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Donnerstag, 25. Februar 2021

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Aktuelle Nachrichten

25.02.2021 - Vereine, Soziales, Gesundheit, Historie

Johanniter-Ortsverband wurde vor 45 Jahren gegründet

Die Johanniter vom Ortsverband Much / Neunkirchen-Seelscheid im Einsatz - (Foto : Johanniter-Unfall-Hilfe / Christian Debertshäuser)

Eine Information der Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Bonn / Rhein-Sieg / Euskirchen :  Ein Erste-Hilfe-Kurs im Jahr 1975 legte den Grundstein für die heutige Johanniter-Arbeit in den Gemeinden Much und Neunkirchen-Seelscheid. Den Kurs führten damals noch die Kölner Johanniter durch. Motiviert durch die interessanten Inhalte und angeregt von der Idee, anderen Menschen zu helfen, kam eine Gruppe mit der Absicht zusammen, auch in Much eine Johanniter-Gliederung zu gründen. Am 20. Februar 1976 nahm der neue "Ortsverband Much" mit 15 Helferinnen und Helfern und 25 Jugendlichen den Betrieb auf.

Zu den ersten Aufgaben zählten Erste-Hilfe-Kurse für die Bevölkerung, die Ausbildung von Schwesternhelferinnen, der Hilfspflegedienst im Altenheim Seelscheid sowie die Jugendarbeit. Die Basis für den heutigen Sanitätsdienst bildete eine Spende der evangelischen Kirche zur Gründungsveranstaltung :  Die Johanniter erhielten eine Krankentrage und einen schwarzen "Medizinkoffer". 1978 übernahmen sie ihr erstes Fahrzeug von der evangelischen Gemeinde - einen 'Ford Transit'. Außerdem nutzte der Ortsverband die dortigen Räumlichkeiten für seine Arbeit.


24.02.2021 - Gesundheit

Einlösefrist für Schutzmasken-Berechtigungsschein läuft ab

In den vergangenen Monaten erhielten Personen mit einem Alter von über 60 Jahren sowie bestimmten medizinischen Befunden von ihren Krankenkassen zwei Berechtigungsscheine zugesandt. Diese ermöglichen den Bezug von zwei Mal jeweils sechs Schutzmasken der Klassen "FFP2" oder "KN95" in Apotheken zu einem reduzierten Eigenanteil von nur 2 Euro pro Gutschein.

In diesem Zusammenhang sei erinnert, daß die Frist zur Einlösung des "Berechtigungsschein 1" Ende dieser Woche abläuft. Wer den Schein noch nicht verwendet hat, kann dies also nur noch bis zum Samstag (27.02.) nachholen. Der "Berechtigungsschein 2", der ebenfalls schon eingelöst werden kann, ist dagegen noch bis zum 15. April gültig. (cs)


23.02.2021 - Tiere, Wetter

Kraniche kehren aus den Winterquartieren im Süden zurück

Auch in diesem Jahr ist der Vogelzug auf dem Weg von der iberischen Halbinsel und Südfrankreich nach Skandinavien oder ins Baltikum wieder sehr früh zu beobachten. Die frostigen Temperaturen bis Mitte Februar waren noch nicht ganz abgeklungen, da überflogen die Kraniche die Region bereits auf dem Weg zu ihren Brutgebieten nach Nordosten. Die Rückkehrer, oft in Formationen mit hunderten Tieren, gelten als Vorboten des Frühlings. Wenn sie mit ihrer Zeiteinteilung nicht falsch liegen, ist kein größerer Wintereinbruch mehr zu erwarten. (cs)


20.02.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Zwei Kradfahrer bei Frontalkollision auf der L 312 verstorben

Es ist nicht ungewöhnlich, daß sich der erste schwere Motorradunfall des Jahres im Kreisgebiet in Much zuträgt. Die kurvigen Landstraßen des Bergischen Landes ziehen die ganze Saison über Kradfahrer von Nah und Fern, vielfach aus den flacheren Regionen des Linksrheinischen, an. Daher sind oftmals auswärtige Fahrer unter den Unfallopfern. Daß aber schon am ersten "motorrad-tauglichen" Wochenende im Februar zwei Todesopfer auf einen Schlag zu beklagen sind, weist eine besondere Tragik auf.

Gegen 15.15 Uhr waren zwei Motorradfahrer vom Homburger Bröltal kommend auf der Werschtalstraße (L 312) bergauf in Richtung Marienfeld unterwegs. Nach dem Passieren des Weilers Bech liefen sie auf eine langsam fahrende Kradfahrerin auf. Um diese nicht zu verunsichern, blieben sie in der Kurvenkombination in Höhe der Fischteiche hinter der jungen Fahrerin. Aus der Gegenrichtung nahten, noch nicht sichtbar, vier Motorradfahrer aus Köln, die in zwei Zweiergruppen fuhren.

