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Samstag, 17. April 2021

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Aktuelle Nachrichten

16.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Kreis gibt irreführende Angaben zum Impfgeschehen auf

Vor kurzem bemängelten wir die fragwürdige Praxis der Kreisverwaltung zur Darstellung des Impferfolgs im Rhein-Sieg-Kreis (siehe Meldung vom 11.04.). So hieß es noch Anfang der Woche offiziell : "Mit Stand Montag, 12. April, wurden im Rhein-Sieg-Kreis 123.490 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft". Daraus konnte man schlußfolgern, daß diese Anzahl Menschen sowohl mit der Erst-, als auch mit der Zweitimpfung versorgt seien. Zumindest aber wurde damit angedeutet, daß 123.490 Personen mindestens eine Impfung erhalten hätten. Wie berichtet war beides unzutreffend.

Heute hat die Pressestelle der Kreisverwaltung erstmals davon abgesehen, diese "geschönte" Darstellung des Impfgeschehens bei ihren regelmäßigen Veröffentlichungen zu verwenden. So heißt es nun in textlich abweichender Form : "Mit Stand Freitag, 16. April, beträgt die Summe der Erst- und Zweitimpfungen im Rhein-Sieg-Kreis 134.804." Davon seien 75.244 im Impfzentrum in Sankt Augustin durchgeführt worden.

Angaben darüber, wieviele der Impfungen auf die Erst- oder Zweitimpfungen entfielen, gibt es - im Gegensatz zu anderen Landkreisen - weiterhin nicht. Im Landesdurchschnitt NRW entfielen bisher 75,5 Prozent aller Impfungen auf die Erstimpfung. Für den Rhein-Sieg-Kreis würde dies bedeuten, daß rund 102.000 Personen mindestens eine erste Impfung erhalten hätten. Dies entspräche 17 Prozent der Bevölkerung (NRW-Durchschnitt 19 %).

Unklar bleibt der Unterschied zu den abweichenden Zahlen des Impfgeschehens bei der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', wobei die Differenz nun deutlich geringer ist als noch in der Vorwoche. Nach deren Angaben mit Stand des heutigen Tages wurden im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt 126.035 Impfungen durchgeführt, darunter 91.898 Erst- und 34.137 Zweitimpfungen, gut 30.000 davon in Arztpraxen. (cs)


16.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfterminvergabe für Jahrgänge 1946 und 1947 beginnt

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1946 und 1947 ab Montag, 19. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungssysteme zu vermeiden.

Terminbuchungen der "Generation Ü70" sind wie folgt möglich :

Jahrgang 1941 :  seit 6. April  (5.267 Berechtigte)

Jahrgänge 1942 und 1943 :  seit 9. April  (10.183 Berechtigte)

Jahrgänge 1944 und 1945 :  ab 16. April  (9.502 Berechtigte)

Jahrgänge 1946 und 1947 :  ab 19. April  (10.226 Berechtigte)


16.04.2021 - Wirtschaft, Umwelt, Technik

'Elektro-Kleinteile-Mobil' kommt heute nach Kreuzkapelle

Defekte und aus anderen Gründen ausrangierte Elektro-Kleingeräte können am heutigen Nachmittag und Vorabend auf dem Parkplatz der Kirche in Kreuzkapelle kostenfrei abgegeben werden. Das entsprechende Sammelfahrzeug steht von 13 bis 19 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb der Kirche 'Sankt Johann Baptist'. Die Mitarbeiter/innen der 'RSAG' nehmen Geräte bis zu einer Maximallänge von 50 cm entgegen, jedoch keine Fernsehgeräte, Monitore und Mikrowellen-Geräte. Solche können - wie andere Abfälle - beim Wertstoffhof in Troisdorf-West, Josef-Kitz-Straße 20, abgegeben werden. (cs)


14.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionsgeschehen im Kreis auf Stand von Anfang April

Nach knapp zwei Wochen ist nochmals ein Blick auf die Infektionszahlen im Kreisgebiet möglich, ohne daß die beiden Feiertage rund um Ostern noch große Verfälschungen verursachen dürften. Allerdings weist das 'Robert-Koch-Institut' aktuell immer noch darauf hin, daß die Feiertage und auch die Osterferien die Zahlen weiterhin beeinflussen können. Am ehesten dürfte der für Einschränkungen maßgebliche Wert der 7-Tages-Inzidenz betroffen sein, da in ihm noch verspätete und nachgemeldete PCR-Test-Ergebnisse von den Tagen unmittelbar nach Ostern enthalten sind.

Dafür spricht auch, daß die Inzidenz von einem stabilen Wert um die 100 noch Anfang des Monats nach Ostern bis 61,9 zurückgegangen ist, im Verlauf der letzten sieben Tage aber auf den aktuellen Wert von 117,5 angestiegen ist. Denn die Zahl der Akutfälle hat sich im Rhein-Sieg-Kreis nur unwesentlich verändert. Waren es am 1. April 1.183 (nach PCR-Test bestätigte) Fälle, sind es heute 1.263. Steigende Zahlen können auch vom stark ausgeweiteten Testgeschehen begünstigt werden, bei dem symptomlose Fälle erkannt werden, die bislang gar nicht in die Statistik einflossen.

Die Gesamtzahl der Infektionen im Rhein-Sieg seit dem März 2020 summiert sich nun auf 19.335 (3,2 % der Bevölkerung), die Zahl der Todesopfer an oder mit einer "SARS-CoV-2"-Infektion ist innerhalb von zwei Wochen um acht Fälle auf 445 angestiegen. Mit 2.757 nahezu unverändert zum Beginn des Monats ist die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen.

Bezogen auf Much ist die Zahl der Akutfälle seit dem Stand vor zwei Wochen (27 Fälle) angestiegen, Stand heute sind es 41. Die Gesamtzahl aller bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie ist in diesem Zeitraum um 41 auf 356 Fälle angewachsen (2,5 % der Bevölkerung). Mit sechs weiterhin unverändert ist die Anzahl der in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung verstorbenen Personen aus dem Gemeindegebiet.

