. "Wer's will und wer sich traut, soll die Möglichkeit haben", so Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Zunächst werde es Veränderungen bei Lieferplänen und der Verteilung vom Impfstoff an die Impfzentren und Hausärzte geben. Letztere sollten nach Ostern in den Impfprozeß eingebunden werden. - Noch keine Lösung gibt es für das Problem derjenigen, deren Zweitimpfung mit 'AstraZeneca' noch aussteht. Diese Gruppe umfasst 2,2 Millionen Personen. Die Verwendung eines anderen Impfstoffs als zweite Dosis ist noch nicht freigegeben. Die 'STIKO' will nach weiteren Auswertungen bis Ende April eine Empfehlung zur diesbezüglichen Problematik aussprechen. (cs)


30.03.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Freizeit

Kreisverwaltung zieht vorauseilend die 'Corona-Notbremse'

An politische oder behördliche Handlungen entgegen zuvor getroffener Regelungen hat man sich in der Corona-Pandemie bereits gewöhnt. Nun hat sich auch der Rhein-Sieg-Kreis in eine solche Vorgehensweise eingereiht. So sollte nach dem jüngsten Bund-Länder-Beschluß in Landkreisen und kreisfreien Städten die "Notbremse" in Form neuerlicher Einschränkungen für persönliche Kontakte und den Handel gezogen werden, wenn die jeweilige 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen hintereinander über 100 liegt.

Im Kreisgebiet war der Inzidenzwert vor dem Wochenende für nur zwei Tage über den Schwellenwert geklettert, dann wieder für zwei Tage gefallen. Heute liegt er mit 107,4 den ersten Tag wieder über der maßgeblichen Grenze. Dennoch wurde - wie die Kreisverwaltung schreibt in Abstimmung mit den Kommunen - schon jetzt die "Notbremse" gezogen. Noch vor vier Tagen hieß es seitens des Kreises dagegen wörtlich : "Die Corona-Notbremse wird dann gezogen, wenn die "7-Tages-Inzidenz" der Neuinfektionen mindestens drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt."

Für die Wirtschaft bedeutet dies, daß ab Gründonnerstag (01.04.) der Einzelhandel (Ausnahme sind Waren des täglichen Bedarfs) nicht mehr für alle Kunden nach Terminvereinbarung öffnen darf, sondern gemäß der eingeräumten "Test-Option" nur noch für Personen mit einem tagesaktuell bestätigten negativen Schnelltest-Ergebnis (Selbsttests ausgenommen). Unbeachtet bleibt dabei, daß nach übereinstimmenden aktuellen Untersuchungen im Handel nur ein äußerst geringes Infektionsrisiko besteht - im Gegensatz zu Kontakten im persönlichen Umfeld und an Arbeitsstellen mit langandauernden Kontakten.

Auswirkungen gibt es damit auch für die zwischenmenschlichen Kontakte. Statt bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen die Mitglieder eines Haushalts ab dem 1. April nur noch mit einer einzigen Person aus einem anderen Haushalt zusammentreffen (Kinder bis 14 Jahren werden jeweils nicht mitgezählt). Doch hier gibt es gleich zu Beginn der Maßnahme eine Ausnahme :  Vom Gründonnerstag bis Ostermontag (5. April) gelten über die Feiertage die bisherigen Kontaktregelungen, die Verschärfung greift erst ab dem 6. April. (cs)


30.03.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Vermischtes

Pünktlich zum Oster-Spaziergang neue Bank installiert

(Foto : 'HEPress')

Eine Information des Ernteverein Markelsbach :  Leider haben unsere sonst so aktiven Mitglieder/innen zurzeit nichts zu tun. Selbst die fröhlichen Treffen können nicht mehr stattfinden. Da war die Überarbeitung der Bank am Zuweg zur Festscheune sehr willkommen. Dass der Mucher Golfglub gut erhaltene Übersichts-Schilder abgeben wollte, spielte uns dazu noch in die Karten. Pünktlich zu Ostern konnte beides montiert werden. Das Schild wird künftig zusätzlich für Informationen des Erntevereins genutzt, die man sonst in "Uli's Bar" umständlich erfragen musste.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


28.03.2021 - Landesregierung, Gesundheit, Recht

Rhein-Sieg-Kreis vorerst nicht von 'Notbremse' betroffen

Bei der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz zur Corona-Pandemie wurde beschlossen, daß Regionen oder Länder, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tages-Inzidenz von über 100 aufweisen, eine strikte "Notbremse" einzuhalten haben. Diese bedeutet eine Rückkehr zum Status von vor den Lockerungen vom 8. März. Anders als bei früheren Regelungen gelten diese Einschränkungen in Nordrhein-Westfalen (Inzidenz aktuell 128,8) nicht landesweit, sondern nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung nur für die jeweils betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte.