Einer der beiden Kölner des vorausfahrenden Duos geriet - nach Befahren der 200 Meter langen Gerade am Abzweig nach Reinshagen - eingangs der folgenden Rechtskurve auf die Gegenspur, die Polizei hält einen Fahrfehler für wahrscheinlich. Dort stieß der 46-Jährige frontal mit einem der drei entgegenkommenden Kradfahrer zusammen, einem 50-Jährigen aus Euskirchen. Eines der beiden Motorräder touchierte noch die Leitplanke, bevor es quer über die Fahrbahn schleuderte. Ihre jeweiligen Begleiter und die junge Fahrerin wurden nicht in das Unfallgeschehen verwickelt. (cs)


19.02.2021 - Verkehr, Wetter

Morgendliches Glatteis führte zu Unfällen in der Region

Nach den im Laufe der Woche angestiegenen Temperaturen hatten viele Verkehrsteilnehmer/innen am heutigen Morgen nicht mehr mit Straßenglätte gerechnet. Betroffen waren zahlreiche Strecken sowohl in Höhen- als auch in Tallagen. In den meisten Fällen blieben die unfreiwilligen Rutschpartien ohne Folgen, aber nicht in allen.

Gegen 7.40 Uhr traf es eine 52-jährige Autofahrerin auf dem Weg von Oberheister in Richtung Overath. Ihr 'VW Polo' kam zwischen dem Abzweig nach Oberheimbach und Nackhausen von der eisglatten Fahrbahn der Overather Straße (L 318) ab. Der Kleinwagen schleuderte von der Straße, rutsche eine Böschung abwärts und überschlug sich. Mehrere Ersthelfer seien schnell zur Stelle gewesen. Die Neunkirchen-Seelscheiderin konnte das auf der Seite liegende Fahrzeug nahezu unverletzt verlassen. Nach dessen Bergung wurde der Löschzug Seelscheid der Feuerwehr angefordert, weil auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche Betriebsstoffe ausgetreten waren.

Weitere Unfälle ereigneten sich auf der Landesstraße 312 an der Grenze zwischen Much und Overath sowie auf der Jabachtalstraße (B 507) auf Lohmarer Gebiet bei Gebermühle. Hier war ein Hyundai bei der Talfahrt auf spiegelglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und linksseitig in die Leitplanke geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt, Gegenverkehr wurde nicht involviert. (cs)


19.02.2021 - Gesundheit

So funktioniert der Ablauf im Impfzentrum Sankt Augustin

Am Montag vergangener Woche (08.02.) hat das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises in Sankt Augustin seinen Betrieb aufgenommen. Seither wurden hier rund 5.000 Erstimpfungen vorgenommen. Hinzu kamen mehrere tausend Impfungen, die schon seit Ende Dezember dezentral in Senioren- und Pflegeheimen im gesamten Kreisgebiet verabreicht wurden. Zunächst sind alle Personen mit einem Alter von über 80 Jahren an der Reihe, danach die über 70-Jährigen, gefolgt von den über 60-Jährigen. Außerdem werden Angehörige von Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko vorgezogen.

Das Impfzentrum ist auf dem Gelände und im Gebäude der Kinderklinik im Stadtzentrum untergebracht. Zunächst wird täglich zwischen 14 Uhr und 20 Uhr geimpft, dies aber auch am Wochenende durchgehend. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man pünktlich erscheinen, aber auch nicht zu früh, so die Kreisverwaltung. Es macht jedoch keinen Sinn, ohne einen vorab telefonisch oder über das Internet vereinbarten Termin vorbeizukommen. - Aber wie sieht der Durchlauf im Impfzentrum aus ?  Unsere Fotoserie erläutert den Ablauf im Detail :


15.02.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen bewegen sich in die gewünschte Richtung

Mit einer Ausnahme - erneut war ein weiterer, der insgesamt vierte Todesfall im Gemeindegebiet zu beklagen - haben sich die Infektionszahlen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus in der vergangenen Woche in Much leicht positiv entwickelt, sprich nach unten. Im Durchschnitt gab es seit dem vorvergangenen Wochenende weniger als eine nach Test bestätigte Neuinfektion pro Tag, ebenso viele Genesungen. Die Zahl der Akutfälle blieb einstellig, schwankte zwischen drei und acht, am Montag wurden sechs verzeichnet. Seit März vergangenen Jahres gab es nun 234 erkannte "COVID-19"-Fälle.

Im Kreisgebiet haben sich die Zahlen ähnlich geringfügig reduziert. Im Mittel kamen täglich 40 Neuinfektionen hinzu, womit die Gesamtzahl auf 15.096 anstieg. Die Akutfälle gingen damit Stand Montag leicht auf 379 zurück. Andererseits kamen im Schnitt täglich zwei Todesfälle in Verbindung mit der Viruserkrankung hinzu, sie summieren sich kreisweit aktuell auf 354. Die als Maßstab geltende 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) schwankte nach dem Zwischentief am 7. Februar (47,1), stieg bis 64,9 und liegt heute bei 53,9. Neues Zwischenziel ist ein "stabiler Wert" unter 35.

Nur langsam zurück geht die Anzahl der von Ausbruchs-Geschehen betroffenen Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen sowie Kliniken, die das Gesundheitsamt des Kreises in einer Summe zusammenfasst. Stand Freitag (12.02.) waren es noch 21 Häuser, davon leider auch wieder eines in Much.