Sogenannte "Ausbruchs-Geschehen" in Schulen gibt es lokal nicht mehr, sicherlich auch begünstigt durch die Schulferien. Ein "Ausbruch" wird dagegen im Bereich der Kinderbetreuung gemeldet. - Kreisweit sind zehn Kindertagesstätten, eine Schule, fünf Seniorenheime oder Pflegedienste, eine Behinderten-Einrichtung, zwei medizinische Einrichtungen, vier Gemeinschafts-Unterkünfte und fünf Gewerbebetriebe mit über alle Bereiche hinweg 95 Fällen betroffen.

Die im Rhein-Sieg-Kreis nun seit drei Tagen über den Schwellenwert von 100 angestiegene 7-Tages-Inzidenz (Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) hat übrigens keine direkte Auswirkung bezüglich weiterer Einschränkungen gemäß der Corona-Schutzverordnung. Denn die somit erneut fällige "Notbremse" gilt ohnehin schon seit zwei Wochen, weil diese seitens des Landes entgegen der eigenen Regularien zwischenzeitlich nicht aufgehoben wurde. (cs)


14.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfterminvergabe für die Jahrgänge 1944 und 1945 startet

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 16. April, können die Jahrgänge 1944 und 1945 Impftermine vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mitgeteilt. Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April hatte das Land NRW entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme zu vermeiden. Seit dem 6. April kann der Jahrgang 1941 Termine buchen, seit dem 9. April sind die Jahrgänge 1942 und 1943 für die Buchungssysteme freigeschaltet und zum Wochenende kommen jetzt die Jahrgänge 1944 und 1945 hinzu.


14.04.2021 - Vereine, Verkehr

'ADFC'-Ortsverein Bergischer Rhein-Sieg-Kreis gegründet

Gründer der 'ADFC'-Ortsgruppe Bergischer Rhein-Sieg-Kreis, von links nach rechts : Carsten Klink, Josef Westhoff, Stephan Noll, Stefan Maus - (Fotos : 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis')

Eine Information des '
ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis' :  Neunkirchen-Seelscheid hat, knapp vor Bad Honnef und Eitorf, das schlechteste "Fahrradklima" im Rhein-Sieg-Kreis. Dies ist das Ergebnis des bundesweit durchgeführten Fahrradklimatests des 'Allgemeinen Deutscher Fahrrad Club' (ADFC). Am 9. April stellte Peter Lorscheid, verkehrspolitischer Sprecher des 'ADFC' für den rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, die Ergebnisse des Fahrradklimatests für die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid im Rahmen einer Online-Konferenz der Öffentlichkeit vor. Anwesend waren Vertreter der meisten im Rat vertretenen Fraktionen (Grüne, SPD, CDU) sowie ein Vertreter der Werbegemeinschaft.

Der Fahrradklimatest wird seit 2005 regelmäßig bundesweit als Online-Befragung durchgeführt. Insgesamt nahmen im Herbst 2020 229.696 Personen teil, davon 74 aus Neunkirchen-Seelscheid. "Durch die größere Zahl von Pedelecs steigt die Bedeutung des Radverkehrs auch auf dem Land. Dafür spricht auch die Verdoppelung der Teilnehmerzahlen am Fahrradklimatest in der Gemeinde", so Peter Lorscheid. Immerhin ist der Umstieg aufs Fahrrad zwar nur ein kleiner, aber auch ein leicht zu leistender Beitrag zum Klimaschutz.

In 28 Fragen wurden unterschiedliche Aspekte des Radverkehrs beleuchtet. Die in der Wahrnehmung der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger wichtigsten Themen waren :  Konflikte mit Autoverkehr und Fußgängern, Sicherheitsgefühl, Hindernisse auf Fahrradwegen und die Akzeptanz von Radlern als Verkehrsteilnehmer. Hier schnitt die Gemeinde zugleich auch schlechter ab als der Durchschnitt vergleichbarer Gemeinde :

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterErgebnisse Fahrradklimatest 2020 für Neunkirchen-Seelscheid  (PDF-Datei)

(Anmerkung der Redaktion :  Für Much existiert bislang keine eigenständige Auswertung im jährlichen Fahrradklimatest !)

Nach der Präsentation schlossen sich Aktive aus Much, Neunkirchen-Seelscheid und Ruppichteroth zum 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis' zusammen. Neugewählter Sprecher ist Carsten Klink (carsten.klink@adfc-bonn.de), als Ansprechpartner für Ruppichterother Bürgerinnen und Bürger wurde Stephan Noll (stephan.noll@adfc-bonn.de) gewählt, für Much Josef Westhoff. Stephan Noll kommentierte die Wahl : "Im Gebiet unserer drei Gemeinden gibt es etwa 40 'ADFC'-Hauptmitglieder, mit den Familienmitgliedern sind wir sogar über 80 Personen. Es wurde also höchste Zeit, dass wir uns untereinander kennenlernen, gemeinsame Aktivitäten planen und eine eigene 'ADFC'-Ortsgruppe gründen."

"Wir wollen auch in unseren Gemeinden aktiv zur Verbesserung der Radfahrer-Situation beitragen. Als Teil des 'ADFC' können wir auch auf die Kompetenzen und Erfahrungen des 'ADFC Bonn / Rhein-Sieg' zurückgreifen“, so der Sprecher der Gruppe. Mit der Gründung einer eigenen Ortsgruppe ist der Fahrradclub nun flächendeckend im gesamten Kreisgebiet vertreten. Interessentinnen und Interessenten bietet der 'ADFC' bis zum 30. April eine preisgünstige Einstiegs-Mitgliedschaft für 19,50 Euro im ersten Jahr :  Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterFormular Beitrittserklärung
Carsten Klink, Sprecher 'ADFC Bergischer Rhein-Sieg-Kreis'


13.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

'AstraZeneca'-Erstgeimpfte erhalten 'BioNTech'-Zweitimpfung

Eine Information der Kreisverwaltung :  Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit dem Impfstoff 'AstraZeneca' erhalten hatten, werden ab Donnerstag, 15. April, bei der Zweitimpfung mit dem Impfstoff 'BioNTech' geimpft. Die Termine für die Zweitimpfung, die bei der Erstimpfung vereinbart worden waren, bleiben bestehen.