Nachdem der Rhein-Sieg-Kreis die 100er-Marke am Freitag (105,7) und Samstag (105,4) überschritten hatte, fiel die 7-Tages-Inzidenz am heutigen Sonntag wieder auf 92,5. Damit ist das Kreisgebiet in der kommenden Woche zunächst nicht von der "Notbremse" betroffen. Demnach werden zum Beispiel die persönlichen Kontakt-Beschränkungen (Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zuzüglich Kindern bis 14 Jahre) nicht wieder verschärft, der Handel darf mit vorheriger Terminvergabe geöffnet bleiben und muß nicht zur reinen Abholregelung ("Click & Collect") zurückkehren.

Gleiches gilt für den benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis, dessen Inzidenzzahl ebenfalls nach zwei Tagen wieder unter den Schwellenwert fiel. Anders der Oberbergische Kreis, der seit nunmehr 18 Tagen eine 7-Tages-Inzidenz über 100 aufweist (aktuell 158,4). Wie für die meisten der von der "Notbremse" betroffenen 37 Landkreise oder kreisfreien Städte in NRW gilt hier aber die "Test-Option" über eine Allgemeinverfügung. Das heißt, daß die Einschränkungen für Personen mit einem bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttest, der nicht älter als 24 Stunden ist, ausgesetzt werden, davon ausgenommen sind aber die strengeren Kontakt-Beschränkungen. (cs)


28.03.2021 - Vermischtes

Letztmalige (?) Umstellung auf die Sommerzeit ist erfolgt

In der vergangenen Nacht fand die jährliche Umstellung auf die - in Deutschland erneut im Jahre 1980 zur Harmonisierung des europäischen Binnenmarktes eingeführte - Sommerzeit statt. Der heutige Sonntag hat daher nur 23 Stunden. Somit ist es in den nächsten Monaten abends wieder eine Stunde länger hell.

Nach einer Online-Umfrage der EU-Kommission unter den Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedsstaaten im Jahre 2018 und einem entsprechenden Beschluß des EU-Parlaments im Folgejahr sollte zukünftig auf eine Zeitumstellung verzichtet werden. 2021 war als letztes Jahr mit einem Wechsel zwischen Normal- und Sommerzeit vorgesehen. Danach sollte es den einzelnen Staaten überlassen werden, welche Zeitregelung sie ganzjährig beibehalten wollen. Die damalige Umfrage ergab die Bevorzugung einer dauerhaften Sommerzeit, welche auch von den meisten Staaten präferiert wird.

Ob es allerdings in diesem Jahr tatsächlich noch zu entsprechenden Verordnungen oder gesetzlichen Neuregelungen durch die Einzelstaaten kommen wird, ist angesichts der Beschäftigung der Behörden mit der aktuellen Corona-Pandemie sehr unwahrscheinlich. (cs)


28.03.2021 - Politik, Gesundheit

Seniorenbeirat hilft bei Terminvereinbarung zum Testen

Eine Information des Seniorenbeirats Much :  Sie wollen jemanden besuchen, hatten Kontakt mit einem an Corona Erkrankten oder fühlen sich vielleicht unwohl und möchten Sicherheit haben? Diese bekommen Sie durch einen Corona- Schnelltest, der nun auch in Much möglich ist. Kostenlos, schnell und zentral in Much an der Gesamtschule Much, Schulstraße 10.

Aus organisatorischen Gründen ist allerdings eine Online-Registrierung möglich. Sie haben nicht die Möglichkeit, dies selbst zu tun oder niemanden, der dies für Sie erledigen kann? Dann rufen Sie uns an, wir werden mit Ihnen zusammen einen Termin vereinbaren. Melden Sie sich montags, mittwochs und freitags jeweils zwischen 15.00 und 17.00 Uhr unter 0177- 3473736. Wir freuen uns über Ihren Anruf.- Ihr Seniorenbeirat Much


 

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Stand : 10.04.2021

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