Hoffnunggebend verlief die Entwicklung der bundesweiten Infektionszahlen, hier sank der 7-Tages-Inzidenzwert fast linear auf nunmehr 58,9. Knapp 2,34 Millionen bestätigte Infektionen wurden bislang registriert, mehr als 65.000 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die nach Test bestätigten Akutfälle gingen deutlich auf derzeit 145.200 zurück. (cs)


15.02.2021 - Umwelt, Technik, Soziales

'MISSIO' bedankt sich herzlich für eingesammelte Handys

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Wir haben im Herbst einen Karton mit alten Handys zu 'MISSIO' nach Aachen geschickt. Jetzt bedankt sich 'MISSIO' herzlich für unseren Einsatz. Die Handys werden fachgerecht entsorgt. Gold, Silber, Kupfer, Palladium und Platin werden daraus recycelt. Diese Edelmetalle werden zum größten Teil im Kongo bei illegalem Abbau und unter menschenunwürdigen Bedingungen gewonnen.

Mit der "Aktion Schutzengel" versucht 'MISSIO' diese Umstände zu mildern. Inzwischen wurden circa 3,6 Kilogramm Gold, 25 Kilogramm Silber und 1,2 Tonnen Kupfer "zurückgeholt". Aber noch geschätzte 200 Millionen Handys liegen in deutschen Schubladen !  Gerne können Handys bei Ingeborg Buschmann, Danziger Straße 4, oder bei Hartmut Erwin, Scheid 29, in den Briefkasten "entsorgt" werden. Um alles andere kümmern wir uns dann. Danke im Voraus !
das Repair-Team


15.02.2021 - Vereine, Tourismus, Baumaßnahmen

Hinweisschild am 'Schnuller-Kreisel' überholungsbedürftig

Das Hinweisschild ist nicht mehr zeitgemäß - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des 'Verkehrsverein Much' :  Seit geraumer Zeit versuchen wir, das Hinweisschild "Wanderparkplatz Walmwiese", "Freizeitanlage" und "Fatima-Kapelle" auf einen neuen Stand zu bringen :  Heutzutage arbeitet man unter anderem mit Piktogrammen und Farbe, die mehr Aufmerksamkeit erzeugen und informativer sind. Zwischenzeitlich haben wir das alte Schild am Kreisel erst einmal gründlich gesäubert. Dann kommt hoffentlich bald der nächste Schritt ...
für den Vorstand, Hartmut Erwin


15.02.2021 - Wetter

Unwetterwarnung vor Glatteis durch gefrierenden Regen

Am heutigen Mittag hat Regen in der Region eingesetzt. Der 'Deutsche Wetterdienst' hatte diesbezüglich eine Unwetterwarnung herausgegeben. Weil der Niederschlag vielerorts auf noch gefrorene Böden trifft, besteht die Gefahr des Auftretens von Glatteis. Die Warnlage dauert zunächst bis 17 Uhr an. (cs)


13.02.2021 - Vereine, Verkehr, Soziales

Bürgerbus startet im Frühjahr mit neuem Linienkonzept

Eine Information des Bürgerbus-Vereins Much :  Aufgrund der Pandemie konnten wir leider den gewohnten Service nicht mehr bieten und mussten unseren Fahrdienst einstellen. Wir haben aber diese Zeit genutzt, um über einen neuen effizienteren Einsatz des Bürgerbusses nachzudenken. So werden wir im Frühjahr einen Neustart durchführen und unser erweitertes Angebot bürgerfreundlicher präsentieren.

Künftig werden wir nur noch vier Linien befahren, diese jedoch alle an einem Tag. So können die Bürgerinnen und Bürger aus allen vier Himmelsrichtungen den Zentralort Much erreichen. Auch das Angebot der Haltestellen im Ort selbst werden wir erweitern. Um einen ökologischen Einsatz unseres Bürgerbusses zu gewährleisten, werden einzelne Haltestellen dann auf Bedarf angefahren. Zur besseren Orientierung unserer Fahrgäste, wo sich eine feste Haltestelle oder eine Bedarfshaltestelle befindet, werden wir die Haltestellen-Kennzeichnungen farblich gestalten.

Darüber hinaus werden neue Haltestellen, in Drabenderhöhe, außerhalb des Gemeindegebietes bedient. Unser Team wird um den Anteil von Disponenten erweitert, die alle Fahrtwünsche der Fahrgäste telefonisch entgegennehmen. Unser Service wird um eine App-Nutzung verbessert. Hier können die Fahrtwünsche direkt eingegeben werden. Auch alle Haltestellen und Linien sind abrufbar.

Ausführliche weitere Informationen folgen, bleiben sie gespannt und uns treu. Mit diesen Änderungen leisten wir einen weiteren Beitrag im Verbund zum öffentlichen Nahverkehr. Bleiben Sie gesund, wir freuen uns, Sie bald wieder an Bord begrüßen zu können. - der Vorstand


12.02.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt zum Valentinstag vor 'Romance Scamming'

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Kommenden Sonntag ist es wieder soweit - ein Tag für Verliebte, ein Tag für Geschenke, ein Tag für liebevolle Briefe oder E-Mails. Kommenden Sonntag (14.02.) wird in Erinnerung an den Heiligen Valentin der Valentinstag begangen.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei Rhein-Berg auf die besonders perfide Vorgehensweise einiger Betrüger hinweisen, die durch das sogenannte "Romance Scamming" versuchen, zunächst das Vertrauen und anschließend das Geld ihrer Opfer zu erlangen. Nach der ersten Kontaktaufnahme, die meistens über Online-Partnerbörsen oder in sozialen Netzwerken erfolgt, werden die Opfer mit Liebesbeteuerungen und Aufmerksamkeiten bedacht, unterstützt durch äußerst attraktive Personen-Abbildungen.