Damit will der Rhein-Sieg-Kreis vermeiden, dass die betroffenen Personen erneut Termine vereinbaren und damit verbundene Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Der erste Tag der Zweitimpfungen für diesen Personenkreis ist bereits am Donnerstag, 15. April. Bei einer Absage der Termine könnten diese nicht so kurzfristig nachbesetzt werden und würden verfallen. Auch das will der Rhein-Sieg-Kreis unbedingt vermeiden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hatte am Montag, 12. April, mitgeteilt, dass die Zweitimpfung entsprechend der Empfehlung der 'Ständigen Impfkommission' mit einem mRNA-Impfstoff nach Möglichkeit in einem Abstand von zwölf Wochen erfolgen soll. Bei einer Erst- und Zweitimpfung nur mit 'AstraZeneca' sollten zwischen beiden Impfungen neun Wochen liegen.

Ein Abstand von zwölf Wochen zwischen Erstimpfung mit 'AstraZeneca' und einer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ist lediglich eine Empfehlung des 'MAGS'. Es ist medizinisch unbedenklich, es bei einem Intervall von neun Wochen zu belassen. Für die Zweitimpfung der Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise der Erzieherinnen und Erzieher wartet der Rhein-Sieg-Kreis auf einen entsprechenden Erlass des Landes.


13.04.2021 - Polizeimeldungen

Persönliche Daten preisgegeben, Geld vom Konto abgebucht

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg :  Ein 73-jähriger Mucher hat am vergangenen Samstag (10.04.) am Telefon einem Unbekannten eine Transaktions-Nummer (TAN) für sein Online-Banking genannt. Anschließend waren unberechtigt über 1.000 Euro von seinem Girokonto abgebucht worden. Der Anrufer hatte sich dem 73-Jährigen gegenüber als Bankmitarbeiter ausgegeben und eine TAN abgefragt, weil angeblich eine Umstellung im Zahlungssystem erforderlich sei.

Die Polizei rät :  Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten preis !  Banken fragen am Telefon nie TAN-Nummern ab. - Sollten Sie Opfer eines Telefonbetrügers geworden sein, erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei.


13.04.2021 - Polizeimeldungen

Betrugsmasche mit Vortäuschung eines schweren Unfalls

Eine Information der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis :  Aktuell sind wieder Telefonbetrüger am Werk. Es gab bereits mehrere Anrufe, bei denen Betrüger mit der Schocknachricht eines schweren Verkehrsunfalls Geld ertricksen wollen. Es handelt sich um eine Mischung aus dem Enkel-/ Verwandtentrick und dem falschen Polizeibeamten.

Zunächst ruft ein angeblicher aufgelöster Verwandter mit verweinter Stimme an und berichtet von einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Tode gekommen sei. Anschließend übernimmt ein/e Polizist/in das Gespräch und behauptet, nur durch die sofortige Zahlung eines hohen Geldbetrages könne eine Verhaftung verhindert werden.

Lassen Sie sich nicht auf ein derartiges Gespräch ein. Legen Sie einfach auf und verständigen sie die Polizei unter der Notruf-Nummer 110.


12.04.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Personen, Tourismus

Gespendete Bank ergänzt Rast-Angebote an Wanderwegen

(Foto : Verkehrsverein Much)

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Alle Menschen, die sich gerne in unserer schönen Natur aufhalten und wandern, sind froh, wenn sie sich zwischendurch ausruhen können. Unsere vielen, regelmäßig gepflegten Ruhebänke laden dazu ein. Oft stehen sie ja auch an Orten, die besonders idyllisch sind :  Einen solchen Ort haben Birgit und Jürgen Tuschen für sich gefunden.

Etwas abseits unterhalb von Kerzenhöhnchen führt ein Weg an einer gepflegten Teichanlage vorbei in Richtung Fischermühle. An einer Wegegabelung fanden sie den Platz, an dem sie selbst (und andere) seit Kurzem eine Rast einlegen können. Der Verkehrsverein Much bedankt sich auch im Namen der Wandersleute für diese großzügige Spende. Wer sich auch so eine schöne Geste vorstellen kann, wendet sich bitte an Wolfgang Kornienko (Telefon 02245 / 5350).


12.04.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Nächtliche Vollsperrung der BAB 3 in Richtung Frankfurt

Eine Information der 'Autobahn GmbH Rheinland' :  Mittwochnacht (14./15.04.) von 22 Uhr bis 5 Uhr ist die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg voll gesperrt. Eine Umleitung (U 40) ab der Anschlussstelle Lohmar über die B 56 und die A 560 zur A 3 im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg ist ausgeschildert. Im Rahmen der grundhaften Sanierung der A 3 führt die 'Autobahn GmbH Rheinland' in dieser Nacht eine Ebenheitsmessung auf der dort neu errichteten Fahrbahn durch. Hierfür ist eine Vollsperrung zwingend erforderlich.

Nächtliche Engpässe zwischen Kreuz Bonn / Siegburg und Lohmar in Fahrtrichtung Köln :  Montagnacht (12./13.04) und Dienstagnacht (13./14.04.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, steht den Verkehrsteilnehmern auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar nur eine von drei Fahrspuren zur Verfügung. Die 'Autobahn GmbH Rheinland' repariert in dieser Zeit die Fahrbahn.


11.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Ungereimtheiten beim Impfgeschehen im Rhein-Sieg-Kreis

Nach wie vor veröffentlicht die Kreisverwaltung irreführende Zahlen zum Impffortschritt im Kreisgebiet, die die Situation geschönt erscheinen lassen. So wird behauptet, daß "mit Stand Freitag, 9. April, im Rhein-Sieg-Kreis 111.915 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft wurden". Doch so viele Personen erhielten noch nicht einmal die Erstimpfung. Der Trick der Kreisverwaltung : die Erst- und Zweitimpfungen werden einfach zu einer Gesamtsumme zusammengefasst. Diese mißverständliche Vorgehensweise bestätigte die Pressestelle des Kreises vor kurzem auf unsere Anfrage (wir berichteten). Zumindest hätte es heißen müssen "wurden mit der Erst- oder Zweitimpfung geimpft".

Detailzahlen zu den Erst- oder Zweitimpfungen sowie den jeweils verwendeten Impfstoffen veröffentlicht die Kreisverwaltung im Gegensatz zu benachbarten Kreisen selbst nicht. Legt man die durchschnittliche Impfquote in Nordrhein-Westfalen zugrunde, ergibt sich anhand der angegebenen Gesamtzahl (111.915 Impfungen) folgendes Bild :  Ein Anteil von 73,2 Prozent Erstimpfungen entspräche rund 82.000 Personen, die mindestens einmal geimpft sind (13,7 % der RSK-Bevölkerung), 26,8 Prozent Zweitimpfungen rund 30.000 Personen, die vollständig geimpft sind (5 % der RSK-Bevölkerung). Demnach wären erst 82.000 (verschiedene) Personen überhaupt geimpft, nicht 112.000, wie die Zahl des Kreises suggeriert. Mit der Erst- und Zweitimpfung wären demnach nur 30.000 Menschen versorgt.
(Quelle Anteil Erst- und Zweitimpfungen in NRW :  Digitales Impfquoten-Monitoring / 'Robert-Koch-Institut', Stand 10.04.2021, 10 Uhr)

Vergleicht man die Zahlen mit dem Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen, hätten im Rhein-Sieg-Kreis bereits 91.800 Personen eine Erstimpfung erhalten müssen (15,3 % der Bevölkerung), 33.600 Personen davon auch die Zweitimpfung (5,6 % der Bevölkerung). Um den Landesdurchschnitt zu erreichen, hätten im Kreisgebiet also bereits 125.400 Impfdosen verabreicht werden müssen.
(Quelle der Prozentwerte für NRW :  impfdashboard.de / Bundesministerium für Gesundheit sowie übereinstimmend 'Robert-Koch-Institut', Stand jeweils 09.04.2021)

Doch ist die kommunizierte Gesamtzahl von bisher geleisteten knapp 112.000 Corona-Schutzimpfungen im Kreisgebiet überhaupt korrekt ?  Die für diesbezügliche Meldungen zuständige 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' listet für den Rhein-Sieg-Kreis mit gleichem Datum (Stand 09.04.) viel niedrigere Zahlen auf. Demnach beträgt die Gesamtzahl der Impfungen nur 86.057, davon 55.697 Erstimpfungen (entspräche 9,3 % der RSK-Bevölkerung) und 30.360 Zweitimpfungen (5,1 % der RSK-Bevölkerung). Hier wird auch eine genaue Aufteilung nach Vakzin-Herstellern mitgeliefert :
'BioNTech / Pfizer' :  42.888 Erst- und 30.260 Zweitimpfungen
'AstraZeneca' :  11.138 Erstimpfungen, keine Zweitimpfung
'Moderna' :  1.671 Erst- und 100 Zweitimpfungen
(Quelle :  coronaimpfung.nrw / 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein', Stand 09.04.2021, 13 Uhr)

Dies ist nicht die einzige Fragwürdigkeit bezüglich des Impfgeschehens im Rhein-Sieg-Kreis. Für viel Unmut sorgte die in ganz Nordrhein-Westfalen einmalige Entscheidung, das Sonderkontingent an 'AstraZeneca'-Impfstoff (14.000 Dosen), das nur noch an Personen über 60 Jahren verabreicht werden darf, nicht über das Impfzentrum in Sankt Augustin, sondern ausschließlich über Hausarztpraxen (insgesamt rund 35 Schwerpunkt-Praxen) zu verimpfen. Damit konnten die Termine nicht mehr über das Online-Portal oder die Hotline der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein' gebucht werden. Nach Schilderungen von Betroffenen wurden elektronische Anfragen dort abgewiesen, telefonische Nachfragen an die Arztpraxen verwiesen.

Das Ergebnis nach den Osterfeiertagen war ein Ansturm und unzählige Telefonanfragen bei den Hausärztinnen und Hausärzten, die überwiegend aber keinen Impfstoff erhielten und auch nicht rechtzeitig über die damit versorgten Schwerpunkt-Praxen informiert wurden, somit zumeist keine befriedigenden Auskünfte oder Hilfestellungen geben konnten. Der bei den impfwilligen Personen der betroffenen Altersgruppe der zwischen 60- und 79-Jährigen entstandene Unmut entlud sich in einem Shitstorm gegenüber Landrat Sebastian Schuster in den sogenannten Sozialen Medien und bei der Kreisverwaltung selbst.

Die zahlreichen Beschwerden führten zur nächsten Ungereimtheit. Wie der Landrat nach einer diesbezüglichen Anfrage der SPD- und FDP-Kreistagsfraktionen einräumen mußte, wurden zahlreiche der Beschwerdeführer mit Impfterminen versorgt, ohne daß diese den regulären Weg über die Hausarztpraxen gehen mußten, welche den begrenzten Impfstoff eigentlich nach einer Risikoabwägung unter den Patienten vergeben sollten. Statt dessen erhielten 200 Personen "chronologisch nach Mail-Eingang", so Schuster, eine Impf-ID - mit einer solchen kann man sich über das Online-Portal "rsk.impfsystem.de" für einen Termin im Impfzentrum registrieren.