Durch Vorspiegelung außergewöhnlicher Lebensumstände wie zum Beispiel Auslandsreisen, Tod naher Angehöriger, Diebstahl von Geldmitteln oder auch entwendetes Reisegepäck werden die Opfer nach anfänglichen unverfänglichen Gesprächen über Beruf, Familie und Liebe letztlich um Bargeldüberweisungen gebeten. Andere Vorgehensweisen zielen auf Kopien Ihrer Pass- beziehungsweise Reisepass-Daten oder das Einreichen gefälschter Schecks oder Überweisungsaufträge auf Ihr eigenes Bankkonto ab. Hier wird von dem Opfer verlangt, bis auf einen kleineren Betrag die Summe ins Ausland zurück zu überweisen, was in letzter Konsequenz womöglich auch zu einem Strafverfahren gegen das Opfer führen kann.

Weitergehend Informationen erhalten Sie Internet unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming .


12.02.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Recht

Vogelschutz : ab 1. März Schonzeit für Hecken / Gebüsche

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises :  Am 1. März beginnt die alljährliche Schonzeit für Hecken und Gebüsche. Wer vorhat, die Pflanzen in seinem Garten im Frühling stark zurückzuschneiden oder sogar auszumachen, der sollte sich daher beeilen. Denn das ist bis zum 30. September verboten !

Diese Schonzeit ermöglicht den heimischen Vögeln, Insekten, Säugetieren, Reptilien und Amphibien, die Hecken und Büsche zum Schutz aufzusuchen. Dabei dienen ihnen die Gehölze nicht nur als Schlaf- und Ruheplätze, sondern auch zur Aufzucht des Nachwuchses. Die Früchte, Samen, Knospen und Blätter der Pflanzen sind außerdem wertvolles Futter für die Tiere.

Während dieser Zeit sind nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie zum Beispiel das Zurückschneiden der austreibenden Zweige. Ein maßvoller Rückschnitt kann auch erforderlich sein, wenn die Zweige und Blätter in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen. Oder wenn an Ein- und Ausfahrten die Sicht auf die Straße oder den Bürgersteig versperrt wird.

"Hecken und Gebüsche sind die Lebensgrundlage für viele Vögel und andere Tiere", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. "Auch beim erlaubten behutsamen Form- und Pflegeschnitt sollte immer vorsichtig überprüft werden, ob sich nicht ein bewohntes Nest im Gezweige verbirgt." In dem Fall sollte der Rückschnitt erst nach der Brutzeit erfolgen. Wer aber zum "Kahlschlag" ansetzt, verstößt gegen das Bundesnaturschutzgesetz und riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.

Weitere Informationen rund um die Schonzeit für Hecken und Gebüsche erhalten Sie beim Amt für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises unter den Rufnummern 02241 / 133415 oder 132200.


10.02.2021 - Gesundheit, Recht

Shutdown wird bis zum 7. März verlängert - mit Ausnahmen

Für weitere drei Wochen werden die bereits gültigen, zuvor bis zum 14. Februar befristeten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung verlängert. Dies ist das Ergebnis der heutigen Videoberatung der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin. Zuvor waren auch zwei Wochen (bis zum 28. Februar) oder vier Wochen (bis zum 14. März) im Gespräch. Letzteres wäre aber noch nicht möglich gewesen, da Verordnungen nach dem Infektionsschutzgesetz eine Geltungsdauer von maximal vier Wochen (mit Möglichkeit der Verlängerung) haben. Die aktuelle Einigung sieht demnach vor, den Shutdown bis zum 7. März zu verlängern.

Für Schulen und Kindergärten gilt dieser Termin nicht, hier können die einzelnen Bundesländer gemäß ihrer Kulturhoheit individuelle Öffnungsschritte vornehmen. So wäre bereits ab Montag (15.02.) eine Wiederaufnahme des Präsenz- oder Wechsel-Unterrichtes in Schulen möglich, wenn ein Bundesland dies beschließt. Es ist zu erwarten, daß Grundschulen hier zeitlich bevorzugt werden. Auch eine Ausweitung der Angebote zur Kinderbetreuung ist demnach möglich. Wie die Regelung in Nordrhein-Westfalen konkret gehandhabt wird, dürfte in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

Zeitliche Perspektiven für besonders betroffene Branchen wurden nur in einem Fall getroffen. So sollen Friseure ab dem 1. März unter Einhaltung von Hygieneregeln wie dem Tragen medizinischer Masken und einer Steuerung des Zutritts über Terminreservierungen wieder öffnen dürfen.