Gedacht ist dieser Weg eigentlich für Angehörige besonders gefährdeter Berufe nach verschiedenen Priorisierungsgruppen. Landrat Sebastian Schuster spricht davon, sich "erstmalig und einmalig" dafür entschieden zu haben, "200 Termine kurzfristig und unbürokratisch an über 60-Jährige zu vergeben, um Lücken zu füllen". Die SPD-Kreistagsfraktion bezeichnet den Vorgang dagegen als "willkürliche Vergabe" von Impfterminen sowie "Impftermine erster und zweiter Klasse", die zu einem Vertrauensverlust der Bürger/innen führe. (cs)


10.04.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Umwelt

Betonpumpen-LKW fuhr sich auf Feldweg bei Huven fest

Es war eine im wahren Wortsinn verfahrene Situation, als ein LKW mit Betonpumpen-Aufbau am Donnerstag (08.04.) im Ortsteil Huven steckenblieb. Das rund 25 Tonnen schwere Fahrzeug war zuvor auf einen unbefestigten Feldweg gesteuert worden, um angelieferten Beton zur Baustelle einer Treppenanlage in einem Privatgarten zu fördern. Als es den Einsatzort nach getaner Arbeit verlassen wollte, sank der Dreiachser linksseitig auf dem teils aufgeweichten Untergrund ein. Offenbar wurde bereits versucht, den LKW mittels eines Radladers aus der mißlichen Lage zu befreien.

Doch das war nicht das einzige Malheur :  Einer der Dieseltanks des LKW war leckgeschlagen, rund 150 Liter seien ausgetreten und ins Erdreich eingedrungen, wovon auch der Privatgarten betroffen war. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr setzte Ölbindemittel ein, um noch oberflächigen Kraftstoff zu binden und nachfließenden aufzufangen. Weiterhin wurden das gemeindliche Ordnungsamt und die Untere Wasserbehörde des Kreises eingeschaltet. Für die Feuerwehr war die Arbeit damit abgeschlossen. (cs)


10.04.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor betrügerischen Paketverfolgungs-SMS

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Berg :  Die gefälschten SMS kündigen die Zustellung eines Pakets an und verlinken hierzu eine Paketverfolgung. Dieser SMS-Download-Link führt jedoch zu einer Schadsoftware mit erheblichen Gefahrenpotenzial. Einmal angeklickt, kapern die Kriminellen das Smartphone und verschicken zahlreiche SMS an andere Nutzerinnen und Nutzer weiter, um auf gespeicherte Passwörter zuzugreifen. Allein der Rheinisch-Bergische Kreis verzeichnet mittlerweile Anzeigen im zweistelligen Bereich, die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich höher sein.

Die Masche betrifft nicht nur Android-User, auch 'iPhone'-Nutzer sind zunehmend betroffen. Apps können zwar nicht einfach so installiert werden, dennoch besteht durch eine aktuell bestehende Sicherheitslücke die Gefahr, dass über einen manipulierten Link Apple-Geräte kompromittiert werden können. Es wird dringend zum Update auf 'iOS 14.4.2' vom 26.03.2021 oder neuer geraten. Wer dem Link folgt, bekommt möglicherweise eine Seite mit der Nachricht "Ihr iPhone wurde gehackt. Alle Ihre Aktionen auf dem Gerät werden von einem Hacker verfolgt. Sofortiges Handeln ist erforderlich !" und wird gegebenenfalls auf eine App im App-Store geführt. Die App sollte auf keinen Fall installiert werden !

Um sich vor diesen Angriffen zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absenderinnen und Absendern klicken. Wenn Sie eine sogenannte Smishing-SMS erhalten, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Schadsoftware auf Ihrem Smartphone installiert ist. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App nicht installiert haben, kann noch nichts passiert sein.

Wenn Sie die App bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, sollten Sie Folgendes tun :  Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus. Informieren Sie Ihren Provider. Richten Sie die Drittanbietersperre ein. Prüfen Sie, ob durch die SMS bereits Kosten entstanden sind. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach und bitten um einen Kostennachweis. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Bringen Sie dazu das Smartphone, gegebenenfalls Fotos vom Bildschirm, Kostennachweise und weitere relevante Informationen mit.


09.04.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Polizei hat 'illegale Raser-, Poser- und Tunerszene' im Fokus

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg :  Nachdem sich am letzten Samstag (03.04.) rund 200 Fahrzeuge aus der "illegalen Raser-, Poser- und Tunerszene" in einer öffentlichen Tiefgarage in Sankt Augustin getroffen hatten und dadurch eine massive Belästigung der Anwohner entstanden war, wurde das Treffen von der Polizei aufgelöst. Darüber hinaus wurden auch Verstöße gegen die Corona-Schutzregeln festgestellt und geahndet.

An den folgenden Ostertagen versuchten Mitglieder aus der Szene, sich im Zuständigkeitsbereich der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis zu erneuten Treffen zu versammeln. Durch die angekündigte massive Polizeipräsenz an den potentiellen Treffpunkten kamen weitere Treffen nicht zustande. Die erkannten Fahrzeuge der Szene und deren Fahrer wurden kontrolliert und erhielten Platzverweise.

Nach polizeilichen Erkenntnissen hat die Szene weitere Treffen im Rhein-Sieg-Kreis geplant. Darauf ist die Polizei Rhein-Sieg eingestellt und wird am kommenden Wochenende wieder verstärkt kontrollieren. Durch die starke polizeiliche Präsenz an den bekannten Treffpunkten und den hohen Kontrolldruck sollen die Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit sowie mögliche Gefahren für Leib und Leben nachdrücklich bekämpft werden. Dabei arbeitet die Polizei mit den Ordnungsbehörden eng zusammen.

Bei den Kontrollen der Szenemitglieder durch besonders geschulte Polizistinnen und Polizisten der Direktion Verkehr liegt der Fokus auf dem Fahrerlaubnis- und Zulassungsrecht mit der möglichen Folge der Beschlagnahme von Führerscheinen und Fahrzeugen. Grundlage für das Einsatzkonzept ist der seit vielen Jahren praktizierte und erfolgreiche Maßnahmenkatalog des Polizeipräsidiums Köln.