Weitere Öffnungsschritte sollen von einer "stabilen 7-Tages-Inzidenz" von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche abhängig gemacht werden und durch die Länder erfolgen. Damit wurde der bislang angestrebte Grenzwert von 50 auf 35 verschärft. Bei einer solchen Inzidenz sollen der Einzelhandel (mit einer Begrenzung von 20 Quadratmeter pro Kunde), weitere körpernahe Dienstleistungen, Museen und Galerien wieder öffnen dürfen. Ob dieser Wert bis zum 7. März erreicht wird, ist unsicher.

Noch schwammig sind die Planungs-Perspektiven für weitere Bereiche wie die Gastronomie und Hotellerie, die Kultur, Freizeit-Angebote und den Sport in Gruppen. Diesbezüglich "arbeiten Bund und Länder weiter an der Entwicklung nächster Schritte der sicheren und gerechten Öffnungs-Strategie", heißt es wörtlich. Dies gilt auch für die zwischenmenschlichen Kontakt-Beschränkungen.

In Ländern oder Landkreisen, die eine 7-Tages-Inzidenz von 50 weiterhin nicht unterschreiten, können "umfangreiche weitere lokale oder regionale Maßnahmen" beibehalten oder ausgeweitet werden, um eine Senkung der Infektionszahlen zu erreichen, so der aktuelle Beschluß. (cs)


10.02.2021 - Soziales, Vereine

'Mucher Tafel' öffnet ihre Ausgabe am Donnerstag wieder

Nach der pandemie-bedingten Aussetzung der Lebensmittel-Ausgabe wird der Service der 'Mucher Tafel'  wiederaufgenommen. Der nächste Termin findet am morgigen Donnerstag - wie üblich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr - im Evangelischen Gemeindehaus an der Schulstraße 2 statt. Dies teilt die 'AWO Bonn / Rhein-Sieg' als Träger der Mucher Tafel' mit. (cs)


10.02.2021 - Vereine, Natur, Baumaßnahmen

Ortsbesichtung in Sachen 'Jubiläums-Wald' nahe der K 46

Im Hintergrund, in der Sonne, die gefundene Brachfläche, die von einem Bach begrenzt ist - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Vor 14 Tagen deuteten wir an dieser Stelle an, dass das "Projekt Jubiläums-Wald" am Wanderparkplatz "Walmwiese" womöglich zu verwirklichen wäre. Zudem hatten wir Interesse in der Bürgerschaft geweckt und weitere Vorschläge bekommen. Aber zuerst wollte sich Hartmut Erwin mit dem Fachmann der Verwaltung, Josef Freiburg, beraten. Beim Ortstermin in dieser Woche stellte sich dann Folgendes heraus :

In unmittelbarer Nachbarschaft der Schutzhütte wäre (nur) für 5 bis 7 Neuanpflanzungen Platz. Allerdings liegt nur einen Steinwurf entfernt ein viel größeres gemeindeeigenes Areal (Brachland) mit einem Bachlauf. Das wäre fast ideal für das Projekt. Allein die Verschattung des Bachs wäre ökologisch wertvoll. Dem Umweltexperten Freiburg fielen prompt einige Baumarten ein, die hier gesetzt werden könnten. Wir werden die Überlegungen vertiefen und auch Aspekte aus Eitorf integrieren. Weitere Infos folgen.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


08.02.2021 - Soziales, Technik, Umwelt

Das 'Repair Café Much' ist noch im 'Corona-Schlaf'

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Eigentlich hat sich für unser Team nicht viel geändert. Denn wir konnten im Winter die Räumlichkeiten in der "Alten Schule" sowieso nicht nutzen. Doch wir sind nicht untätig geblieben und haben uns nach einer passenden Alternative umgesehen ... und einen neuen, idealen Standort gefunden (Umzug schon erfolgt). Da hätten wir Anfang des Jahres direkt loslegen können, dann kam der Lockdown.

Alle sind ungeduldig und scharren mit den Füßen. Sobald entsprechende Lockerungen beschlossen werden, geht es auch wieder los. Bis dahin bilden sich unsere Fachleute online weiter :  Das "Netzwerk Reparatur-Initiativen" bietet Tipps und Workshops online an, die wir auch nutzen, wenn die Qualität des Internets es zulässt. Achten Sie also auf die neuesten Entwicklungen und auf die Presse-Mitteilungen unsererseits !
Das Repair-Team


07.02.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

7-Tages-Inzidenz im Kreis erstmals seit Oktober unter 50

Die Infektionszahlen bezüglich des Corona-Virus "SARS-CoV-2" gehen im Bundesgebiet weiterhin zurück. Der von der Politik als Maßstab herangezogene Inzidenzwert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (der Höchststand lag kurz vor Weihnachten bei 197,6) sank in den vergangenen vier Wochen von knapp 167 auf heute 75,6. Bislang wurden knapp 2,3 Millionen nach Test bestätigter Infektionen registriert, dies entspricht rund 2,9 Prozent der Bevölkerung.