08.04.2021 - Landesregierung, Schulen, Gesundheit

Schulen starten nach den Osterferien mit Distanzunterricht

Eine Information des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung :  Ab dem kommenden Montag werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten.

"Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen. Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können", so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Ab dem 19. April soll der Unterricht an den Schulen dann - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt - wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Die Durchführung des Präsenzunterrichts ab diesem Zeitpunkt erfordert weiterhin unsere strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens. Dies soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschul-Lehrerinnen und -Lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.


08.04.2021 - Gesundheit, Recht, Kreisverwaltung, Landesregierung

Aufhebung der Corona-'Notbremse' für den Kreis erwartet

Mit Wirkung vom 29. März wurde in Nordrhein-Westfalen der Passus einer "Notbremse" in die Corona-Schutzverordnung aufgenommen. Diese nahm vorherige Lockerungen des schon seit November andauernden Shutdowns zurück, wenn die 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt für drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt. Für den Rhein-Sieg-Kreis wurde von dieser "Notbremse" Gebrauch gemacht, auch wenn die maßgeblichen, dem 'Landeszentrum für Gesundheit NRW' (LZG) gemeldeten Daten zuvor nur an zwei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert lagen.

Seit dem 1. April liegt die 7-Tages-Inzidenz wieder durchgehend unter der 100er-Marke. Nach der damaligen Corona-Schutzverordnung hätte die "Notbremse" schon nach drei Tagen wieder gelockert werden müssen. Allerdings hat die Landesregierung die Verordnung mit Wirkung vom 7. April kurzerhand verändert und die dafür notwendige Anzahl Tage von drei auf mindestens sieben erhöht. Zudem müsse die Tendenz des Inzidenzwertes stabil nach unten weisen. Dies geschah, damit die nicht repräsentativen Osterfeiertage die Werte nicht beeinflussen. Somit konnte die "Notbremse" zunächst in keinem einzigen betroffenen Landkreis NRWs aufgehoben werden.

Für den Rhein-Sieg-Kreis ist die "Notbremse" aber auch unter den verschärften Bestimmungen nicht mehr zu halten. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nun schon den achten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Auch die Tendenz ist - wie in der Verordnung gefordert - eindeutig rückläufig, der Wert ist nämlich fast kontinuierlich auf heute 61,9 abgesunken.

Bei einer Aufhebung der "Notbremse" darf der Handel wieder nach Terminvereinbarung für jedermann öffnen ("Click & Meet"), die "Test-Option" der "Notbremse" eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests ist dann nicht mehr notwendig. Außerdem würden die Kontaktbeschränkungen wieder gelockert, statt den Mitgliedern eines Haushaltes mit einer haushaltsfremden Person dürfen dann wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen (Kinder bis 14 Jahre werden jeweils nicht mitgezählt).

Bislang wurde die Anordnung der "Notbremse" für das Kreisgebiet jedoch noch nicht außer Kraft gesetzt. Sobald dies geschieht, tritt die Aufhebung am Tag nach ihrer Verkündung durch das Landes-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Kraft. (cs)


08.04.2021 - Feuerwehr

Müllbehälter auf dem Marienfelder Friedhof niedergebrannt

Am frühen Morgen wurde die Freiwillige Feuerwehr heute nach Marienfeld entsandt. Von dort war gegen 6.15 Uhr eine Rauchentwicklung auf dem Friedhof am Heinrich-Böll-Weg gemeldet worden, die von einem ehemals rollbaren Müllcontainer ausging. Wann der Kunststoff-Behälter in der Nacht in Brand geraten war, ist nicht bekannt. Bei Eintreffen der Wehrleute qualmten nur noch die geschmolzenen Überreste.

Nachdem die zusammengebackenen Teile mit Hilfe einer Hacke vom Boden gelöst worden waren, kam ein für die Feuerwehr übliches Löschmittel zu Einsatz. Das Wasser wurde aber mit eher ungewöhnlichen "Geräten" ausgebracht :  Die Feuerwehrleute agierten mit Gießkannen, die sich nur wenige Meter vom Brandort entfernt auffüllen ließen. Ob eventuell ein noch heißes Grablicht den Inhalt des Behälters entzündet hatte, konnte nicht geklärt werden. (cs)


08.04.2021 - Vereine, Soziales, Gesellschaft

Ambulanter Hospizdienst plant Trauergruppe für den Mai

Eine Information des Ambulanten Hospizdienst Much :  Trauer lässt sich nicht verschieben !  Sie ist da, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. In einer Pandemie ist der Besuch von schwerkranken und sterbenden Menschen, ganz besonders bei einem Angehörigen im Krankenhaus, sehr schwierig - fast unmöglich !  Angehörige nicht besuchen zu können und nicht zu wissen wie es ihnen geht, ist eine sehr belastende Situation für alle Beteiligten. Diese Zeit hinterlässt tiefe Spuren, die wie eingebrannt sind.

Wenn der Angehörige unter diesen Umständen verstirbt, fehlen große "Anteile der Begleitung und des Verstehens" - was ist genau passiert ?  Der Tod eines geliebten Menschen wird noch unverständlicher und die Auseinandersetzung enorm schwierig. - Wir haben ab Mai wieder eine Trauergruppe geplant, in der Sie als Betroffener die Möglichkeit zum Austausch finden und zahlreiche Facetten der Trauer kennenlernen können. Unklar ist jedoch, ob die Gruppe tatsächlich starten kann !