Inzwischen sind aber mehr als 61.500 Todesopfer in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung zu beklagen, mehr als die Hälfte davon soll Bewohner/innen von Seniorenheimen betreffen. Die Zahl der als genesen geltenden Personen hat diese Woche die 2-Millionen-Marke überschritten, die der Akutfälle ist unter 200.000 gesunken. Der Höchststand war an Weihnachten mit mehr als 377.000 Fällen erreicht worden, heute werden 193.300 gelistet.

Im Rhein-Sieg-Kreis sank die 7-Tages-Inzidenz heute erstmals seit dem 20. Oktober wieder unter den als Zwischenziel angestrebten Grenzwert von 50, konkret auf 47,1. Mit leichten Schwankungen war der Rückgang seit vier Wochen zu beobachten. Kurz vor Weihnachten lag die Inzidenz mit 193,4 noch in vierfacher Höhe. 14.735 bestätigte Infektionen wurden inzwischen registriert, die Akutzahl liegt aktuell bei 454, die Zahl der an oder mit einer Erkrankung Verstorbenen hat sich allmählich auf 334 erhöht.

Bezogen auf Much sind die Akutzahlen nach einem Anstieg Ende Januar wieder gesunken, mit Stand Samstag waren es "nur noch" sieben (Vorwoche 17), im Schnitt gab es lokal diese Woche eine Neuinfektion pro Tag. Der Gesamtstand bestätigter Infektionen seit Beginn der Pandemie beträgt nun 226. Allerdings wurde am gestrigen Samstag ein weiterer Sterbefall registriert, diese summieren sich im Gemeindegebiet nun auf drei.

Much ist aktuell weiterhin frei von "Ausbruchs-Geschehen" in Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen. Kreisweit werden vom Gesundheitsamt immer noch 24 verzeichnet, die Anzahl der dortigen Infektionsfälle wird seit rund zwei Wochen "aufgrund von Anpassungen in der statistischen Auswertung" aber nicht mehr veröffentlicht. (cs)


06.02.2021 - Wetter

Glatteisgefahr durch Kombination von Regen- und Kaltfront

Auch am frühen Abend ist noch nicht klar, welche Auswirkungen das seit Tagen angekündigte Aufeinandertreffen einer Kaltfront im Norden und einer von Süden kommenden Regenfront in der Region haben wird. Nach aktueller Vorhersage wird die mit starken Schneefällen verbundene Kaltfront nicht bis in den Rhein-Sieg-Kreis vordringen. Eine Gefahr für den Verkehr droht aber aus einem anderen Grund, da die Temperaturen im Laufe der Nacht unter Null und am Sonntag weiter absinken sollen.

So hat der 'Deutsche Wetterdienst' schon am Vormittag eine Vorabinformation bezüglich einer möglichen Unwetterlage betreffend Glatteis herausgegeben. Eine konkrete Unwetterwarnung blieb bislang aber aus. Nach der Vorabinfo besteht die Gefahr, daß einsetzende langanhaltende Niederschläge von Regen über Schnee in gefrierenden Regen übergehen. Verbreitet müsse mit Glatteis auf Straßen und Wegen gerechnet werden. Dies betreffe den Westen des Kreisgebietes vom heutigen Abend bis zum Sonntagmittag, den Osten bis zum Sonntagabend. (cs)

Nachtrag vom Abend :  Seit 21.30 Uhr besteht nun eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis, die vorläufig bis 7 Uhr am Sonntagmorgen Gültigkeit hat.


06.02.2021 - Kreisverwaltung, Tiere

Heimische Feuersalamander von exotischem Pilz bedroht

Feuersalamander - (Foto : Joshua Lutz)

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Der heimische, gelb-schwarz gemusterte Feuersalamander wird von einem gefährlichen Pilz bedroht. Anfang Januar wurden im "Bergischen Städtedreieck" Remscheid - Solingen - Wuppertal mehr als hundert tote Lurche gefunden. Verendet sind die Waldbewohner wegen eines Pilzes.

Eingeschleppt wurde der aus Asien stammende "Batrachochytrium salamandrivorans" durch den Amphibienhandel. Übersetzt heißt sein Name "Salamanderfresser". Seit 2010 wütet der Pilz in den Niederlanden, Belgien, der Eifel und dem Ruhrgebiet. Bislang sind die Lurche im Rhein-Sieg-Kreis verschont geblieben. Allerdings ist der Pilz mit einer Todesrate von 96 Prozent innerhalb von 14 Tagen sehr gefährlich.

"Normal ist es, dass Sie den Feuersalamander tagsüber nur nach Regenfällen sehen", erklärt Rainer Kötterheinrich, Amtsleiter beim Amt für Umwelt- und Naturschutz beim Rhein-Sieg-Kreis, "denn er ist ja nachtaktiv. Aber bei Pilzbefall wird nicht nur seine Haut auffällig durchlöchert, er ändert auch sein Verhalten :  Er wird apathisch und tagaktiv, ja er sonnt sich sogar."