Wenn Sie Unterstützung, Hilfe und einen Gesprächspartner in Ihrer Situation wünschen, melden Sie sich gerne bei uns. Wir verabreden alternativ zur Trauergruppe einen persönlichen Termin. Die Gespräche und die Unterstützung durch ausgebildete Trauerbegleiter werden als sehr hilfreich und positiv empfunden. Bitte melden Sie sich beim Ambulanten Hospizdienst Much unter Telefon 02245 / 618090 oder e-mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkontakt(at)hospizdienst-much.de , Infos auch auf unserer Homepage  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.hospizdienst-much.de .


06.04.2021 - Wetter

Der Ostermontag - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch

Nachdem in der Vorwoche noch 20 Crad Celsius erreicht wurden, machte der Ostermontag dem April wettertechnisch alle Ehre. Das Geschehen wechselte praktisch im Halbstundentakt. Wieder und wieder folgte auf Schneeregen Sonnenschein, auf stürmische Böen absolute Windstille. Zwischendurch war auch noch Hagel zu verzeichnen und Donnergrollen eines Gewitters zu vernehmen. Passend zum zumeist löchrigen Wolkenhimmel war auch das lokale Geschehen : An einem Ort breitete sich eine geschlossene, wenn auch dünne Schneedecke aus, nur zwei Kilometer entfernt zeugten grüne Wiesen und intensiver Sonnenschein vom Frühling - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch. Die nächsten Tage ist übrigens mit ähnlich wechselhaftem Wetter zu rechnen. (cs)


05.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Kreis erläutert Vorgehen bei 'AstraZeneca'-Impfkontingent

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die nicht mehr für unter 60-Jährige verwendbaren und damit für ältere Jahrgänge freigegebenen Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers 'AstraZeneca' nicht über das Online-Buchungssystem der 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' vergeben, sondern sollen über die Hausärzte verimpft werden. Nach vielfacher Kritik an dieser gegenüber anderen Städten und Kreisen abweichenden Regelung reagiert Landrat Sebastian Schuster mit einer Erläuterung der Vorgehensweise :

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Entscheidung des Rhein-Sieg-Kreises, das Sonderkontingent des 'AstraZeneca'-Impfstoffes dezentral zu verimpfen, hat zu sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt. Deshalb erläutert Landrat Sebastian Schuster an dieser Stelle noch einmal, welche guten Gründe für den gewählten Schritt sprechen :

"Nachdem wir am Donnerstag vom Land darüber informiert wurden, dass für den Rhein-Sieg-Kreis ein Sonderkontingent 'AstraZeneca' von 14.000 Dosen für Ü 60-jährige Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir uns gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung dazu entschieden, die Verimpfung dezentral vorzunehmen. Das hat mehrere praktische Gründe.

Eine Verimpfung in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin hätte auf die Schnelle nicht funktioniert, da die Kapazitäten dort bis zum 18. April ausgelastet sind; wir hätten insgesamt sechs Wochen benötigt, um die Menge Impfstoff an die Menschen zu bringen. Genau aus diesem Grund habe ich die dezentrale Impfung, die im 15. Erlass des Landes auch ausdrücklich aufgeführt ist, auch weiterverfolgt.


05.04.2021 - Vereine, Soziales, Tourismus, Freizeit

Wanderweg A7 musste bei Vogelsangen freigeräumt werden

H.J. Steimel weiß mit dem Oldtimer umzugehen, Horst Markert weist ein - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Dass das weite Mucher Wanderwegenetz eine große Herausforderung ist, haben wir schon häufig anklingen lassen. Vielleicht haben sich auch deshalb gestandene Menschen gemeldet, die uns unterstützen. Auch die letzte Aktion am Wanderweg A7 hinter Vogelsangen hatte es in sich. Eine Menge Arbeit türmte sich in Form eines umgefallenen Baums für Reiner Braun, Horst Markert und H.J. Steimel auf. Ohne den Einsatz eines 'Unimog'-Oldies wäre die Aktion nicht zu bewältigen gewesen. So war mit der nötigen Routine des Teams die Arbeit nach zwei Stunden getan, der Weg rechtzeitig für den Osterspaziergang geräumt.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


04.04.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Polizei auf mögliches Autotuner-Treffen vorbereitet

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Nachdem sich am Samstagabend (03.04.) rund 200 Mitglieder der Autotuner-Szene in einer öffentlichen Tiefgarage in Sankt Augustin getroffen und durch ihr Verhalten, zum Beispiel durch überlaute Musik die Nachtruhe gestört hatten, löste die Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei das nicht angemeldete Treffen auf. Angetroffene Fahrzeugführer/innen wurden kontrolliert, erhielten einen Platzverweis und eine Anzeige wegen Ruhestörung. Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung oder wegen illegaler Fahrzeug-Veränderungen wurden nicht festgestellt.

Der Polizei Rhein-Sieg-Kreis liegen Hinweise vor, dass sich Mitglieder der Autotuning-Szene auch an den Ostertagen an nicht näher bezeichneten Orten im Rhein-Sieg-Kreis treffen wollen. Die Polizei hat daraufhin vorbereitende polizeiliche Maßnahmen eingeleitet. Zum Beispiel werden die geeigneten Plätze und Orte für ein Treffen an den Ostertagen regelmäßig kontrolliert. Die Einsatzkräfte sind angehalten, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent zu ahnden und den vorhanden Handlungsspielraum auszuschöpfen.


03.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionsgeschehen stagniert, Inzidenz im Kreis unter 100

Nachdem der Wert der bundesweiten 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) über drei Wochen hinweg permanent angestiegen war, stagniert er seit fünf Tagen, ist mit dem heutigen Stand von 131,4 sogar geringfügig gesunken. Auch die absoluten Zahlen der täglichen Neuinfektionen liegen diese Woche nicht mehr deutlich über denen des jeweils gleichen Wochentags der Vorwoche. Dies ist umso erstaunlicher, da durch das stark gesteigerte Testvolumen mehr symptomlose Infektionsfälle erkannt werden können, die Dunkelziffer somit sinkt.