Der Pilz greift nur Feuersalamander und einige Molche an, für Säugetiere und den Menschen ist er nach heutigen Kenntnissen nicht gefährlich. "Fassen Sie auffällige oder scheinbar unbeschädigte, aber tote Tiere dennoch nicht an", bittet Rainer Kötterheinrich, "sondern informieren Sie uns oder die Biologische Station darüber, wo das Tier gefunden wurde, am besten mit Fotos und Koordinaten". Um den Pilz nicht weiterzuverbreiten, gibt die Untere Naturschutzbehörde folgende Tipps :

  • Bleiben Sie auf den befestigten Wegen.
  • Führen Sie, insbesondere in Waldlandschaften, Ihren Hund an der Leine.
  • Bäche, Uferbereiche, Teiche, Tümpel und wassergefüllte Wagenspuren im Wald sollten nicht betreten werden.
  • Desinfizieren Sie Ihre Schuhe nach der Wanderung oder dem Spaziergang zum Beispiel mit Spiritus (70-prozentiger Alkohol) und reinigen Sie die Sohle, bevor Sie ein anderes Waldgebiet betreten.

So kann Verbreitung der Sporen des tödlichen Pilzes verhindert werden. Die Fundpunkte verdächtiger Salamander melden Sie bitte an das Umwelttelefon 02241 / 132200 (umwelttelefon@rhein-sieg-kreis.de) oder die Biologische Station 02243 / 847906 (info@biostation-rhein-sieg.de).


04.02.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor Paket-Benachrichtigungen per SMS

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis :  Im gesamten Bundesgebiet grassiert aktuell eine neue Betrugsmasche. Die Betrüger verschicken eine SMS, in der steht, dass ein Paket verschickt wurde. Sie fordern den Empfänger dazu auf, einen Link anzuklicken, um mehr über den angeblichen Paketversand zu erfahren.

Diese Nachricht stammt jedoch nicht von einem echten Transport-Dienstleister. Die Täter nutzen scheinbar derzeit die Corona-Pandemie aus, in der viel online bestellt wird. So ist es sehr wahrscheinlich, auf Personen zu treffen, die einer solchen SMS glauben, da Sie selbst Pakete erwarten. Klickt der SMS-Empfänger auf den Link, wird eine Schadsoftware auf dem Smartphone installiert, die unbemerkt sensible Daten abgreifen kann.

Die Schadsoftware ist offenbar dazu in der Lage, von der Kontaktliste des befallenen Smartphone aus zahlreiche weitere SMS zur Weiterverbreitung des Links zu verschicken. Das Problem dabei :  Die gesendeten und die erhaltenen SMS können Drittanbieterkosten verursachen.

Die Polizei rät deshalb Folgendes :  Klicken Sie auf keinen Fall auf einen Link in einer SMS, deren Herkunft Sie nicht genau nachvollziehen können !  Falls Sie nach Empfang einer solchen SMS den Link bereits angeklickt haben, schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus und informieren Sie Ihren Provider. Erstatten Sie Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle und bringen Sie Ihr Smartphone, gegebenenfalls vorhandene Screenshots oder Kostennachweise mit. Richten Sie, wenn nicht bereits geschehen, bei Ihrem Provider eine Drittanbietersperre ein. Damit schützen Sie sich grundsätzlich vor Abofallen, in die Sie durch einen falschen Klick geraten können.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Landeskriminalamtes Niedersachsen :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei-praevention.de/?p=3069


03.02.2021 - Polizeimeldungen, Kirchliches

Verdächtiger nach Diebstahl in Pfarrkirche festgenommen

Opferstock in 'Sankt Martinus' - (Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Ein Zeuge meldete sich am Dienstag (02.02.) gegen 11.30 Uhr bei der Polizei. Er hatte beobachtet, wie ein Mann Geld aus dem Opferstock der Katholischen Pfarrkirche 'Sankt Martinus' entwendete. Der Verdächtige hatte schmale Metallstangen benutzt, um das Geld aus der Einwurföffnung des Behälters zu fischen.

Ein Streifenteam der Wache Eitorf war binnen weniger Minuten vor Ort und konnte den mutmaßlichen Täter noch in der Kirche antreffen. Sofort räumte der Verdächtige den Diebstahl ein. Er hatte einen zweistelligen Betrag entwendet, der sichergestellt wurde. Weiterhin fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug bei ihm, welches ebenfalls sichergestellt wurde. Der 34-Jährige ohne Wohnsitz in Deutschland wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen, ob er weitere Straftaten begangen hat, dauern an.


03.02.2021 - Vereine, Soziales

Ambulanter Hospizdienst ist auch in Pandemiezeiten aktiv

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much':  Pandemiebedingt werden von vielen Menschen mögliche Hilfs- und Unterstützungs-Angebote gar nicht erst in Erwägung gezogen, weil nur die allerwichtigsten Kontakte zugelassen sind. Schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten gehört zu den wichtigsten Aufgaben und unser Dienst bietet Ihnen weiterhin Unterstützung an !

Unsere Mitarbeiter besuchen Sie mit sicheren 'FFP2'-Masken, halten sich an die geforderten Hygienemaßnahmen und haben die Möglichkeit, sich regelmäßig testen zu lassen. Im Überblick finden Sie unsere Angebote :

  • Beratung und Auseinandersetzung in und mit der letzten Lebensphase durch palliativ ausgebildete Koordinatoren
  • regelmäßige und zuverlässige Besuche und Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiter (häufig zur Entlastung der Angehörigen)
  • Hilfe und Unterstützung bei der Auseinandersetzung und dem Ausstellen einer Patientenverfügung und entsprechenden Vollmachten
  • Trauerbegleitung in Form von Einzelgesprächen oder Gruppenangeboten
  • Unterstützung und Moderation von ethischen Fragestellungen und Entscheidungsprozessen

Alle Angebote sind kostenfrei und alle Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Melden Sie sich gerne bei uns im Büro unter Telefon 02245 / 618090 oder schreiben Sie uns eine Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailKontakt(at)hospizdienst-much.de .