Warum von manchen Experten oder Medien immer noch stoisch von stark steigenden Zahlen oder gar von einem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen gesprochen wird, ist anhand der Datenlage - zumindest derzeit - nicht erklärbar. Nun bleibt abzuwarten, ob die zu erwartenden zusätzlichen (Familien-)Kontakte über das verlängerte Oster-Wochenende oder Rückkehrer aus dem umstrittenen Auslandsurlaub erneut zu einem Ansteigen der Zahlen führen. Durch die Schulferien fällt ein anderer Verbreitungsweg momentan weg.

Nach aktuellem Stand haben sich in Deutschland - soweit nach PCR-Test nachgewiesen - 2.885.299 Menschen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert, das entspricht 3,46 Prozent der Bevölkerung. 76.959 der Erkrankten sind an den Folgen des Virus oder in infektiösem Zustand an anderen Ursachen verstorben, somit 2,67 Prozent der bestätigt Infizierten (Basis nach 'Johns Hopkins University', deren Zahlen aktueller sind als die des 'Robert-Koch-Institut'). Als akut infiziert gelten derzeit bundesweit rund 236.000 Personen.

Seitens des Rhein-Sieg-Kreises wurden über eine Woche hinweg nur wenige Kernzahlen veröffentlicht, keine detaillierten Fallzahlen. Grund war - wie parallel im Rheinisch-Bergischen Kreis - eine Umstellung auf die Software 'SORMAS', das im Auftrag des 'Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung' in Braunschweig entwickelte Management-Programm zur Epidemie-Bekämpfung. Bundes-Gesundheitsminister Jens Spahn berichtete im Herbst 2020 ebenso überrascht wie beeindruckt über dessen Anwendung in Nigeria, während in Deutschland noch das Faxgerät ein Mittel der Wahl war.

Im Kreisgebiet gibt es (Stand Freitag, 02.04.) 18.138 bestätigte Fälle von "SARS-CoV-2"-Infektionen, 810 mehr als beim letzten vollständigen Datenstand vom Donnerstag der Vorwoche. Inzwischen sind 437 Todesfälle in Verbindung mit der "COVID-19"-Krankheit zu verzeichnen, elf mehr als noch acht Tage zuvor. Die Zahl der Akutfälle ist im gleichen Zeitraum leicht auf 1.151 angestiegen. In "häuslicher Absonderung" befinden sich 2.588 Personen, knapp 500 weniger als in der Vorwoche. Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis ist, nachdem sie zwei Mal für jeweils zwei Tage über dem Schwellenwert von 100 lag, wieder abgesunken. Sie liegt nun mehrere Tage unter 100, aktuell bei 87,4.

In Much ist die Anzahl der Akutfälle nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wieder auf das Niveau der Vorwoche angestiegen. Derzeit werden 27 Fälle verzeichnet, die Gemeinde liegt damit bezogen auf ihre Einwohnerzahl auf Kreisdurchschnitt. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit März 2020 summiert sich nun auf 316, die Todesfälle nahmen nicht zu, es blieb bei sechs.

Unter den "Ausbruchs-Geschehen" führt das Gesundheitsamt des Kreises weiterhin eine Kindertagesstätte im Gemeindegebiet. Kreisweit sind aktuell 21 Kindergärten (46 Fälle), 16 Schulen (26 Fälle), sechs Seniorenheime oder Pflegedienste (10 Fälle) und fünf Gewerbebetriebe (39 Fälle) von solchen "Ausbrüchen" betroffen. In anderen untersuchten Bereichen werden nur wenige Fälle gelistet.

Wegen Diagnose- und Melde-Verzögerungen über Ostern dürfte sich in den nächsten Tagen kein realistisches Lagebild in der Statistik widerspiegeln, weshalb aussagekräftige Zahlen erst wieder gegen Mitte bis Ende der kommenden Woche vorliegen dürften. (cs)


01.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Senioren

Sonder-Impfangebot für alle Personen ab 60 Jahren

Eine Information des Kreisgesundheitsamtes :  Menschen ab 60 Jahren, die sich mit dem 'AstraZeneca'-Impfstoff immunisieren lassen wollen, können jetzt kurzfristig einen Impftermin vereinbaren. Darüber hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gestern (31. März) informiert.

Im Rhein-Sieg-Kreis erfolgen diese Sonder-Impfungen mit 'AstraZeneca' allerdings nicht zentral über die Kassenärztliche Vereinigung in den Räumlichkeiten des Impfzentrums in Sankt Augustin, sondern ausschließlich über dezentrale Impfeinheiten. Das führt dazu, dass Termine auch nicht - wie seitens des Landes angekündigt - über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden können.

"Wer zwischen 60 und 79 Jahre alt ist und sich mit 'AstraZeneca' impfen lassen möchte, kann sich ab sofort an seine Hausarztpraxis wenden", erläuterte Landrat Sebastian Schuster in der heutigen Corona-Pressekonferenz. Eine Priorisierung, wie sie die Corona-Impfverordnung üblicherweise vorsieht, ist für diese Sonder-Impfkampagne des Ministeriums nicht nötig. Wenn die eigene Hausarztpraxis nicht unmittelbar Teil der dezentralen Impfeinheiten ist, erfolgt die Vermittlung an eine Praxis aus dem inzwischen mehr als 30 dezentrale Anlaufpunkte umfassenden Netzwerk.

"Wir haben uns ganz bewusst für diese Strategie entschieden, um eine bestmögliche Risikoabwägung zu erreichen, denn in den dezentralen Impfeinheiten besteht deutlich mehr Raum für eine individuelle ärztliche Beurteilung", betont Landrat Sebastian Schuster. - Der Rhein-Sieg-Kreis hat bereits heute Vormittag damit begonnen, alle im Impfzentrum noch vorhandenen 'AstraZeneca'-Impfdosen an die dezentralen Impfeinheiten zu verteilen. Sobald die vom Land NRW avisierten weiteren Sonderkontingente zur Verfügung stehen, werden auch diese unmittelbar weitergegeben.


 

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Stand : 16.04.2021

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