30.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionen in Bund, Land und Kreis sinkend, lokal erhöht

Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus gehen bundesweit weiterhin kontinuierlich zurück. Bei einer Pressekonferenz am Freitag sagte Lothar Wieler, Präsident des 'Robert-Koch-Institut', der Rückgang der 7-Tages-Inzidenz würde nur die vier noch am stärksten betroffenen Bundesländer im Osten der Republik betreffen, während die Zahlen in den anderen Ländern auf gleichem Niveau verblieben seien. Die Statistiken seiner eigenen Behörde sprechen aber eine andere Sprache. So sank der Wert in den Flächenländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachen und Rheinland-Pfalz deutlich. Dies gilt auch für Nordrhein-Westfalen, wo die 7-Tages-Inzidenz innerhalb einer Woche von 107 auf 90 zurückging.

Im Rhein-Sieg-Kreis war der Rückgang noch deutlicher. Der Inzidenzwert betrug am Freitag der Vorwoche noch 96,5, eine Woche später 70,4. Am heutigen Samstag ist er mit 69,9 unter die 70er-Marke gefallen. Innerhalb einer Woche kamen 582 Neuinfektionen hinzu, das sind weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung des Kreisgebietes (im Schnitt 83 Fälle täglich, Gesamtstand 14.362). Ebenfalls rückläufig, wenn auch immer noch besorgniserregend hoch, ist die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit der Erkrankung, es waren kreisweit 23 innerhalb von 7 Tagen (309 seit März 2020). Die gesunkenen Infektionszahlen sind auch an der Zahl der Akutfälle ablesbar. Stand gestern waren es noch 529 - der niedrigste Wert seit dem 22. Oktober (Vorwoche 708). Nur noch 1.761 Personen befinden sich in "häuslicher Absonderung" (Vorwoche 2.229).

Anders war die Entwicklung in Much, hier stiegen die Neuinfektionen seit einer Woche überdurchschnittlich an. Binnen Wochenfrist kamen 16 Fälle hinzu, ihre Gesamtzahl seit März 2020 beträgt aktuell 219, dies entspricht etwa 1,5 Prozent der Einwohner/innen. Die "COVID-19"-Akutzahlen erhöhten sich seit einer Woche von neun auf aktuell 17 Fälle. Es wurden keine weiteren Todesfälle registriert (Gesamtstand 2). Die Kreisverwaltung verzeichnet im Gemeindegebiet derzeit keinerlei "Ausbruchs-Geschehen" in Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen.

Das Absinken der Fallzahlen war auch in den Nachbarkreisen zu verzeichnen. So beträgt die 7-Tages-Inzidenzzahl im Rheinisch-Bergischen-Kreis heute 81,2, im Oberbergischen Kreis 112,1. Dort war weiterhin ein starker Rückgang zu verzeichnen, obwohl schon vor einer Woche das Auftreten von neun Fällen einer Untervariante der britischen Virus-Mutation bekanntgegeben wurde. In dem im Süden angrenzenden Kreis Altenkirchen ist der Inzidenzwert sogar auf 24,8 zurückgegangen. Er gehört damit zu nur fünf Kreisen bundesweit unterhalb der 25er-Marke, die sich von Ostfriesland bis Baden-Baden verteilen.

Falls sich die Zahlen in den nächsten zwei Wochen bundesweit weiterhin derart rückläufig entwickeln, ist ein Absinken unter die seit langem angestrebte 7-Tages-Inzidenz von 50 nicht unwahrscheinlich. Dann dürfte die Politik bezüglich einer Fortsetzung des weitreichenden Shutdowns in Erklärungsnot geraten. (cs)


29.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen

B 56 zwischen Drabenderhöhe und Autobahn 4 gesperrt

Eine Information der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis :  Auf der B 56 zwischen der Autobahnanschlussstelle Bielstein und Wiehl-Brächen ist am Morgen ein LKW von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Die Bundesstraße ist bis auf Weiteres wegen der Gefahr weiteren Windbruchs gesperrt.

Gegen 8.20 Uhr war ein LKW während der Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Der Baum traf mit hoher Wucht auf das Dach der Fahrerkabine, die dabei stark beschädigt wurde. Der Fahrer blieb zum Glück unverletzt. Weil aufgrund des weichen Bodens die Gefahr weiteren Windbruchs besteht, hat die Straßenmeisterei die B 56 ab dem Abzweig der L 302 nach Engelskirchen-Kaltenbach bis zum Kreisverkehr in Drabenderhöhe (Zeitstraße) gesperrt.
Polizeifoto :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.presseportal.de/blaulicht/pm/65843/4824914

Nachtrag :  Die Bundesstraße 56 konnte am Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.


 

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